Der Wetter-Tag bei wetter.de

Klare, kühle Nacht mit Bodenfrostgefahr - morgen perfekter Sommertag

Bei den Temperaturen können wir gut schlafen.
Bei den Temperaturen können wir gut schlafen.

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Die Nacht verläuft meist sternenklar und ruhig. Bei 16 bis 8 Grad wird es recht frisch, in manchen Senken der Mittelgebirge kann sich sogar Bodenfrost zeigen. Am frühen Morgen entstehen örtliche Nebelfelder, die sich aber schnell wieder auflösen.

Der Vormittag bringt strahlenden Sonnenschein, lediglich an der Nordsee schieben sich dichtere Wolkenfelder vor die Sonne. Am Nachmittag bleibt es dort grau, während sich im übrigen Land die Sonne gegen ein paar lockere Quellwolken behauptet. Die Temperaturen zeigen sich von ihrer besten Seite: 25 bis 32 Grad bei angenehm trockener Luft – perfektes Sommerferienwetter. Lediglich an der Nordseeküste wird es mit frischem Wind spürbar kühler.

Heißer Herbst? Septemberprognosen machen die Grätsche

Die wetter.de-Prognose für den September hält den Sommer quasi durchweg im Rennen.
Die wetter.de-Prognose für den September hält den Sommer quasi durchweg im Rennen.

Während die NOAA-Langfristvorhersagen (Amerikanischer Wetterdienst) einen nur leicht zu warmen und gebietsweise zu nassen September berechnen, schaut die aktuellen wetter.de-Prognose für den ersten Herbstmonat ganz anders aus. Demnach würden nämlich die Hochdruckwetterlagen die Oberhand behalten, was wiederum den Sommer im Rennen halten würde.

Herbstliche Hitze gehört dazu

Die späte Hitze ist aufgrund der kürzeren Tage wesentlich weniger brachial als im Sommer und kann locker noch bis weit in den Herbst nach Deutschland schwappen. Hitzeblasen von 30 Grad und mehr gehören durchaus zum herbstlichen Wetterrepertoire. Bis ins erste Oktoberdrittel liegen die Rekordwerte in Teilen Deutschland nämlich bei über 30 Grad.

Perfekter Wochenstart: Temperaturen Deutschland am Nachmittag

So lässt es sich aushalten - die Temperaturen am frühen Nachmittag.
So lässt es sich aushalten - die Temperaturen am frühen Nachmittag.

Nach der mitunter extremen Hitze in der letzten Woche ist es aktuell deutlich angenehmer. Denn die neue Woche verwöhnt uns dank Hoch Kyra nicht nur mit freundlichen bis sonnigen Aussichten. Das Ganze bei sommerlichen Temperaturen, die ihren Hotspot im Südwesten unseres Landes haben.

Kühle Nächte treiben Mücken ins Haus

Wenn die Nächte kühler werden, kommt Bewegung ins Mückenspiel. Was tagsüber noch surrend über Pfützen, Regentonnen und Gärten schwirrt, sucht sich plötzlich neue Unterschlüpfe. Und tatsächlich: Wohnungen stehen bei den kleinen Plagegeistern hoch im Kurs, wie ihr hier nachlesen könnt.

Verbesserter Hochwasserschutz senkt Schäden in Europa, aber weitere Anstrengungen nötig

Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt laut Agenturangaben, dass bessere Hochwasserschutzmaßnahmen und Anpassungen die wirtschaftlichen Flutschäden in Europa seit 1950 um 63 Prozent und die Zahl der Todesopfer um 52 Prozent verringert haben. Die Untersuchung umfasste 1.729 Überschwemmungen zwischen 1950 und 2020.

Die wirtschaftliche Belastung durch Hochwasser ist im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf etwa ein Drittel des Wertes aus den 1950er-Jahren gesunken. Trotz dieser Fortschritte warnen die Forscher, dass der Anpassungsprozess in den letzten 20 Jahren langsamer geworden ist und zusätzliche Anstrengungen erforderlich sind, um zukünftige Hochwasserschäden durch den Klimawandel zu verhindern.

Deutschland benötigt 200.000 zusätzliche Arbeitskräfte für die Energiewende

Deutschland könnte laut dpa-Angaben Schwierigkeiten haben, genügend Arbeitskräfte für die Energiewende zu finden. Laut einer Modellrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung werden bis 2030 etwa 160.000 zusätzliche Arbeitskräfte für den Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft und Photovoltaik benötigt. Zudem sind 40.000 weitere Arbeitskräfte für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel erforderlich.

Die Rekrutierung qualifizierter Fachkräfte gestaltet sich schwierig, insbesondere in der Energietechnik (112 Tage Suchdauer) und Elektrotechnik (114 Tage). Auch im Hochbau (100 Tage) und in der Baustoffherstellung (104 Tage) ist der Arbeitsmarkt angespannt. IAB-Forscher Christian Schneemann betont die Notwendigkeit, Arbeitskräfte aus schrumpfenden Wirtschaftsbereichen zu rekrutieren und auszubilden, technische Berufe bereits bei der Berufswahl zu fördern und die Anerkennung ausländischer Abschlüsse zu erleichtern sowie Ältere und Frauen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Rekord-Waldbrände in Spanien: 343.000 Hektar verbrannt und vier Feuerwehrmänner getötet

In Spanien sind seit Jahresbeginn bereits über 343.000 Hektar Land durch Waldbrände verbrannt – mehr als in jedem anderen Jahr zuvor. Dies entspricht der Fläche von fast einer halben Million Fußballfeldern. Das bisher schlimmste Jahr war 2022 mit 306.000 Hektar.

Aktuell lodern mehrere große Brände, und beim Kampf gegen die Flammen ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen, wodurch die Zahl der Todesopfer auf insgesamt vier steigt. Auch in Portugal gab es ein Todesopfer unter den Feuerwehrleuten. Beide Länder leiden zudem unter einer anhaltenden Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad.

Keine Daten, kein Problem: Wie Trump den Klimawandel quasi „verglühen” lässt

Climate Satellites
Kein Geld mehr für Orbiting Carbon Observatories - die Messung von Treibhausgasen aus dem All steht vor dem Aus.

Keine Daten, kein Problem. So denkt, ja denkt er wirklich, US-Präsident Donald Trump. Der Haushaltsantrag für das Jahr 2026 sieht keine Mittel für die „Orbiting Carbon Observatories” (OCO) mehr vor. Die NASA soll den Satelliten aufgeben. Dieser Satellit misst Treibhausgase und sendet wichtige Daten über CO2 und Pflanzenwachstum, die auch die Landwirtschaft und die Wissenschaft nutzen. Der Satellit soll am besten einfach verglühen.

Killing the evidence, Töte die Wahrheit, nennen die Kritiker das Vorhaben des Präsidenten. Am Geld sollte die Mission, die es schon seit 2014 gibt, eigentlich nicht scheitern. Die Kosten belaufen sich nur auf 15 Mio. Dollar pro Jahr, bei einem NASA-Budget von 25 Milliarden Dollar nichtmal ein Taschengeld.

Es geht Trump darum, den Klimawandel in der Schublade verschwinden zu lassen. Auch das berühmte Observatorium auf Hawaii soll keine Mittel mehr erhalten, auf den Regierungswebseiten verschwindet der Klimawandel ohnehin schon und die Administration von Trump kämpft gegen den Fakt an, dass Treibausgase überhaupt für die Erderwärmung verantwortlich sind. Trump braucht keine wissenschaftliche Evidenz, er hat ja seine eigenen „Fakten”.

Spanien in Not: „Feuer-Tsunami” und ein Pakt gegen den Klimanotstand

ESP, Asturien, Waldbränden Pola de Somiedo, 17.08..2025
Die Brände in Spanien sind schwer zu bekämpfen.

Es ist, als wolle man einen Tsunami stoppen. Diese Worte eines Einsatzleiters beschreiben die Feuer in Spanien sehr treffend. In den vergangenen knapp zwei Wochen zerstörten die Flammen nach offiziellen Angaben bereits rund 1150 Quadratkilometer - eine Fläche mehr als doppelt so groß wie der Bodensee. Tausende Menschen mussten aus ihren Häusern geholt werden. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben. Am Sonntag registrierte Spanien insgesamt 20 Brände der höchsten Gefahrenstufe.

Während die Feuerwehr in Spanien weiterhin in mehreren Regionen gegen Wahlbrände kämpft, hat der spanische Regierungschef Pedro Sánchez einen „nationalen Pakt” gegen den „Klimanotstand” angekündigt. „Die spanische Regierung wird ab sofort daran arbeiten, dass wir im September über die Grundlagen dieses nationalen Pakts verfügen, um die Auswirkungen des Klimanotstands abzuschwächen und uns daran anzupassen”, sagte Sánchez am Sonntag bei einem Besuch in Ourense in Galicien, wo einer der heftigsten Waldbrände des Landes wütet.

Sánchez kündigte an, seine Regierung wolle alles in ihrer Macht stehende „und noch mehr” tun, damit die Opfer der Brände „zu einem normalen Leben” zurückfinden könnten. Mit dem „Wiederaufbau aller betroffenen Gebiete” werde begonnen, wenn die Brände gelöscht seien, betonte Sánchez. Er glaube aber, dass eine Strategie entwickelt werden müsse, die „eine bessere Reaktion” auf die Klimaherausforderungen ermögliche.

Hund schwimmt in die Ostsee - Frauchen hinterher: Rettungseinsatz

Ein Hund, der in die Ostsee hinausschwamm, hat einen Einsatz der Wasserschutzpolizei ausgelöst. Das Tier war seiner Halterin am Sonntagabend am Strand des Dassower Stadtteils Barendorf (Landkreis Nordwestmecklenburg) entwischt und jagte einer Möwe aufs Meer nach, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Travemünde. Die Frau sprang daraufhin ins Wasser, um ihren Hund zurückzuholen.

Da beide immer weiter hinausschwammen, alarmierten besorgte Strandbesucher die Polizei. Die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei retteten die Frau und den Hund etwa 500 Meter vom Ufer entfernt. Die Frau war zwar nicht in Gefahr, zeigte sich aber erleichtert über die Hilfe, so der Sprecher.

Zahl der Toten in den Bränden steigt

Bei den seit mehr als einer Woche anhaltenden Waldbränden in Spanien ist ein vierter Mensch ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrmann sei beim Umkippen eines Wassertransport-Fahrzeugs gestorben, erklärte die Regierung der Region Kastilien und León am Montag im Onlinedienst X. Das Fahrzeug sei beim Befahren eines steilen Waldwegs „aus unbekannten Gründen” umgekippt und den Abhang hinabgestürzt.

In Portugal kam nach Angaben der Regierung ebenfalls ein Feuerwehrmann ums Leben. Es ist das zweite Todesopfer im Kampf gegen die Flammen in Spaniens Nachbarland.

Elbfähre „Tanja“ stellt Betrieb wegen Niedrigwasser erneut ein

Die Elbfähre Tanja bei Lüneburg muss wegen Niedrigwassers erneut den Betrieb einstellen. Sie kann nun nicht mehr zwischen den Ufern von Darchau und Neu Darchau unterwegs sein, wie der Landkreis Lüneburg mitteilte. Für gewöhnlich nutzen auch Schüler die Fähre. Sie sollen nun auf Notbusse ausweichen.

„Dies bedeutet wieder erhebliche Umstände und Belastungen für alle Pendlerinnen und Pendler sowie Schülerinnen und Schüler, die auf eine zuverlässige Elbquerung angewiesen sind”, sagte Kreisrat Rainer Müller.

Sonniger Wochenstart in Deutschland mit bis zu 29 Grad

Heute scheint die Sonne häufig, nur im Nordwesten hält sich etwas Frühnebel. Später kommen in der Mitte und im Osten ein paar harmlose Wolken auf. Die Temperaturen erreichen 22 Grad im Norden und 29 Grad im Südwesten. Dabei bleibt es trocken und freundlich. Insgesamt kommen oft 13 bis 14 Sonnenstunden zusammen, im Ems- und Friesland werden es rund 9 bis 10 Stunden Sonnenschein..

Erin ist da: Wie gefährlich wird der erste Hurrikan der Saison?

Hurrikan Erin befindet sich derzeit nördlich der Dominikanischen Republik und zieht in den kommenden Stunden weiter in Richtung Turks- und Caicosinseln und in der Folge teils auch über die Bahamas.

Die Windgeschwindigkeiten und die derzeitige Lage von Hurrikan Erin
Die Windgeschwindigkeiten und die derzeitige Lage von Hurrikan Erin

Die prognostizierte Zugrichtung des ersten Hurrikans dieser Saison ist in der folgenden Grafik zu sehen; auch wenn der Hurrikan wohl größtenteils über dem Atlantik verbleibt, ist in den nächsten Tagen an den Küstengebieten von North Carolina und Virginia mit starken Winden, hohen Wellen und heftigen Regenfällen zu rechnen.

Derzeit beträgt die Windgeschwindigkeit des Hurrikans rund 200 km/h und Erin bewegt sich aktuell mit einer Geschwindigkeit von etwa 21 km/h westnordwestwärts.

Mückenbekämpfung am Oberrhein bisher erfolgreich

Ob sich die Menschen am Oberrhein in diesem Jahr über stechmückenfreie Sommerabende freuen können, ist weiterhin unklar. Zwar verliefen die jüngsten Bekämpfungseinsätze nach zwei Hochwasserwellen erfolgreich, doch wie es weitergeht, hängt vom Wetter ab, teilte die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) mitteilte.

Anfang August waren die Stechmückenjäger in Auwaldgebieten zwischen Südbaden, Rheinhessen und Südhessen im Einsatz. Das Hochwasser durch intensive Regenfälle führte in vielen Überschwemmungsflächen zu massiver Mückenbrut. „Vor allem in Flächen, die erstmals in diesem Jahr überflutet wurden, zeigten die Schöpfkontrollen sehr hohe Zahlen – teils bis zu 200 Larven pro Liter”, teilte die Kabs mit. „Die Einsätze liefen erfolgreich ab.”

Der Hochsommer neigt sich dem Ende zu

Wettervorhersage für 3 Tage ab Dienstag
Die Gradzahlen gehen runter, doch sommerlich warm bleibt es trotzdem noch.

In dieser Woche verabschiedet sich der Hochsommer aus Deutschland. Für einen sommerlichen Abgesang ist es aber natürlich viel zu früh. Dennoch lassen wir die Hitzezeiten jetzt hinter uns. Auch über Südeuropa zerplatzt zum Wochenstart die 40-Grad Hitzeblase. In Spanien geht es jetzt normal heiß mit bis zu 35 Grad weiter. Von Dienstag bis Donnerstag wird es in Südfrankreich, der Schweiz, Norditalien, Österreich sowie in Slowenien und Kroatien ungemütlich. Dort drohen kräftige Gewitter. Auch bei uns geht es im Wochenverlauf nicht ganz ohne Blitz und Donner. Nennenswert Regen kommt dabei aber nur in Baden-Württemberg und Bayern zusammen.

Wetterlage: Temperaturen gehen bald runter

Wetterlage für Montag, 18. August, in Deutschland
Eine Hockdruckzone von Hoch Kyra liegt mit seinem Zentrum über Deutschland.

Hoch Kyra breitet sich im Laufe des Tages auf Mitteleuropa aus und dominiert auch morgen noch das Wettergeschehen. Am Mittwoch kreist dann ein schwaches Tief über Deutschland und bringt zunehmend unbeständiges Wetter, vor allem im Süden des Landes.

(mit dpa)