Der Wetter-Tag bei wetter.de
Teils besteht die Unwettergefahr auch in der Nacht
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der ersten Nachthälfte toben die Gewitter im Osten und Südosten weiter. Dort drohen Unwettergefahren. Im weiteren Verlauf der Nacht ziehen sie dann ab und es wird ruhiger.

Unwetter in Potsdam: Baumkrone stürzt auf Menschen
In Potsdam ist eine Frau bei einem Unwetter lebensbedrohlich verletzt worden. Sie sei zusammen mit einem Mann beim Fahrradfahren im Neuen Garten von einer herabstürzenden Baumkrone getroffen worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Mann erlitt nach Angaben der Feuerwehr schwere Verletzungen. Nähere Angaben machten Feuerwehr und Polizei nicht.
Nach Unwetter in Berlin: S-Bahnen fahren wieder
Nach einem schweren Unwetter verkehren wieder Züge im Berliner S-Bahnnetz. Die Linien S45 und S46 hätten ihren regulären Zugbetrieb wieder aufgenommen, teilte die Deutsche Bahn am Abend auf X mit. Die Linie S9 verkehre nur zwischen dem Flughafen BER und dem Treptower Park. Die Bahn kündigte an, über die Freigabe weiterer Linien zu informieren.
Wegen eines Unwetters hatte die Bahn den Zugverkehr am Abend im gesamten Berliner S-Bahnnetz zum zweiten Mal in dieser Woche eingestellt. Bereits am Montag hatte es in Berlin ein heftiges Unwetter gegeben.
Möglicher Tornado in Thüringen beobachtet
Wegen des Unwetters hat es in Thüringen zahlreiche Feuerwehreinsätze gegeben. Unter anderem das Eichsfeld im Nordwesten des Landes war betroffen. Dort gab es nach Angaben der Leitstelle zahlreiche Unwettereinsätze. Ein Schwerpunkt war den Angaben zufolge Dingelstädt. Dort könnte es einen Tornado gegeben haben. Offenbar wurde eine Windhose beobachtet und mehrere Bäume seien umgestürzt. Ob es sich allerdings wirklich um einen Tornado gehandelt hat, ist noch nicht klar.
Mehrere Balkanstaaten warnen vor extremer Hitze
Mehrere Balkanstaaten haben wegen erwarteter Temperaturen von bis zu 41 Grad Celsius vor extremer Hitze gewarnt. „Vermeiden Sie Aktivitäten im Freien und bereiten Sie sich auf hohe Temperaturen vor, die für Risikogruppen, wie ältere und sehr junge Menschen, zu Gesundheitsrisiken führen können”, erklärte der bosnische Wetterdienst am Donnerstag. „Das ist die erste von mindestens drei erwarteten Hitzewellen zwischen Juni und August in Bosnien”, sagte der Meteorologe Bakir Krajinovic. Durch den Klimawandel würden stärkere Wetterereignisse und neue Temperaturrekorde häufiger, erklärte Krajinovic.
Die Behörden in Kroatien warnten vor extremer Hitze in der Hauptstadt Zagreb und in einer Region im Osten des Landes. Nachdem Waldbrände am Wochenende dutzende Häuser an der Südküste des Landes zerstört hatten, blieben die Behörden in Alarmbereitschaft. Albanien erklärte unterdessen, die Feuerwehr habe in den vergangenen 24 Stunden acht Brände unter Kontrolle gebracht.
Auch in Teilen Serbiens wird erwartet, dass die Temperatur auf 39 Grad Celsius steigt. Sie läge damit deutlich über dem für die Jahreszeit üblichen Durchschnitt, wie der serbische Wetterdienst mitteilte.
Zahlreiche Unwettereinsätze im Norden Sachsen-Anhalts
Unwetter haben in Sachsen-Anhalt zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. Besonders stark betroffen war offenbar die Altmark im Norden des Bundeslandes. Es liefen aktuell unzählige Notrufe ein, hieß es aus der Leitstelle. Details gab es zunächst nicht. Im Landkreis Harz gab es mehrere Einsätze der Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume auf Straßen.
Gewitter treffen auf aufgeheizte Regionen im Osten Deutschlands
Die Gewitter in Deutschland erreichen den Osten Deutschlands. Dort ist es sehr heiß. In Berlin liegen die Temperaturen bei 32 Grad, in Bestensee (Brandenburg) bei 35 Grad. Hinter der Gewitterlinie ist es deutlich kühler mit Werten die oft um die 20 Grad liegen. Wenn die Gewitter sich in der heißen Luft entladen, dann können durchaus noch stärkere Böen auftreten.

Griechenland: Großer Brand südöstlich von Athen ausgebrochen
Südöstlich von Athen ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Dicke Rauchwolken steigen in den Himmel. Zahlreiche Ferienhäuser brannten bis auf die Grundmauern nieder, ein großes Busch- und Waldgebiet brennt. Per SMS wurden die Einwohner vom Zivildienst aufgefordert, die betroffene Region von Palaia Fokaia zu verlassen, die an der Küste rund 60 Kilometer südöstlich der griechischen Hauptstadt liegt. In der Region befinden sich hauptsächlich Ferienhäuser, viele sind von Einwohnern der griechischen Hauptstadt. Elf Touristen seien aus einem Ferienhaus der betroffenen Region rechtzeitig von der Polizei in Sicherheit gebracht worden, berichtete der griechische Rundfunk weiter.
In weiten Teilen Griechenlands herrscht ausgeprägte Hitze. Zudem ist es teils windig. Der Zivilschutz warnt immer wieder: Die Kombination aus Trockenheit, Hitze und Winden verwandle die kleinste Flamme binnen Minuten zu einem Großbrand.
Weitere schwere Sturmböen in Deutschland gemessen

Zwischen 15 Uhr und 16 Uhr wurden wieder schwere Sturmböen gemessen:
- 96 km/h in Leinefelde (Thüringen)
- 93 km/h am Frankfurter Flughafen (Hessen)
Außerdem hat es teils kräftig geschüttet:
- 32 Liter Regen pro Quadratmeter am Flughafen Braunschweig (Niedersachsen)
- 25 Liter Regen pro Quadratmeter in Olpe (Biggesee) in Nordrhein-Westfalen
Wie geht es nach den Unwettern weiter?
Am Freitag wird es ruhiger: Etwas Regen fällt am Vormittag am ehesten vom Saarland bis zur Ostsee. Am Nachmittag zieht der weiter in Richtung Alpen und Brandenburg. Örtlich sind zudem Blitz und Donner möglich. Dafür setzt sich im Nordwesten die Sonne wieder besser durch. Dazu erreichen die Temperaturen 20 Grad im windigen Norden und bis 29 Grad am Oberrhein. Lange bleibt es allerdings nicht so angenehm. Bereits zum Wochenende meldet sich die große Hitze zurück mit Höchstwerten bis 36 Grad. Vor allem im Süden scheint zudem häufig die Sonne, im Norden sind zeitweise mehr Wolken unterwegs. In der kommenden Woche wird es verbreitet sonnig und sogar noch heißer mit knapp an die 40 Grad. Später steigt vor allem im Bergland das Gewitterrisiko.
Windgeschwindigkeit von 95 km/h gemessen
Im Nordwesten und im Süden von Deutschland toben Gewitter: Zwischen 14 Uhr und 15 Uhr wurde bereits eine schwere Sturmböe mit einer Windgeschwindigkeit von 95 km/h in Gießen/Wettenberg gemessen. Die höchste gemessene Regenmenge betrug 22 Liter Regen pro Quadratmeter (gemessen in Lienen-Kattenvenne in Nordrhein-Westfalen).
Die Gewitter ziehen tendenziell in Richtung Nordosten. Der Osten von Deutschland heizt sich in der Zwischenzeit weiter auf. Gegen Abend kommen die Gewitter auch dort dann. Wenn sie dann auf die heiße Luft treffen, kann es besonders gefährlich werden.

Gewitterzellen um die Mittagszeit im Westen und im Süden
Die Unwetterlage in Deutschland bleibt angespannt. Während die Regenwolken im Nordwesten abgezogen sind, halten sich aktuell Gewitterzellen vor allem über Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen. In Kürze wird auch Niedersachsen von neuen Gewittern betroffen sein. Zudem ziehen aus dem Süden weitere Gewitterwolken nach Bayern hinein. Laut Wetterexperten besteht weiterhin die Gefahr von Starkregen und Hagel – lokal kann es zu Überflutungen kommen.

Rekordwärme im Permafrost der Schweizer Alpen
Der Permafrost in den Schweizer Alpen ist wärmer als je zuvor seit Beginn der Messreihen vor 25 Jahren. Wie Schweizer Medien berichten, wurden 2024 an nahezu allen Messpunkten Rekordwerte registriert. Die Akademie der Naturwissenschaften nennt als Ursache unter anderem den frühen Schneefall im Herbst 2023, der den Boden isolierte und Wärme speicherte. Das Messnetz Permos dokumentiert an 23 Standorten eine Erwärmung von teils mehr als 0,8 Grad in zehn Metern Tiefe. Besonders deutlich zeigt sich die Erwärmung an Felswänden über 3.500 Metern. Laut Forschern ist der Klimawandel die Hauptursache – die Jahre 2022 bis 2024 gehörten zu den wärmsten seit 1864.
Gewitterlinie zieht über Deutschland – Regen in vielen Regionen

Eine breite Gewitterlinie zieht aktuell von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz und Hessen in Richtung Nordosten. Dabei kommt es lokal zu Starkregen, vereinzelt kann es auch hageln. Weitere Gewitterwolken erreichen Deutschland derzeit aus Belgien – auch dort sind bereits Blitz und Donner zu beobachten. Im Südosten und Nordwesten des Landes regnet es weiterhin kräftig. Auch Teile Ostdeutschlands bleiben derzeit nicht trocken. Eine flächendeckende Wetterberuhigung ist vorerst nicht in Sicht, im Gegenteil.
Schwere Gewittern mit Unwettergefahr zum Nachmittag
Weitere Gewitter ziehen aktuell über Rheinland-Pfalz weiter nordöstlich. Mehr Regen gibt es im Nordwesten Deutschlands, sowie Teile Nordrhein-Westfalens und Bayerns. Später werden mehr Gewitter erwartet, die sogar Unwettergefahr mit sich bringen. Ab dem Nachmittag drohen in Teilen Ost- und Südostdeutschlands kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen. Dabei sind lokal auch Unwetter möglich. Im Osten ist Hagel von zwei Zentimeter Größe, im Südosten sogar bis vier Zentimeter nicht ausgeschlossen. Zudem sind dort bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. In der Folge könnten kleinere Überschwemmungen auftreten. Am Abend ziehen die Gewitter ostwärts ab, in der Nacht folgt neuer Regen aus Westen.
England und Wales: Hitzewelle könnte bis zu 600 Todesopfer fordern

In England und Wales warnt der Gesundheitsdienst vor einer möglichen Übersterblichkeit durch die aktuelle Hitzewelle. Laut britischen Medien könnten bis zu 600 Menschen an den Folgen der Hitze sterben – vor allem ältere Menschen gelten als besonders gefährdet. In Teilen Südostenglands wurden bis zu 32 Grad gemessen. Forscher betonen, dass solche Hitzewellen ohne den menschengemachten Klimawandel „etwa 100-mal seltener“ auftreten würden. Der Juni 2025 reiht sich damit in eine Serie klimatischer Extreme ein, die auch andere Regionen Europas betreffen.
Tödlichstes Bade-Wochenende seit Jahren
Mindestens 15 Menschen sind am vergangenen Wochenende in Deutschland bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Wie deutsche Medien unter Berufung auf die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) berichten, sei es das tödlichste Wochenende seit über einem Jahrzehnt gewesen. Die Zahl der Ertrunkenen könne noch steigen. DLRG-Sprecher Martin Holzhause sieht einen Zusammenhang mit der zunehmenden Zahl heißer Tage: „Durch die klimatischen Veränderungen gibt es mehr heiße Sommertage. Also steigen auch die Gefahren durch Hitze.“ 2024 sind laut DLRG bereits 411 Menschen ertrunken. Holzhause fordert den bundesweiten Ausbau bewachter Badestellen.
China ruft höchste Alarmstufe wegen Überschwemmungen aus

In Südwestchina hat die Provinz Guizhou wegen heftiger Überschwemmungen die höchste Alarmstufe ausgerufen. Wie chinesische Medien berichten, trat der Fluss Duliujiang deutlich über die Warnmarke, Teile der Region wurden evakuiert. Die Regierung entsandte nationale Einsatzkräfte, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren. In den besonders betroffenen Bezirken Rongjiang und Congjiang mussten mehr als 80.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Mittlerweile wurden bereits sechs Tote gemeldet. Die Meteorologen warnen vor weiterem Starkregen und Sturmböen in den kommenden Tagen.
Aktuelle Gewitter und Sturmgefahr in Deutschland

Aktuell entladen sich Gewitter im Süden Deutschlands. Die Zellen ziehen über Bayern hinweg. Über dem Norden von Nordrhein-Westfalens ziehen Regenwolken hinweg. Im Laufe des Tages ziehen neue Gewitterwolken auf, die teilweise unwetterartige Regenfälle mit sich bringen. Dabei sind auch Sturm- und Orkanböen möglich.
Frankreich: Zwei Tote nach schweren Unwettern
Bei heftigen Gewittern in Frankreich sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Im Süden wurde ein Zwölfjähriger von einem umstürzenden Baum erschlagen, im Nordwesten starb ein Quadfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Baum auf der Straße. Nach extremer Hitze mit mehr als 30 Grad kam es zu schweren Stürmen mit Böen bis 120 km/h, mehr als 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Auch Paris war betroffen: Wasser drang ins Parlamentsgebäude ein, Metrostationen standen unter Wasser. Premierminister François Bayrou rief zur Vorsicht auf. Innerhalb von 24 Stunden fielen teilweise 50 Liter. Die schnellsten Windböen hatten Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde.
Schwere Gewitter mit der Gefahr von Starkregen, Hagel und Sturm- bis Orkanböen

Heute ist es im Osten und Südosten anfangs noch freundlich, während sich bereits erste Schübe mit Schauern und Gewittern ausbreiten. Im Verlauf breiten sie sich über ganz Deutschland aus und können regional kräftig bis unwetterartig ausfallen. Vor allem im Südosten sind am Nachmittag Platzregen von 20 bis 50 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, mittlerer bis großer Hagel sowie Sturm- und Orkanböen möglich. Auch sonst besteht verbreitet Unwettergefahr, auch wenn die Gewitter nicht ganz so heftig ausfallen. In oft schwüler Luft wird es bei maximal 20 bis 33 Grad auch abseits von Gewittern zunächst im Westen und in der Mitte, am Abend auch im Norden windig.
Mehr Informationen gibt es in diesem Artikel: Üble Gewitterlage mit Gefahr von Orkanböen!
Wetterlage: Unwettergefahr in Deutschland

Von Frankreich her greift etwas abgeschwächt ein Gewittertief, das zu einem Tiefdruckkomplex mit dem steuernden Tief „Bastian“ mit Kern bei Island gehört, auf Deutschland über.
Morgen ist es hinter dem Gewittertief im Osten und Süden noch leicht wechselhaft, insgesamt beruhigt sich das Wetter aber von Westen her baut sich Hochdruckeinfluss auf, der am Wochenende das Wetter bestimmt. Nur im Norden sind gelegentlich ein paar Störungen dabei. Die Temperaturen steigen wieder an und durchbrechen am Sonntag am Oberrhein erneut die 35-Grad-Marke.
Ab Freitag wird es ruhiger
Am Freitag beruhigt sich das Wetter schon wieder. Von Südwesten her baut sich Hochdruckeinfluss auf und über die Osthälfte ziehen verbliebene Schauer ab. Am Samstag liegt der Süden und die Mitte unter Hochdruckeinfluss und oftmals stellen sich Temperaturen um 30 Grad ein. Im Norden streifen Tiefausläufer und es ist nicht überall trocken, allerdings werden auch nur geringe Regenmengen erwartet.

Am Sonntag kann im Südwesten bereits wieder die 35-Grad-Marke geknackt werden und in den folgenden Tagen kann es noch heißer werden.
Prognosen zeigen rekordverdächtige Hitze
Nach aktuellen Prognosen kann Deutschland in den nächsten Tagen an der 40-Grad-Marke kratzen. Das ist rekordverdächtig: Seit Aufzeichnung der Wetterdaten wurden die 40 Grad hierzulande im Juni noch nicht erreicht. Die höchste gemessene Juni-Temperatur liegt bei 39,6 Grad (gemessen am 30. Juni 2019 in Bernburg/Saale in Sachsen-Anhalt).
Hitze und hohe Wassertemperaturen am Mittelmeer
Für die Mittelmeerregion zeigen die Prognosen teils noch höhere Lufttemperaturen. Zudem sind dort auch die Wassertemperaturen hoch. Im Mittelmeer liegen die Wassertemperaturen teils bei Werten um die 26 Grad und oft ein gutes Stückchen über den Durchschnittstemperaturen vergangener Messungen.