Grenzwetterlage hält weiter an
Gefangen in der Winterfalle - nur Südwesten milder
Auch wenn Schneetief Leonie immer weiter abzieht, so wird uns das Thema Glätte weiter beschäftigen. Einerseits lassen die Tiefs mit Niederschlägen nicht locker, andererseits hält die Kälte dagegen.
Die Ausgangslage: Tiefs lassen nicht locker, Kälte hält dagegen
Schneetief Leonie ist zwar nach Osten abgezogen, doch die Wetterberuhigung dauert nicht lange. Regenwolken über Frankreich, die zu Tief Norma bei Irland gehören, erreichen den äußersten Westen unseres Landes. Sie kommen nur langsam in die Mitte Deutschlands voran, allerdings droht dann in den Regionen mit gefrorenem Boden stellenweise Glatteis.
In den nächsten Tagen stellt sich mitten über Deutschland eine Luftmassengrenze ein, die kalte Luft im Norden und Osten von milderer Luft im Süden und Westen trennt. Zum Wochenende dürfte sich der leichte Dauerfrost im Norden und Osten unseres Landes sogar wieder verschärfen.
Glätte in Deutschland: Wie geht es weiter?
Die Zeiten für die Winterdienste sind angespannt. In Sachen Schneeglätte gilt das insbesondere in Franken mit 20 bis 40 Zentimeter oder auch im Bereich Kassel oder Leipzig, wo inzwischen 10 Zentimeter und mehr liegen. Ein paar Ecken mit der Gefahr von gefrierendem Regen oder Schnee bleiben zunächst noch, während von Westen abends ein neuer Tiefausläufer folgt. Entlang der Rheinschiene bis zum Bodensee bleibt es beim Regen. An der Luftmassengrenze besteht hingegen erneut die Gefahr von Glatteis oder Schnee. Insbesondere am Mittwoch in der Früh besteht erhebliche Gefahr Schneeglätte in etwa vom westlichen Niedersachsen bis nach Hessen.
Luftmassengrenze verschärft sich weiter

Nach Nordosten hin bleibt es derweil trocken und bitterkalt. Mit einem zum Teil lebhaften bis stürmischen Wind und gefühlten Temperaturen unter -10 Grad - und das bleibt auch am Donnerstag so. Ansonsten am Donnerstag entlang der Luftmassengrenze weiterhin Glätte durch etwas Schnee oder Regen.
Der Freitag präsentiert sich dann allgemein etwas freundlicher, bevor sich die Temperaturgegensätze am Wochenende weiter verschärfen. Im Nordosten mit Höchstwerten von teilweise nicht mehr als -6 oder -7 Grad und einem mitunter eisigen Wind. Im Südwesten sieht es indes ganz anders aus. Hier bringen es die Temperaturen tagsüber bis an die 10 Grad. Dabei gibt es von Westen weiterhin Schnee- oder Regenschauer mit entsprechender Glätte.
Quellen: Eigene Recherche und wetter.de



