Der Wetter-Tag bei wetter.de
Gewitter mit Unwettergefahr im Süden, im Norden stürmisch
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht zu Sonntag geht es mit den Schauern und Gewittern im Süden weiter. Ganz im Süden besteht teilweise auch Unwettergefahr! Ganz im Norden ist es windig und trocken. Auch in der Mitte trocknet es immer mehr ab. Hier liegen die Tiefstwerte bei 5 bis 8 Grad, ganz im Süden sind es 10 bis 13 Grad.
Dickes Regengebiet im Westen - Gewitterlinie baut sich auf

Im Westen braut sich etwas zusammen und zieht Richtung Rhein und dann Richtung Osten und Süden weiter. Neben Starkregen sind auch einige Gewitter dabei. Vorsicht ist in den nächsten Stunden geboten.
Was für ein Absturz - am Wochenanfang nur noch 8 Grad

Das Frühsommerfeeling mit dem ersten Hitzetag des Jahres ist schon wieder vorbei. Jetzt geht es abwärts. Nächste Woche gibt es kaum noch 10 Grad im Süden. Die Schneefallgrenze sinkt in den Alpen auf unter 1500 Meter. Und auch sonst sind es nur 12 bis 19 Grad.
Blitz und Donner sorgen für Abkühlung
Der Tag verläuft im Norden windig und wechselhaft, hat aber kaum Regen im Gepäck. Am Samstagvormittag geht es oft freundlich los, nur im Südwesten ziehen erste Regenschauer und Gewitter auf. Am Nachmittag breiten sich die Regenschauer und Gewitter auf die gesamte Mitte aus. Örtlich sind Starkregen, Hagel und Sturmböen dabei. Auch im Süden brauen sich lokale gewittrige Schauer zusammen. Die Temperaturen erreichen 14 bis 20, in der Mitte um 22, im Süden bis zu 27 Grad.
Im Video: Kräftige Gewitter und Regengüsse
Gab es den ersten Hitzetag im Jahr 2025?
Ja, es gab ihn, den ersten Hitzetag des Jahres 2025. Am Freitag erreichten wir an zwei Orten die 30-Grad-Marke. Der Spitzenwert wurde in Waghäusel-Kirrlach mit 30,4 Grad gemessen. Auch Ohlsbach erreichte die Hitzemarke mit 30,1 Grad.
Und wie sieht es morgen aus?
Am Sonntag verlagern sich die gewittrigen Regengüsse in den Süden, an den Alpen kann es sogar länger anhaltend regnen. Sonst gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken mit nur vereinzelten kurzen Schauern. Auch im Süden kühlt es deutlich ab, die Höchstwerte erreichen nur noch zwischen 11 und 18 Grad
Stadt-Begrünung könnte Zahl der Hitzeopfer deutlich senken

Mehr Pflanzen in Städten könnten die Zahl der Hitzeopfer deutlich senken. Würde die Vegetation in städtischen Arealen weltweit um 30 Prozent steigen, so würde die Zahl der hitzebedingten Todesfälle einer Studie zufolge um etwa ein Drittel abnehmen. Besonders stark von dem Grün profitieren könnten Stadtbewohner in Süd- und Osteuropa sowie in Süd- und Ostasien, schreibt das internationale Forschungsteam um Yuming Guo von der australischen Monash University im Fachjournal «The Lancet Planetary Health».
Natürliche Ressourcen für 2025 aufgebraucht - Leben auf Pump beginnt
Deutschland hat rein rechnerisch bereits mit diesem Samstag die natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die für das ganze Jahr reichen müssten. Der sogenannte Erdüberlastungstag fällt in Deutschland in diesem Jahr auf den 3. Mai, wie die Organisation Global Footprint Network berechnet hat.
Die Ursachen für den hohen Ressourcenverbrauch und die Emissionen hierzulande seien unter anderem der hohe Energieverbrauch, der Kfz-Individualverkehr, die industrielle Tierhaltung sowie der Bausektor, schreibt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
Wohin schickt diese intensive Wetterlage den Wonnemonat in der nächsten Woche?
Es bleibt durchwachsen und eher aprilfrisch. Sprich: Wiederholt gibt es Schauer und die Temperaturen kraxeln nach einem kühlen Wochenstart bis zum Donnerstag ganz allmählich auf 12 bis 19 Grad. Nachts erwarten uns einstellige Werte und bei längerem Aufklaren müssen wir uns auf Bodenfrost, in den Mittelgebirgen sogar auf Luftfrost einstellen. Ein früher Gruß von den sogenannten Eisheiligen, die uns ja gerne mal vom 11. bis zu 15. Mai heimsuchen.
Wetterlage: Sonnenhoch weicht Tief Henry

Heute zieht sich das Sommerfeeling immer mehr zurück. Der Sonntag bringt dann aber auch dort einen massiven Temperatursturz. Von Spitzen bis um die 30 Grad am Freitag geht es runter auf teils nicht mehr als 14 Grad. Gleichzeitig sinkt mit der Kaltfront von Tief Henry, die uns von Nord nach Süd überquert, die Schneefallgrenze in den Alpen von über 3000 Metern auf unter 1500 Meter. .