Der Wetter-Tag bei wetter.de

Geteilte Aussichten: kräftiger Regen im Süden, sonst teils klar und kühl

Vorhersage für die Nacht
Die Nacht verläuft im Süden zum Teil sehr nass, während es ansonsten oft trocken bleibt.

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Am Abend und in der Nacht zieht in Nähe zur Schweiz und den Alpen weiterer, teils gewittriger Regen durch. Zum Teil besteht Unwettergefahr. Sonst bleibt es meist trocken und im Norden und Osten wird es bei oft klarem Himmel mit bis zu 7 Grad recht frisch.

Am Vormittag setzt sich ganz im Süden das regnerische Wetter fort, während sich im Nordwesten Wolken ausbreiten, die später auch etwas Regen bringen. Im Süden breiten sich indes die teilweise kräftigen und gewittrig verstärkten Regengüsse bis in den Bayerischen Wald aus. Dazwischen liegt ein sonniger Streifen. Die Temperaturen: Am regnerischen Alpenrand und im windigen Nordwesten bleibt es kühl. Mit nennenswertem Sonnenschein steigen die Temperaturen aber auf 22 bis 27 Grad an.

Wetter Deutschland aktuell

Septemberprognose: zu trocken und zu warm

Vorhersage für den September 2025.
Die taufrische Vorhersage für den September 2025.

Die aktuelle wetter.de Septemberprognose weicht zumindest in Sachen Temperaturen deutlich von den vorangegangenen Berechnungen ab. Basierend auf dem Europäischen Wettermodell ist der Wärmeüberschuss von rund 5 Grad auf 2,6 Grad herunter berechnet worden.

Beim Niederschlag spekuliert die Prognose nach wie vor auf Hochdruckwetterlagen und es soll dementsprechend trocken bleiben. Schauen wir hingegen auf die NOAA-Vorhersage (Amerikanischer Wetterdienst), dann soll der September zum Teil sogar zu nass ausfallen.

Hurrikan Erin sorgt für Alarmbereitschaft an der US-Ostküste

Tropical Weather Cape Verde Storms
Hurrikan Erin hat sich wieder abgeschwächt.

Hurrikan Erin hat sich über der Karibik abgeschwächt, dennoch bleibt die Ostküste der USA, insbesondere North Carolina, in Alarmbereitschaft. Das Nationale Hurrikanzentrum warnt vor lebensbedrohlichen Überflutungen und verschlechternden Wetterbedingungen bis zum Abend. Gouverneur Josh Stein hat den Notstand ausgerufen und rät den Anwohnern, sich auf mögliche Überschwemmungen, Stranderosionen und gefährliche Brandung vorzubereiten. Am Mittwochmorgen befand sich Erin rund 730 Kilometer südöstlich von Cape Hatteras und zog mit Windspitzen von bis zu 160 km/h in Richtung Nordwesten. Trotz einer Herabstufung auf Hurrikan der Stufe zwei bleibt die Gefahr bestehen, insbesondere nach Überschwemmungen in Puerto Rico.

Deutsche Einsatzkräfte unterstützen Spanien im Kampf gegen verheerende Waldbrände

Im Kampf gegen die schlimmsten Wald- und Vegetationsbrände seit Jahrzehnten erhält Spanien Unterstützung aus Deutschland. 67 Einsatzkräfte aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sind nach dreitägiger Anfahrt in der Region Extremadura eingetroffen, wo eines der größten Feuer in Jarilla wütet. Regionalmedien beschreiben die Lage als „verheerendes Inferno“, da bereits 15.000 Hektar abgebrannt sind. Die Bedingungen sind extrem, mit viel Rauch, Hitze und staubiger Luft. Simon Friz, Teamleiter des EU-Waldbrandmoduls Deutschland, betont die Herausforderungen, die sich aus der unzureichenden Ortskenntnis und der steilen Topographie ergeben, die bis zu 1.600 Meter Höhe reicht. Schnelles Handeln und Erkundung sind daher entscheidend für den Einsatz.

Trockenheit verschärft Wasserkonflikt zwischen Iran und Afghanistan

Die extreme Dürre in der Region droht den nächsten Konflikt um Wasser auszulösen: In Iran wächst die Sorge um die Versorgung der Millionenmetropole Maschhad, nachdem die Taliban auf afghanischer Seite den Paschdan-Staudamm am Hari-Fluss in Betrieb genommen haben. Die iranische Zeitung „Jomhouri-e Eslami“ warnt vor einer möglichen Versorgungskrise und wirft den Taliban eine feindselige Haltung vor.
Der Streit erinnert an frühere Auseinandersetzungen um den Helmand-Fluss, bei denen es 2023 sogar zu Gefechten mit Toten an der Grenze gekommen war. Der mehr als 1.000 Kilometer lange Hari entspringt in Afghanistan, durchfließt den Iran und versickert in Turkmenistan – sowohl auf afghanischer als auch auf iranischer Seite wird er gestaut.
Der Konflikt zeigt, wie hart die Folgen des Klimawandels beide Länder treffen: In Iran haben Dürren und sinkende Niederschläge in den vergangenen Jahren die Wasserversorgung massiv verschärft. Auch Afghanistan leidet unter längeren Trockenphasen, die durch steigende Temperaturen weiter verstärkt werden.

Wechselhaftes Wetter mit Sonne, Schauern und Wind

Wettervorhersage für 3 Tage in Deutschland ab Freitag
Neben Sonnenschein bestimmen auch Regenschauer und Wind das Wetter der kommenden Woche.

Der Donnerstag bringt im Süden teils kräftigen Regen mit Gewittern, während nördlich davon ein breiter Streifen mit viel Sonne und bis zu 27 Grad dominiert. Im Norden bleibt es wechselhaft mit einzelnen Schauern.
Am Freitag ziehen im Norden Schauer mit starkem Wind durch, an der See sind stürmische Böen möglich. Im Süden zeigt sich dagegen freundlicheres Wetter bei bis zu 24 Grad.
Das Wochenende verläuft zweigeteilt: Am Samstag windiges Schauerwetter im Norden, im Südwesten dagegen mehr Sonne. Am Sonntag setzt sich im Süden trockenes und sonniges Wetter durch, während im Norden noch einzelne Schauer möglich sind. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 25 Grad.

Portugal: Dritter Todesfall bei Waldbränden

Waldbrand in Portugal
Ein Auto brennt während des Waldbrandes in Portugal.

In Portugal ist ein weiterer Mensch den seit Ende Juli andauernden Waldbränden zum Opfer gefallen. Ein Rentner kam im Norden des Landes ums Leben, als er im Auftrag einer Gemeinde bei Löscharbeiten half, wie die Zivilschutzbehörde am Mittwoch bestätigte. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf drei.
Die Flammen haben in diesem Jahr bereits rund 216.000 Hektar Land vernichtet. Portugal kämpft damit erneut mit massiven Brandschäden – 2017 wurden sogar 563.000 Hektar zerstört, 119 Menschen starben.

Schmelzender Gletscher legt alten Skilift frei

Am Dachstein in Oberösterreich ist durch das Abschmelzen des Gletschers eine fast 50 Jahre alte Liftkonstruktion wieder aufgetaucht. Der hölzerne Skilift war 1970 errichtet worden, als noch im Sommer Ski gefahren wurde. Wenige Jahre später verschwand er unter Schnee und Eis – bis er nun infolge des Klimawandels wieder ans Licht kam.
Der Hallstätter Gletscher hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als die Hälfte seiner Fläche verloren und schrumpfte von 5,27 auf 2,22 Quadratkilometer. Durch den Rückzug entstehen Felsklüfte, Wanderwege müssen verlegt werden. Auch der „Eispalast“, eine Touristenattraktion im Gletscher, könnte nach Einschätzung der Betreiber nur noch wenige Jahre existieren.

Erneute Monsunopfer in Pakistan

Extremer Monsun in Pakistan
Monsunregen in Karachi: Die heftigen Regenfälle in Pakistan forderten bereits 20 Menschenleben.

Bei heftigen Regenfällen während des Monsuns sind in Pakistan mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen. Zehn Todesopfer wurden in der Millionenstadt Karachi gemeldet, elf weitere in der Region Gilgit-Baltistan im Norden des Landes. Bereits in der vergangenen Woche hatten Überschwemmungen und Erdrutsche hunderte Menschen das Leben gekostet, ganze Dörfer wurden zerstört.

Vogelzug beginnt bundesweit – Störche und Schwalben sammeln sich

In ganz Deutschland hat der Vogelzug begonnen. Erste Arten wie Schwarzmilane, Grünschenkel und Bekassinen sind bereits aufgebrochen. Weißstörche und Schwalben sammeln sich an bekannten Hotspots, um ihre Reise in den Süden vorzubereiten. Am Abend lassen sich Schwalben in Schilfgebieten zu Hunderten beobachten, während Störche in großen Gruppen auf Feldern und Feuchtwiesen rasten.
Die ersten Jungstörche sind im August bereits Richtung Frankreich, Spanien und Marokko geflogen, die Altvögel folgen später, nachdem sie sich Fettreserven angelegt haben. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 1.500 Weißstorch-Brutpaare. Ab September und Oktober ziehen dann auch Schwalben, Kraniche und Gänse los – oft gut sichtbar in V-Formationen am Himmel. Studien zeigen zudem, dass besonders junge Störche stark auf Sammelplätze angewiesen sind, während ältere Tiere häufiger eigene Routen wählen.

Mehrere Erdstöße erschüttern Schottland

In Schottland wurden heute vier Erdbeben registriert — das stärkste mit der Stärke 2,2 in der Nähe von Tarbert (Region Argyll). Innerhalb von 90 Minuten folgten drei weitere schwächere Beben. Ein weiterer leichter Erdstoß mit 1,5 M wurde in Dumfries und Galloway verzeichnet. Die Region erlebt derzeit vermehrt seismische Aktivitäten, die vermutlich durch das Nachfedern ehemaliger Gletscherlasten der Eiszeit sowie tektonische Spannungen verursacht werden. Schäden blieben bislang aus.

Hurrikan Erin schwächt sich ab, bleibt aber gefährlich

Der Hurrikan Erin hat sich über der Karibik auf Kategorie zwei abgeschwächt. Trotz geringerer Stärke bleibt die Alarmbereitschaft an der US-Ostküste hoch. Das Sturmtief lag am Dienstag mehrere Hundert Kilometer südöstlich von North Carolina, wo weiter eine Sturmwarnung gilt. Für die Bahamas, Kuba und die Dominikanische Republik wurden die Warnungen aufgehoben.
Auf den Inseln Ocracoke und Hatteras vor North Carolina wurden wegen der Ausdehnung des Sturms Evakuierungen angeordnet. Das US-Hurrikanzentrum warnte vor lebensbedrohlichen Überflutungen, meterhohen Wellen und schweren Küstenschäden. In Puerto Rico kam es bereits zu Überschwemmungen und Stromausfällen. Erin ist der erste Hurrikan der diesjährigen Atlantik-Saison, die nach Einschätzung von Experten wegen des Klimawandels besonders heftig ausfallen könnte.

Dürre verschärft sich in Großbritannien – Ernte unter Druck

Ein hartnäckiges Hochdruckgebiet über Großbritannien sorgt weiterhin für kühle, graue Tage — aber kaum Regen. Das bedrückende Wetter ist für Farmer eine erneute Belastung, nach drei Jahren extremer Wetterlagen. Besonders betroffen sind Broccoli, Kohl und Blumenkohl, deren Erträge um mehr als die Hälfte eingebrochen sind. Auch Erbsen und Kartoffeln leiden, während viele Landwirte auf Bewässerung angewiesen sind. In manchen Regionen wurde die Ernte von Weizen und Gerste vorzeitig abgeschlossen – erneut mit deutlichen Einbußen. Einige Landwirte erwägen sogar, ihren Beruf aufzugeben.

Kühles Wetter im Norden, Hitze im Süden Europas

Auf den Britischen Inseln bleibt es heute mit 14 bis 21 Grad eher kühl, ähnlich wie in Skandinavien mit 13 bis 20 Grad. Frankreich, die Schweiz, Österreich und Norditalien müssen sich auf Schauer und Gewitter einstellen, bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Deutlich wärmer ist es in Südeuropa: In Mittel- und Süditalien werden 30 bis 33 Grad erreicht, in Südspanien 30 bis 34 Grad.

Kräftige Gewitter im Süden – Sonne im Norden

Wetter in Brandenburg
Trotz einiger Schauer, scheint für viele Menschen in Deutschland die Sonne.

Heute scheint in der Mitte oft die Sonne, im Norden fallen ein paar Regentropfen. Vom Schwarzwald bis ins Alpenvorland bilden sich teils kräftige Schauer und Gewitter, lokal ist Starkregen und Hagel dabei. Die Höchstwerte: 20 bis 30 Grad.

Ganz im Süden bleibt es meist dicht bewölkt, dabei bilden sich immer wieder Schauer und Gewitter, lokal ist auch Starkregen und Hagel möglich. In der Mitte zeigt sich die Sonne häufiger, im Norden sind ein paar Regentropfen dabei. An den Küsten weht frischer Nordostwind, die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 30 Grad.

Wechselhafter Wettertrend bis zum Wochenende

Wettervorhersage für 3 Tage ab Donnerstag
Sturm, Gewitter und Sonnenschein: Alles ist in den kommenden Tagen dabei.

Am Donnerstag ziehen im Süden kräftige und teils gewittrige Regenfälle durch, während es von der Mitte bis in den Osten und Nordosten freundlich und trocken bleibt. Im Nordwesten mischen sich Sonne, Wolken und Schauer, dazu frischt der Wind auf. Temperaturen erreichen 20 bis 25 Grad, am Alpenrand nur 17 Grad.
Freitag klingen die Regenfälle an den Alpen ab, im Nordwesten kommen neue Schauer auf. Sonst gibt es einen Sonne-Wolken-Mix, in der Nordosthälfte weht teils stürmischer Wind. Die Höchstwerte liegen bei 17 Grad an der Nordsee und bis 23 Grad im Rhein-Main-Gebiet.
Am Samstag setzt sich der wechselhafte Trend im Norden mit Schauern fort, im Süden überwiegt trockenes Wetter mit Sonne und Wolken. Es bleibt windig, die Temperaturen reichen von 16 Grad in Hof bis 23 Grad am Oberrhein.

Wetterlage: Tief im Süden bringt Unruhe

Wetterlage für Mittwoch
Wetterlage für Mittwoch

Mit einer Tiefdruckrinne, die sich von Frankreich bis Ungarn erstreckt, ist der Süden Deutschlands vor allem heute und morgen von schaueranfälligem Wetter betroffen. Im Norden zieht die Kaltfront von Tief ROGER auf, diese fällt aber vergleichsweise schwach aus.

(mit dpa)