Sonne vorerst nur Zaungast

7-Tage-Wettertrend: Zumindest am Wochenende etwas entspannter

Langeweile will beim Wetter vorerst nicht aufkommen. Denn die Tiefdruckgebiete geben sich nahezu durchweg die Klinke in die Hand. Und bald könnte auch wieder kältere Luft ins Geschehen eingreifen.

Mittwoch: Der Sturm ist zurück

Windgeschwindigkeiten am Mittwoch
Windgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde können uns am Mittwoch um die Ohren fliegen.

Der stürmische Wind bleibt uns auch am Mittwoch noch erhalten. Ähnlich wie bereits am Dienstag sind an der Küste und im Bergland schwere, möglicherweise sogar einzelne orkanartige Böen möglich. Dazu bleibt es wechselhaft. Vor allem der Norden wird von Regenschauern und Graupelgewittern eingedeckt. In den Mittelgebirgen und Alpen fallen sogar Schneeflocken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 2 Grad im Erzgebirge und 8 Grad am Niederrhein.

Donnerstag: Kräftiger Schneefall an den Alpen

Schneewahrscheinlichkeit in Deutschland am Donnerstag, 2. Februar 2023
Mehr Schnee am Donnerstag lässt in den Alpen die Lawinengefahr steigen.

Mehr Schnee fällt in den Alpen dann am Donnerstag. Dort schneit es teilweise kräftig und die Gefahr von Lawinen steigt. Pistenbetreiber dürfte die Nachricht freuen. Im Norden bleibt es freundlich, während es ansonsten in weiten Teilen Deutschland regnet. In der Mitte des Landes ist es weiterhin windig. Die Temperaturen liegen bei 2 bis 9 Grad.

Freitag: Milder, aber sehr bewölkt

Höchsttemperaturen am Freitag, 3. Februar 2023
Bis zu 10 Grad sind am Freitag möglich, allerdings bleibt es insgesamt winterlich.

Etwas milder wird es am Freitag, wenn auch nur leicht. So liegen die Temperaturen kurz vor dem Wochenende zwischen 3 und 10 Grad. Im Nordosten bleibt es dabei sehr windig. In der Westhälfte ist es zwar sehr bewölkt, es bleibt jedoch meist trocken. In der Osthälfte sieht das anders aus. Dort ist der Himmel dicht bewölkt und es regnet oft.

Samstag: Regenschauer im Südosten

Nierschlag am Samstag, 4. Februar in Deutschland
Gerade im Südosten und Osten regnet es am Samstag viel.

Im Südosten vom Alpenrand bis nach Sachsen weiteren Regen, allerdings weniger als am Freitag. Für den Rest bleibt es zwar bewölkt aber trocken. Die Tageshöchstwerte liegen bei 3 Grad im Erzgebirge bis 10 Grad im Westen und Südwesten.

Sonntag: Sonne zeigt sich auch mal

Der Sonntag wird voraussichtlich im Westen nochmal trocken. Ab und zu könnte sich auch die Sonne zeigen. Sonst fällt zumindest zeitweise etwas Regen. Im Süden ist es recht grau, während im Norden auch mal die Sonne unter den Wolken hervorlugt. Die Temperaturen bewegen sich bei 2 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und 9 Grad im Westen.

Montag: Regen wird zu Schnee

Es wird zum Wochenbeginn wieder etwas kühler. Die Temperaturspanne liegt bei 2 Grad in den östlichen Mittelgebirgen bis 7 Grad Richtung Nordsee. Der Regen im Osten und Südosten geht zunehmend in Schnee über. Im Westen und Nordwesten bleibt es wohl trocken mit ein paar Sonnenstrahlen zwischendurch.

Dienstag: Weitere Schneeschauer

Im Osten und Südosten könnte es auch am Dienstag weiterhin schneien. Die Schneeschauer sind aber nicht mehr so intensiv wie Tags zuvor. Sonst bleibt es mehrheitlich trocken und zeitweise freundlich. Die Temperaturen gehen noch etwas zurück und liegen bei leichtem Frost in den östlichen Mittelgebirgen beziehungsweise am Alpenrand und 6 Grad im Westen.

Motor des Winters - so entwickelt sich der Polarwirbel

In der Vorhersage wird die Temperatur in einigen Kilometern Höhe dargestellt. Je gleichförmiger die blauen, also kalten Bereiche zusammenhängen, umso stärker ist der Polarwirbel. Werden hingegen große Lücken und mildere Einschübe in Richtung Nordpol berechnet, dann ist der Wirbel instabiler. Bei einem Polarwirbel-Split teilen sich die blauen Flächen in zwei Teile auf.

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(eve)