Niedrige gefühlte Temperaturen
Winter-Feeling: Klares und kaltes Wetter mit viel Sonne und Kälte kommt
Noch ist es ziemlich warm - aber das ändert sich: Der Winter setzt zum Sprung an. Schon am Wochenende wird es bedeutend kälter - ein Hoch über Osteuropa wird stärker und greift nach uns. Der Januar könnte deutlich zu kalt enden - das gab es zuletzt 2017.
Die Ausgangslage: Hoher Luftdruck setzt sich durch
Das Wetter wird jetzt bald stabil, klar und kalt: Noch beeinflusst das Frontensystem von Tief Iulia den Norden und Westen des Landes, während sich im Osten und Süden bereits der hohe Luftdruck bemerkbar macht. Am Wochenende setzt sich in teils feuchter Luft das Russlandhoch Christian überall in Deutschland durch. In der neuen Woche fließen bei östlicher bis südöstlicher Strömung trockenere Luftmassen ein, sodass es oft sonnig, trocken und in den Nächten sehr kalt ist - es kann zweistellige Minusgrade geben.
Der Winter kommt schrittweise zurück

Dieses Jahr erleben wir einen richtig winterlichen Januar. Wir liegen derzeit unter dem langjährigen Schnitt. Der Januar ist zu kalt und zu trocken. Zudem gab es bisher fünf Eistage, zwölf Frosttage und zehn Tage mit einer Schneedecke. Zuletzt war der Januar 2017 kälter als der Schnitt - das ist lange her. So hat ein Grundschulkind noch keinen zu kalten Januar erlebt.
Es ist auch nicht davon auszugehen, dass dieser Januar seine Spur noch einmal groß verändert, denn es bleibt kalt und trocken, wie unsere Monatsprognose eindrucksvoll zeigt. Es wird laut unserer aktuellen Berechnungen sogar noch viel kälter.
Eine klare, kalte Woche mit viel Sonne kommt
Das Wetter wird nun peu a peu stabiler, die Anzahl der Sonnenstunden steigt. Den zum Teil bitterkalten Prognosen mit nächtlichen Tiefstwerten von um oder unter -10 Grad steht ein grandioses Sonnen-Comeback tagsüber gegenüber. Allerdings wird uns die sonnige Zeit ganz schön frostig vorkommen, denn es herrscht vielerorts Ostwind und der lässt die gefühlten Temperaturen ganz schön in den Keller rutschen.
Blicken wir auf das, was kommt

Langsam baggert sich die kalte Luft zu uns. Das Gute daran: Die Kaltluft bringt die Sonne zurück. Deshalb steuern wir in eine klare, kalte, winterliche Woche. Für die Berge heißt das: Der Schnee, der noch liegt, hat gute Chancen zu überdauern.
- MONTAG: Nach teils zäher Nebelauflösung viel Sonnenschein und meist trocken. Höchstwerte -1 bis +9 Grad. In Südsachsen sehr windig.
- DIENSTAG: Nach etwaigem Nebel sonnig und trocken. Höchstwerte -1 bis +8 Grad. In der Sächsischen Schweiz sehr windig.
- MITTWOCH: Nach etwaigem viel Sonne und trocken, zur Nordsee hin ein paar Wolkenfelder. Höchstwerte -2 bis +7 Grad.
- DONNERSTAG: Weiterhin freundlich und trocken. Höchstwerte -3 bis +5 Grad. Im Norden windiger.
Strenger Frost möglich

Je länger die Kälte andauert, umso tiefer können die Temperaturen vor allem nachts fallen. So wird es auch wirklich strengen Frost geben mit zweistelligen Minusgraden. Blicken wir auf die Zeit bis Anfang Februar, dann sehen wir an unserem Beispiel Bad Hindelang im Allgäu eigentlich nur sonniges Wetter ohne Niederschläge. Und je näher wir dem Januar-Ende kommen, umso kälter scheint es zu werden.
Verwendete Quellen: wetter.de



