Starkregen, Gewitter, Schlammlawinen

Unwetter-Sonntag – und es hört nicht auf zu regnen

von Amelie von Kruedener

Achtung Regen
Achtung Regen

Statt Sommerfeeling gibt’s in vielen Regionen Blitz, Donner und jede Menge Wasser vo oben. Der Sonntag macht seinem Ruf als launischster Wochentag alle Ehre – und auch in der neuen Woche bleibt’s erstmal ungemütlich. Besonders im Süden bahnt sich was Größeres an.

Sonntag: Gewitter, Starkregen, Hagel

Der Tag startet im Westen und Süden direkt mit schauerartigem Regen. Und der hat es in sich: Stellenweise fallen bis zu 30 Liter pro Quadratmeter – in nur wenigen Stunden. Ab dem Mittag geht’s dann auch in der Mitte und im Süden wieder ordentlich rund. Gewitter entwickeln sich teils heftig, bringen Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter, kleinkörnigen Hagel und Böen bis Windstärke 8 mit. Vor allem in Süddeutschland kann es kleinräumig sogar Unwetter geben – also mehr als 25 Liter in einer Stunde. Lokal könnte es also richtig zur Sache gehen.

Nacht auf Montag: Südosten weiter aktiv

In der ersten Nachthälfte brodelt’s nochmal in der Südhälfte und im Osten. Gewitter bringen dort weiterhin Starkregen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter, vereinzelt auch mehr. Böen bis Stärke 8 inklusive. Im Laufe der Nacht schwächt sich das Ganze aber spürbar ab. Die Unwettergefahr nimmt deutlich ab – Entspannung vor allem in der zweiten Nachthälfte.

3 Tage Trend
3 Tage Trend

Dauerregen am Alpenrand: Es läuft…

Und dann ist da noch der Dauerregen im Alpenraum und südlichen Vorland. Der setzt sich ab Sonntagabend durch – und bleibt uns bis Dienstagvormittag erhalten. Die Mengen? Saftig: 60 bis 90 Liter pro Quadratmeter sind möglich, in den typischen Staulagen sogar um die 120 Liter. Das sind Mengen, die nicht einfach versickern. Kleine Flüsse, Bäche und Hänge könnten damit Probleme bekommen – die Hochwassergefahr steigt.

Montag: Neue Runde für Gewitterzellen

Auch am Montag ist keine Ruhe in Sicht. Besonders im Süden Ostdeutschlands, in Süddeutschland, NRW und Westniedersachsen sind erneut Schauer und Gewitter möglich. Dabei kann es wieder kräftig schütten. Im Südosten ist das Potenzial für Unwetter mit heftigem Starkregen erneut gegeben – gerade dort, wo die Böden schon am Limit sind.

Nebel nicht vergessen

Zwischen den Regenschüben kann sich stellenweise Nebel breitmachen. Heute früh war es mancherorts schon richtig milchig mit Sichtweiten unter 150 Metern – und auch in der kommenden Nacht ist das punktuell wieder möglich. Also Obacht auf Nebenstraßen oder Landstraßen!