Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nebel heute Nacht – morgen kracht’s im Süden
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der kommenden Nacht breiten sich im Südwesten Regenwolken aus, während es im Norden meist trocken bleibt. Dort ist der Himmel zeitweise klar und die Sterne sind zu sehen. Allerdings bildet sich stellenweise Nebel, besonders in Senken und Tälern. Die Temperaturen gehen zurück auf Werte zwischen 19 und 9 Grad.
Der Dienstagvormittag startet mit Wolken im Norden, die sich aber schnell auflockern. Hier und da fallen noch ein paar Tropfen. Zwischen Saarland und Alpen bleibt es dagegen unbeständiger, dort regnet es zeitweise kräftiger. Abseits davon zeigt sich vielerorts die Sonne. Zum Nachmittag hin wird es an den Küsten immer freundlicher und sonniger. Ganz anders präsentiert sich das Wetter im Süden: Vom Schwarzwald bis zu den Alpen entstehen kräftige Gewitter, die lokal auch heftig ausfallen können.
Die Temperaturen reichen von unter 22 Grad im Seewind der Ostsee bis hin zu spätsommerlich warmen 29 Grad im Westen und Süden.
Hotspots in Deutschland - das sind die heißesten Orte

Deutschland erlebt vielerorts nochmal einen richtig schönen Sommertag. Das zeigen uns auch die aktuellen Temperaturen-. Wobei der Spitzenreiter Brauneberg-Juffer mit einer besonderen Lage an einem Hang der Mosel bei unserer Hitliste ein bisschen außer Konkurrenz läuft. Aber: Es ist definitiv nicht der einzige Ort, an dem die Hitzemarke von 30 Grad inzwischen überboten worden ist. Ein Wetter, das es zu genießen gilt. Denn am Wochenende schaut der Frühherbst bei uns vorbei.
Rekord-Waldbrände in Spanien: 30.000 Hektar innerhalb von 24 Stunden zerstört

In Spanien sind durch die verheerenden Waldbrände in den letzten 24 Stunden weitere 30.000 Hektar Land verloren gegangen, was einer Fläche von 42.000 Fußballfeldern entspricht. Seit Jahresbeginn wurden bereits 373.000 Hektar verbrannt, was die schlimmste Waldbrandsaison in der Geschichte des Landes darstellt.
In mehreren Regionen, darunter Zamora, León und Ourense, lodern laut Agenturangaben große Brände, die zur Evakuierung tausender Einwohner und zur Sperrung wichtiger Verkehrswege führten. Regierungschef Pedro Sánchez kündigte einen „nationalen Pakt” gegen den Klimanotstand an und plant Besuche in den betroffenen Gebieten.
Kühlere Temperaturen und erhöhte Luftfeuchtigkeit könnten die Bekämpfung der Brände erleichtern, doch viele Anwohner sind frustriert über den langsamen Fortschritt der Löscharbeiten. In der Provinz Ourense sind die Zerstörungen deutlich sichtbar, und die Zahl der Todesopfer ist auf vier gestiegen, nachdem ein Feuerwehrmann ums Leben kam. Auch in Portugal sind in diesem Jahr bereits 216.000 Hektar durch Brände betroffen.
Regen im Klimacheck - so steht es aktuell um die Niederschlagsbilanz
Wäre der Juli in Sachen Regen nicht so spendabel gewesen, würde es ziemlich schlecht um unseren Wasserhaushalt stehen. Zwar ist bei weitem nicht alles gut, aber zumindest hätte mit einem zu trockenen Juli deutlich schlechter laufen können.
Ebenfalls augenscheinlich: Der August hat in puncto Niederschlägen noch Nachholbedarf. Denn in den ersten Zweidritteln des Monats ist bislang nicht einmal die Hälfte des ansonsten üblichen Regens gefallen.
Deutsche Umwelthilfe: Hessen erhält Rote Karte für klimaschädliche Dienstwagen
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die hessische Landesregierung wegen der hohen Zahl klimaschädlicher Dienstwagen und vergibt die Rote Karte. Im Länderranking belegt Hessen den 14. Platz, nur vor Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Während die Stadtstaaten Berlin und Hamburg eine Gelbe Karte erhalten, bleibt die grüne Karte für alle Bundesländer unerreicht.
Eine aktuelle Auswertung zeigt, dass viele Dienstwagen von Spitzenpolitikern deutlich mehr CO2 ausstoßen als der Durchschnitt der in Deutschland zugelassenen Autos. Nur 87 von 238 Spitzenpolitikern fahren derzeit ein reines Elektroauto.
Hurrikan Erin und seine Folgen für unsere Wetterküche
Hurrikan Erin ist in vielerlei Hinsicht ein sehr bemerkenswerter Sturm und könnte nächste Woche auch Auswirkungen auf unser Wettergeschehen haben. Allerdings sind die Unsicherheiten in den Prognosen noch sehr groß, wie unser Meteorologe Björn Alexander zusammenfasst.
Deutscher Alpinist stirbt am Großglockner
Ein 29-jähriger Bergsteiger aus dem Landkreis Germersheim ist am Montag im Gebiet des Großglockners in Österreich tödlich verunglückt. Der Mann war alleine unterwegs, als er im Bereich des Teufelshorns beim Abstieg mehrere Hundert Meter in die Tiefe stürzte. Drei andere Bergsteiger beobachteten den Unfall und alarmierten die Rettungskräfte. Ein Notarzthubschrauber konnte den Deutschen nur noch tot bergen. Laut Polizei herrschte gutes Wetter, die genaue Ursache des Absturzes ist unklar.
Wechselhafter Wettertrend bis zum Wochenende

Heute bleibt es vom Südwesten bis zu den Alpen wechselhaft mit Regen und zum Abend kräftigen Gewittern. Im Norden lockert es nach etwas Regen auf, während an den Küsten und in einem Streifen dazwischen viel Sonne scheint. Die Höchstwerte liegen zwischen 22 und 29 Grad, an der Ostsee bei 20 Grad.
Am Donnerstag ziehen im Süden kräftige und teils gewittrige Regenfälle durch, während es von der Mitte bis in den Osten und Nordosten freundlich und trocken bleibt. Im Nordwesten mischen sich Sonne, Wolken und Schauer, dazu frischt der Wind auf. Temperaturen erreichen 20 bis 25 Grad, am Alpenrand nur 17 Grad.
Freitag klingen die Regenfälle an den Alpen ab, im Nordwesten kommen neue Schauer auf. Sonst gibt es einen Sonne-Wolken-Mix, in der Nordosthälfte weht teils stürmischer Wind. Die Höchstwerte liegen bei 17 Grad an der Nordsee und bis 23 Grad im Rhein-Main-Gebiet.
Am Samstag setzt sich der wechselhafte Trend im Norden mit Schauern fort, im Süden überwiegt trockenes Wetter mit Sonne und Wolken. Es bleibt windig, die Temperaturen reichen von 16 Grad in Hof bis 23 Grad am Oberrhein.
Forscher rekonstruieren Flut: So spektakulär entstand das Mittelmeer
Ein internationales Team rekonstruiert die Entstehung des Mittelmeers: Die Öffnung der Straße von Gibraltar löst vor 5,3 Millionen Jahren die abrupteste Überflutung der Erdgeschichte aus. Die neuen Analysen offenbaren die gewaltigen Dimensionen dieser Urflut, wie ntv.de hier berichtet.
Leichtes Erdbeben der Stärke 3,9 in Himachal Pradesh (Indien)
In der Nacht zum heutigen Dienstag erschütterte ein Erdstoß der Stärke 3,9 das Distrikt Kangra in Himachal Pradesh. Glücklicherweise gab es bislang keine Berichte über Schäden oder Verletzte – Behörden beobachten jedoch mögliche Nachbeben
Kīlauea in Hawaii kurz vor nächster Eruption

Der Vulkan Kīlauea auf Hawaii steht vor seinem 31. Ausbruch seit Dezember. Bereits jetzt quillt Lava aus zwei Öffnungen im Halemaʻumaʻu‑Krater – Szenen mit meterhohen Lavafontänen sind zu erwarten. Wissenschaftler überwachen die Lage intensiv, Flugverkehr und Besucher werden zur Vorsicht aufgerufen.
Mehr Soja auf deutschen Feldern
Trockenheit und Dürre treiben den Sojaanbau in Deutschland voran. Seit 2016 hat sich die Anbaufläche fast verdreifacht – 2024 wuchsen Sojabohnen auf 40.500 Hektar. Im Rekordjahr 2022 waren es sogar 51.500 Hektar. Soja gilt als vergleichsweise dürreresistent und wird deshalb als Alternative zu klassischen Kulturen wie Weizen, der auf 2,6 Millionen Hektar stand, immer wichtiger.
Gleichzeitig weiten Landwirte die bewässerbaren Flächen aus, um auf fehlenden Regen reagieren zu können. Zwischen 2009 und 2022 stieg deren Umfang um knapp 24 Prozent auf 791.800 Hektar, was jedoch nur 4,8 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche entspricht. Immer mehr Betriebe setzen dabei auf sparsame Tröpfchenbewässerung, um Ressourcen in Zeiten zunehmender Trockenheit zu schonen.
Sommer stürzt gewaltig ab - hier drohen Gewitter, Starkregen und Hagel
Nach tollen Sommertagen mit Spitzen bis um oder über 30 Grad lässt der Frühherbst alsbald die Muskeln spielen. Ein Wetterwechsel, der teilweise mit Unwettern einhergeht und uns einen satten Temperatursturz kredenzt.
Deutsche Feuerwehr unterstützt Spanien bei Waldbränden
Im Kampf gegen die schwersten Waldbrände in Spanien seit Jahrzehnten sind 67 Feuerwehrleute aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit 23 Fahrzeugen im Norden des Landes eingetroffen. Von San Sebastián aus sollen sie in die Region Extremadura weiterfahren, wo bei Jarilla bereits 15.000 Hektar verbrannten. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez und Innenminister Fernando Grande-Marlaska wollten sich dort am Dienstag selbst ein Bild machen.
Wegen der Größe und Dauer der Brände sind viele regionale Kräfte überfordert. Die Zentralregierung mobilisierte daher zusätzliche Soldaten und setzt auf die Spezialeinheit Ume des Militärs. Auch Frankreich, Italien und Finnland entsandten Helfer und Löschflugzeuge, die Niederlande, Tschechien und die Slowakei unterstützten mit Hubschraubern. In Spanien starben bislang vier Menschen, in Portugal zwei. Laut EU-Behörden sind seit Jahresbeginn 3.440 Quadratkilometer Natur den Flammen zum Opfer gefallen – eine Fläche deutlich größer als das Saarland.
Bauernverband erwartet bessere Getreideernte
Der Deutsche Bauernverband rechnet 2025 mit einer Getreideernte von 43,5 Millionen Tonnen – nach 39 Millionen Tonnen im Vorjahr ein spürbares Plus. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen: Während lange Regenphasen in vielen Gegenden zu Qualitätseinbußen führten, sorgte Trockenheit im Nordosten für Ertragsschäden. DBV-Präsident Joachim Rukwied sprach von „spürbaren Folgen des Klimawandels“. Zudem beklagte er die „katastrophale Preislage“ auf den Märkten, die vielen Landwirten Probleme bereite.
Alarmierender Gletscherschwund in Italien und Spitzbergen

Der Ventina-Gletscher in der norditalienischen Lombardei ist inzwischen so stark geschrumpft, dass Geologen ihn nicht mehr vor Ort vermessen können. Wegen instabiler Hänge und Felsstürze setzen Forscher nun Drohnen und Satelliten ein. Seit 1895 ist der Gletscher um 1,7 Kilometer zurückgegangen, allein in den letzten zehn Jahren um 431 Meter – fast die Hälfte davon seit 2021. Damit gilt er als eines der sichtbarsten Opfer der Erderwärmung im Alpenraum, wo die Gletscher bereits mehr als 60 Prozent ihres Volumens verloren haben.
Auch in Spitzbergen nördlich von Norwegen zeigen sich dramatische Entwicklungen. Dort verlor die Inselgruppe im Sommer 2024 nach Berechnungen eines Teams um Thomas V. Schuler von der Universität Oslo rund 61,7 Gigatonnen Eis. Das entsprach etwa einem Prozent der gesamten Eismasse Spitzbergens – mehr als jemals zuvor in einem Sommer beobachtet wurde. Zusammen mit den umliegenden Gebieten der Barentssee ging im selben Jahr eine Eismenge von über 100 Gigatonnen verloren.
Die Folgen sind messbar: Allein die Schmelze in Spitzbergen trug 0,16 Millimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg bei, insgesamt waren es 0,27 Millimeter. Zum Vergleich: Das Grönlandeisschild verlor im Sommer 2024 zwar eine ähnliche Menge Eis, verteilt auf eine etwa 50-mal größere Fläche. Forscher sehen den Spitzbergen-Sommer daher als Vorgriff auf künftige Bedingungen in der Arktis.
Die außergewöhnliche Schmelze wurde durch eine sechswöchige Periode mit rekordhohen Temperaturen ausgelöst. Laut den Studienautoren könnte sich ein solches Szenario bis Ende des Jahrhunderts regelmäßig wiederholen – oder sogar übertroffen werden.
Nur knapp über 0 Grad

Man erwartet es zwar nicht, aber auch im August sind Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt möglich. In Marienberg lagen die Tiefstwerte der Nacht in Marienberg-Kühnheide bei knapp unter 1. Grad. Hier sind die niedrigsten Temperaturen in Deutschland.
Spanien erlebt schwerste Waldbrände seit 20 Jahren
In Spanien wüten die schlimmsten Waldbrände seit zwei Jahrzehnten. Betroffen sind inzwischen auch die Südhänge des Gebirges Picos de Europa, Teile des Jakobswegs wurden gesperrt. Nach Behördenangaben starben bereits vier Menschen, darunter ein Feuerwehrmann. Seit Jahresbeginn verbrannten 344.400 Hektar Land – die größte Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen. 1900 Soldaten unterstützen die Löscharbeiten, die durch dichten Rauch erschwert werden. Auch in Portugal gab es zwei Todesopfer.
Hurrikan Erin bedroht die Bahamas

Mit Windgeschwindigkeiten bis 220 Stundenkilometer zieht Hurrikan Erin über die Karibik in Richtung Bahamas. Auf den Turks- und Caicosinseln, in Haiti und der Dominikanischen Republik werden starker Regen und Überschwemmungen erwartet. Für die US-Inseln Ocracoke und Hatteras gilt bereits eine Evakuierungsanordnung, da gefährliche Strömungen und bis zu sechs Meter hohe Wellen drohen. Puerto Rico meldete Überschwemmungen und über 150.000 Stromausfälle.
Urlaubswetter im Süden Europas
Sonne pur gibt es heute in der Türkei mit Höchstwerten zwischen 28 und 33 Grad. In Griechenland wird es ähnlich warm, allerdings entwickeln sich dort im Tagesverlauf einige Schauer und Gewitter. Auch Südfrankreich ist gewitteranfällig, bei Temperaturen knapp unter 30 Grad. Italien erreicht 30 bis 32 Grad, während in Spanien die extreme Hitze zwar nachlässt, mit bis zu 36 Grad aber weiterhin hochsommerlich bleibt.
Sonne satt – aber nicht überall
Heute scheint oft die Sonne, nur an der Nordsee ist es dichter bewölkt, es bleibt aber meist trocken. Der Tag verläuft freundlich und ruhig, die Höchstwerte liegen bei maximal 19 Grad auf Sylt und 32 Grad am Oberrhein.
Unter Hochdruckeinfluss gestaltet sich das Wetter heute noch sommerlich und ruhig: An der Nordsee halten sich von Beginn an viele Wolken, es bleibt aber meist trocken. Sonst zeigt sich die Sonne häufig, ein paar lockere Wolken bleiben harmlos. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 19 Grad auf Sylt und 32 Grad am Oberrhein.
Rekord-Waldbrände in Spanien: 343.000 Hektar verbrannt und vier Feuerwehrmänner getötet
In Spanien sind seit Jahresbeginn bereits über 343.000 Hektar Land durch Waldbrände verbrannt – mehr als in jedem anderen Jahr zuvor. Dies entspricht der Fläche von fast einer halben Million Fußballfeldern. Das bisher schlimmste Jahr war 2022 mit 306.000 Hektar.
Aktuell lodern mehrere große Brände, und beim Kampf gegen die Flammen ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen, wodurch die Zahl der Todesopfer auf insgesamt vier steigt. Auch in Portugal gab es ein Todesopfer unter den Feuerwehrleuten. Beide Länder leiden zudem unter einer anhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad.

Der Hochsommer neigt sich dem Ende zu

In dieser Woche verabschiedet sich der Hochsommer aus Deutschland – für einen endgültigen Sommer-Abgesang ist es aber noch viel zu früh. Die ganz heißen Tage liegen nun hinter uns. Auch über Südeuropa platzt zu Wochenbeginn die 40-Grad-Hitzeblase: In Spanien bleibt es mit bis zu 35 Grad zwar heiß, aber im gewohnten Rahmen. Von Dienstag bis Donnerstag wird es dagegen in Südfrankreich, der Schweiz, Norditalien, Österreich sowie in Slowenien und Kroatien ungemütlich – kräftige Gewitter stehen bevor. Auch hierzulande bleibt es im Wochenverlauf nicht ganz ohne Blitz und Donner, nennenswerter Regen fällt jedoch nur in Baden-Württemberg und Bayern.
Wetterlage: Noch ist Sommer angesagt

Der Kern von Hoch Kyra verschiebt sich in Richtung Osteuropa, der Hochdruckeinfluss ist heute in Deutschland aber noch weiter zu spüren. Mit einer Tiefdruckrinne kommt von Frankreich her warme Luft in die Südhälfte des Landes. Die folgenden Tage gestalten sich dann wieder wechselhafter bzw. schauer- und gewitteranfälliger, v.a. im Süden.
(mit dpa)