Der Wetter-Tag bei wetter.de
Wind, Regen, Schnee und Sturm im Norden: turbulenter Jahresstart beim Wetter - Tote bei Silvester-Böllerei

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter- und Klima-News des Tages:
Nicht überall ist es zu Silvester friedlich geblieben: Zum Jahreswechsel ist es in Deutschland zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen. Mindestens zwei Menschen starben zudem durch Pyrotechnik. In Berlin gab es Hunderte Festnahmen. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren landesweit im Großeinsatz. Die größten öffentlichen Partys unter freiem Himmel in Deutschland gab es diesmal am Brandenburger Tor in Berlin, in Hamburg am Hafen und in der Münchner Innenstadt.
In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben. In der Nähe von Rostock verlor ein 23-Jähriger durch einen explodierten Böller seine linke Hand. In Leipzig wurde ein 16 Jahre altes Mädchen beim Versuch, einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterböller zu entzünden, schwer an der Hand verletzt. Noch keinen Überblick gibt es, wie viele Menschen bundesweit verletzt wurden.
Super windig im Norden - Fährverkehr eingestellt

Heftige Böen - vor allem im Norden am Neujahrstag. Rekordhalter im neuen Jahr ist der Brocken mit 132 km/h. Aber auch die knapp 100 km/h in Kiel sind bemerkenswert. Das Jahr beginnt stürmisch und turbulent im Norden.
Wegen des stürmischen Wetters hat die Reederei Scandlines den Fährverkehr zwischen Rostock und Gedser in Dänemark am Neujahrstag vorübergehend eingestellt. Fracht- und Passagierkunden wurden gebeten, die Route Puttgarden-Rødby zu nutzen, die planmäßig verkehre. Der Betrieb zwischen Gedser und Rostock werde voraussichtlich am 2. Januar ab 6.00 Uhr in Rostock und ab 6.45 Uhr in Gedser wieder aufgenommen.
Auch der Fährverkehr der Weißen Flotte von und zur Insel Hiddensee sowie die Wittower zwischen der Nord- und der Südseite der Insel Rügen wurden wegen des Wetters am Neujahrstag eingestellt. Das teilte das Unternehmen im Internet mit. Der Seewetterdienst Hamburg hat eine amtliche Sturmwarnung für die deutsche Ostseeküste herausgegeben. Demnach muss östlich von Fehmarn bis östlich von Rügen mit Böen der Stärke zehn gerechnet werden.
Das neue Jahr beginnt mit Schnee, Regen und Wind
Schwupp, da ist das Neue Jahr da. Frohes Neues zusammen! Wollt Ihr Euren Kater spazieren führen oder lieber im Bett oder auf der Couch pflegen? Letzteres bietet sich wohl für die meisten eher an, denn draußen sieht es nicht so verlockend aus.

Das neue Jahr beginnt im Norden dicht bewölkt und regnerisch. An den Küsten sind Gewitter mit Graupel möglich. In der Mitte fällt etwas Schneeregen oder Schnee. Aufgepasst! Die Straßen können besonders am Nachmittag glatt werden. Der Süden kommt trocken davon und es gibt ein paar sonnige Abschnitte.

Es ist sehr windig bis stürmisch aus Südwest bis West. An der Nordsee können Sturmböen bis 100 km/h, auf dem Brocken im Harz Orkanböen pfeifen. Maximal -1 bis +6 Grad.
Viel Schnee in Sachsen gefallen
An Silvester hat starker Schneefall auf Sachsens Straßen für widrige Bedingungen gesorgt. Es kam aufgrund der Schneefälle zu Sichtbehinderungen und Glätte. Lkw standen auf der A72 quer, im Erzgebirge fielen locker 10 cm Schnee. Der Jahresstart ging im dichten Schnee über die Bühne, auch in Chemnitz.
Wetterlage: Tief Tizian lässt es schneien

Ein Tiefdruckkomplex über Skandinavien schickt immer wieder Randtiefs mit der nordwestlichen Strömung vom Nordmeer über die Nordsee nach Mitteleuropa. Jetzt ist Tief Tizian am Zug. Es lenkt Kaltluft aus der Polarregion über die Britischen Inseln nach Deutschland. So kann sie sich nicht so erwärmen als wenn sie über die relativ warme Nordsee kommen würde und so kann es auch im sonst so milden Westen jetzt mal weiß werden.
2025 - Sonnenjahr mit ungewöhnlicher Wärme und deutlichem Niederschlagsdefizit

Auf seiner zwölfmonatigen Reise durch das Wetterjahr 2025 präsentierte sich Deutschland sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm, mit einer historischen Frühjahrstrockenheit im Osten. Anfang Juli geriet das Land unter extremer Hitze ins Schwitzen, während der September vor allem im Westen mit intensiven Regenfällen aufwartete. Im Oktober wurde der sonnige Jahresverlauf gebietsweise durch ungewöhnlich trübe Verhältnisse unterbrochen, ehe sich auf der Zielgeraden die Sonne erneut großzügig zeigte. Das vermeldete der Deutsche Wetterdienst (DWD).
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Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche mit dpa, Reuters, AFP, DWD.de