Große Schäden durch Unwetter
Sturm Gerrit und Tornado wüten nahe Manchester: Zerstörte Häuser und Überflutungen

Ein mutmaßlicher Tornado hat große Schäden im Großraum Manchester angerichtet. Etwa 100 Gebäude seien in der Nacht zum Donnerstag beschädigt worden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Das zerstörerische Wetterphänomen entwickelte sich im Zuge von Sturm Gerrit (in Deutschland Tief Bodo), der gefährliche Wetterkapriolen auf den Inseln zu verantworten hat.
Tornado-Verdacht noch nicht belegt

Noch ist nicht klar, ob es sich bei dem Sturmergeinis tatsächlich um einen Tornado gehandelt hat. Der britische Wetterdienst Met Office wollte sich am Morgen noch nicht festlegen. Auf Bildern sind jedenfalls Häuser mit abgedeckten Dächern zu sehen, die auf höchste Windgeschwindigkeiten deuten.
Sturm Gerrit haut die Windrad-Rotorblätter weg
Schnee, Wind und Regen legen Verkehr lahm
Auch in anderen Teilen Großbritanniens richtete Sturm Gerrit Schäden an und brachte Schnee, Wind und Regen, die teils zu schweren Verkehrsbehinderungen führten. Vor allem Schottland war stark betroffen. Tausende Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Etliche Zugverbindungen wurden gestrichen und Strecken teilweise komplett gesperrt. Auch am Londoner Flughafen Heathrow waren Flüge wegen des Sturms gestrichen worden.
Auf der A9 in Schottland geht nichts mehr
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(ctr mit dpa)