Schlamm und Fluten am Gardasee und Comer See

Unwetter in Italien: Hochwasser-Alarm in Südtirol und der Lombardei

Überschwemmungen, Erdrutsche, Muren

Schon wieder! Mehrere Regionen in Norditalien kämpfen gegen Hochwasser. In Südtirol traten nach starkem Regen Flüsse über die Ufer. Dort mussten wegen Erdrutschen Straßen gesperrt werden, darunter die Brennerstaatsstraße. Probleme mit Schlamm und Wasser gab es auch in der Lombardei, darunter am Comer See. Am Gardasee spülte es Schlamm in ein Hotel.

Im Video oben sehen Sie die Verwüstungen von Ende Juli

Twitter-Videos zeigen die Fluten

Schlammmassen in einem Hotel am Gardasee - Evakuierungen am Comer See

Am Gardasee schoben sich Schlammmassen in Limone sul Garda in ein Hotel. Betroffen seien nur die Essensräume, die Gäste könnten in ihren Zimmern bleiben, sagte eine Hotelmitarbeiterin der dpa. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, dass 100 Gäste in der Nacht in Sicherheit gebracht werden mussten. Es gab demnach keine Verletzten.

In der Lombardei trat laut Ansa der Comer See zeitweise über die Ufer und überspülte in Como Straßen. Ein Campingplatz in der Ortschaft Dervio musste evakuiert werden.

Auch Brixen von Überschwemmungen betroffen

Auch Brixen in Südtirol war von Überschwemmungen betroffen. Landesweit war die Feuerwehr laut Zivilschutz mit rund 1000 Männern und Frauen im Einsatz. Es galt die zweithöchste von vier Warnstufen. Eine Person musste in der Nacht beim Zusammenfluss zwischen Talfer und Eisack nördlich von Sterzing gerettet werden. Der Mann wurde mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Auch die Etsch im Südtiroler Unterland hat Hochwasser.

Vor kaum zwei Wochen: Am Lago di Como: Mit voller Wucht werden Autos weggespült

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(oha)