Der Wetter-Tag bei wetter.de

Es geht in die nächste tropische Nacht - einzelne Gewitter

Sommerwetter - Berlin
Hitze: Da hilft nur Abtauchen

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Teilweise gehen wir in eine tropische Nacht, in der die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen. Dabei wird es meist gering bewölkt, vereinzelt sind Gewitter unterwegs, vor allem in einem Streifen Rheinland-Pfalz – Hamburg – Ostsee. Es kühlt ab auf 22 bis 14 Grad.

Der Freitag bringt wieder viel Sonne - und auch wieder Hitze. Wir dürfen mit 10 bis 13 Sonnenstunden rechnen. Kräftige Hitzegewitter gibt es in einem Streifen über den Südwesten bis hinauf in den Nordosten. Auch auf den Bergen kann es einzelne, teils aber kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel geben. Am Abend gibt es in Bayern und den angrenzenden Regionen vermehrt kräftige Gewitter. Dabei 22 Grad an der Nordsee, sonst aber außer im Nordwesten nochmals 30 bis 37 Grad.

Trend: Sommerwetter mit Sonne, Wärme und lokalen Gewittern

240706ZFSommergewitter News ID: EN 2024-07-06-2 UPDATE Sommergewitter über dem Erzgebirge: Sturmschäden im Vogtland  Kr
In der nächsten Woche bleibt es warm und dazu mischen sich ein paar Sommergewitter.

In den kommenden Tagen zeigt sich das Wetter in Deutschland meist sommerlich. Am Samstag sind im Südosten kräftige Gewitter möglich, während es vom Nordwesten bis in die Mitte zeitweise wolkig, aber überwiegend trocken bleibt. Zwischen Saarland und Sachsen gibt es längeren Sonnenschein. Die Temperaturen reichen von 19 Grad an der Nordsee bis zu 32 Grad am Oberrhein. Am Sonntag überwiegt in vielen Regionen freundliches Wetter, besonders in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Unterfranken. An den Alpen können sich einzelne Schauer oder Gewitter bilden. Montag und Dienstag verlaufen trocken und hochsommerlich mit viel Sonne, bei Höchstwerten von 27 bis 30 Grad, am Dienstag örtlich bis zu 32 Grad. An der Nordsee bleibt es mit rund 22 Grad kühler.

Blaualgen im Edersee – Behörde rät vom Baden ab

Im Edersee ist eine erhöhte Konzentration von Cyanobakterien der Blaualge festgestellt worden. Wie der Landkreis Waldeck-Frankenberg mitteilte, wird wegen möglicher Gesundheitsgefahren vom Baden sowie von Wassersportarten mit direktem Kontakt wie Surfen, Stand-up-Paddling oder Tauchen abgeraten. Betroffen ist besonders das Strandbad in Rehbach, wo eine deutliche Vermehrung der Blaualgen im Uferbereich festgestellt wurde. Die Toxine können unter anderem Hautreizungen, Übelkeit oder Atemprobleme verursachen, besonders bei Kindern und Haustieren. Auch in weiteren hessischen Gewässern wie dem Aartalsee, der Krombachtalsperre oder dem Hattsteinweiher gilt ein Badeverbot, für andere Seen gibt es Einschränkungen.

Ehrung für Hochwassereinsatz in Niedersachsen

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer hat knapp 60 Beschäftigten des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Hochwasser-Ehrennadel verliehen. Sie hatten während des Winter-Hochwassers 2023/24 teils über die Weihnachtstage rund um die Uhr gearbeitet, um Deiche zu kontrollieren, Rückhaltebecken zu steuern, Sandsäcke zu verteilen und Feuerwehren zu beraten. Meyer warnte, dass sich Niedersachsen wegen der Klimakrise auf häufigere Starkregenereignisse und Hochwasser einstellen müsse. Für den Hochwasserschutz stehen in diesem Jahr mindestens 39 Millionen Euro bereit. Das Winter-Hochwasser hatte damals große Teile Niedersachsens und Bremens überflutet.

14 Kinder wegen Dehydrierung aus Zeltlager geholt

Ein Zeltlager im Kreis Heinsberg ist für 14 Kinder und Jugendliche vorzeitig beendet worden, nachdem bei ihnen deutliche Anzeichen von Dehydrierung festgestellt wurden. Laut Feuerwehr Hückelhoven hatte der Rettungsdienst zunächst nur zwei bis drei Betroffene gemeldet, die Zahl stieg jedoch schnell an. Insgesamt wurden 63 Teilnehmer untersucht. Die 14 Kinder kamen in ein kühles Bürgerhaus und wurden mit Flüssigkeit versorgt, anschließend holten Eltern sie ab. Ein Kind wurde wegen auffälliger Vitalwerte zur Kontrolle in eine Kinderklinik gebracht.

Tropensturm Erin richtet schwere Schäden auf Kapverden an – Ausnahmezustand verhängt

Cape Verde floods kill at least eight people
Überflutungen auf der Insel Sao Vicente.

Nach schweren Verwüstungen durch Tropensturm Erin hat die Regierung der Kapverden den Ausnahmezustand ausgerufen. Mindestens acht Menschen starben infolge von Sturmfluten, rund 1.500 Einwohner wurden obdachlos. Innerhalb von fünf Stunden fielen auf den Inseln São Vicente, Santo Antão und São Nicolau 193 Millimeter Regen – im August sind dort normalerweise nur etwa 15 Millimeter üblich. Dutzende Menschen werden noch vermisst, Rettungskräfte suchen mit Unterstützung von Polizei und Militär nach Überlebenden. Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört, ganze Stadtviertel überflutet. Premierminister José Ulisses Correia e Silva kündigte ein Krisenkabinett an, die Weltbank stellte zehn Millionen Dollar für den Wiederaufbau bereit. Portugal entsandte ein Marineschiff zur humanitären Hilfe.

Hitzewerte im Osten am höchsten

Hitliste Temperaturen
Die Top-5-Hitliste zeigt, welche Temperaturen um 11 Uhr die Spitzenwerte in Deutschland darstellen.

Das sind die höchsten Temperaturen in Deutschland um 11 Uhr. An der Spitze sind gleich drei Orte aus Sachsen-Anhalt. . Dicht gefolgt von zwei Städten in Thüringen. Der Osten kampft also bereits früh mit der Hitze.

Fortschritte bei Waldbrandbekämpfung in Patras

APTOPIX Greece Wildfires
Die Lage in der griechischen Stadt Patras hat sich laut Feuerwehr deutlich verbessert.

Die griechische Feuerwehr meldet Erfolge im Kampf gegen die Waldbrände nahe der Hafenstadt Patras. Nach nächtlichen Löscharbeiten habe sich die Lage deutlich verbessert, teilte Feuerwehrsprecher Vassilis Vathrakogiannis am Donnerstag mit. Vereinzelt brennt es jedoch weiter, besonders in den östlichen Ausläufern der Stadt. Am Mittwoch waren vorsorglich ein Kinderkrankenhaus und ein Altenheim evakuiert worden. Auch auf den Inseln Zakynthos und Chios sowie nahe Preveza bekämpfen Einsatzkräfte Brände. Landesweit sind rund 600 Feuerwehrleute und fast 30 Löschflugzeuge im Einsatz, schwächere Winde erleichtern die Arbeit.

Großbrand auf Vancouver Island bedroht Stadt Port Alberni

Smoke rises from the Mount Underwood wildfire south of Port Alberni
Rauch des Feuers auf dem Mount Underwood steigt in den Himmel auf.

In der westkanadischen Provinz British Columbia bedroht ein außer Kontrolle geratenes Feuer am Mount Underwood die Hafenstadt Port Alberni mit rund 20.000 Einwohnern. Eine Evakuierungsanordnung wurde bislang nicht erlassen, die Bewohner sind jedoch in höchster Alarmbereitschaft. Dichter Rauch liegt über dem Gebiet auf Vancouver Island. Laut Experten sind Brände in Meeresnähe dort bislang selten gewesen, treten aber zunehmend auf. Kanada kämpft derzeit landesweit gegen 721 Feuer, 161 davon gelten als außer Kontrolle. Besonders betroffen sind neben British Columbia auch Provinzen an der Atlantikküste, wo sich mehrere Städte auf mögliche Evakuierungen vorbereiten.

Tropische Nacht auf den Bergen

Hitliste tropische Nächte
Hier die Top-10-Hitliste der wärmsten Orte in der vergangenen Nacht ab 1.500 Metern Höhe.

Die Nacht war nicht nur in den Städten tropisch warm. Mehr als 20 Grad gab es auch auf den Bergen. Auf dem Sandberg in Bayern gab es stolze 24 Grad. Hier unsere Hitliste.

Studie warnt vor massivem Rückgang der Rentierbestände

Die weltweiten Rentierpopulationen könnten bis zum Ende des Jahrhunderts drastisch schrumpfen. Eine in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlichte Studie zeigt, dass es heute bereits fast zwei Drittel weniger Rentiere gibt als vor 30 Jahren. Bleiben die Treibhausgas-Emissionen auf heutigem Niveau, droht ein weltweiter Rückgang um 58 Prozent – in Nordamerika sogar um 84 Prozent. Selbst bei moderaten Emissionen wäre dort noch ein Minus von bis zu 42 Prozent möglich. In Südasien könnten Rentiere ganz verschwinden. Die Forschenden unter Leitung der Universitäten Kopenhagen und Adelaide warnen, dass die Bestände weit unter die sichere Überlebensgrenze sinken und fordern dringend mehr Schutzmaßnahmen, um die Tiere und die Lebensgrundlage vieler indigener Gemeinschaften zu erhalten.

DWD warnt vor extremer Hitze und starker Wärmebelastung

Der Deutsche Wetterdienst warnt am heutigen Donnerstag vor einer landesweiten starken Wärmebelastung, im Südwesten und Westen gilt teils sogar die höchste Warnstufe für extreme Hitze. Die gefühlten Temperaturen liegen vielerorts bei rund 35 Grad und können heute bis zu 38 Grad erreichen. Besonders in dicht bebauten Städten stauen sich die Temperaturen zusätzlich. An den Küsten bleibt es etwas kühler.
Zudem gibt es eine tropische Nacht mit Werten von 20 Grad und mehr, was die Erholung in der Nacht deutlich erschwert. Vor allem für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen kann die anhaltende Hitze eine ernste Gesundheitsgefahr darstellen. Der DWD empfiehlt, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden, ausreichend zu trinken und kühle Räume aufzusuchen.

Spanien bittet EU um Löschflugzeuge – Tausende verlassen ihre Häuser

Spanien hat angesichts verheerender Waldbrände den EU-Hilfsmechanismus aktiviert und zwei Canadair-Löschflugzeuge angefordert. In den Regionen Kastilien und León sowie Galicien mussten insgesamt fast 14.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Dort lodern seit Tagen Brände, die bereits rund 11.500 Hektar zerstört haben. Zwei Menschen kamen ums Leben, sieben erlitten teils schwere Verbrennungen – vier von ihnen schweben in Lebensgefahr. In Kastilien und León ist zudem eine wichtige Zugstrecke nach Madrid gesperrt. Auch Portugal kämpft bei anhaltender Hitzewelle weiter gegen mehrere Feuer.

Hamburg: Trinkwasser für Obdachlose in der Hitzewelle

Angesichts der aktuellen Hitzewelle versorgt der Mitternachtsbus der Diakonie Hamburg obdachlose Menschen verstärkt mit Trinkwasser. Die verschließbaren Tetrapacks sollen helfen, sich auch tagsüber vor den Risiken durch hohe Temperaturen zu schützen. Menschen ohne festen Wohnsitz sind oft ungeschützt der Sonne ausgesetzt und haben keinen Zugang zu Wasser – das erhöht die Gefahr von Kreislaufproblemen und verschlechtert die Gesundheit. Der Mitternachtsbus steuert jede Nacht bis zu 30 Haltepunkte in der Stadt an und versorgt dabei bis zu 200 Gäste, nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Kontakt und weiterführenden Hilfsangeboten.

Tropensturm Erin nimmt Kurs auf Karibik

Tropical Weather
Auf den von Tropensturm Erin betroffenen Inseln werden bereits Vorbereitungen getroffen.

Tropensturm Erin verstärkt sich über dem westlichen Nordatlantik und könnte bereits am Freitag zum ersten Hurrikan der Saison werden. Der Sturm zieht westwärts in Richtung Karibik und wird nördlich an den Leeward-Inseln, Puerto Rico und den Britischen Jungferninseln vorbeiziehen. Dort werden Starkregen, stürmische Böen und gefährlicher Wellengang erwartet. Behörden in den US-Virgin-Islands haben vorsorglich Notfallpläne aktiviert und Sandsäcke verteilt. Meteorologen rechnen nach Passage wärmerer Gewässer mit einer schnellen Intensivierung, während ein direkter Landfall auf den Bahamas oder der US-Ostküste derzeit als unwahrscheinlich gilt.

Sehr heiß mit Sonne und lokalen Gewittern

Heute scheint häufig die Sonne, vor allem nach Osten hin oft ungestört. Sonst sind ein paar Wolken am Himmel unterwegs, die im Westen und Nordwesten auch mal dichter sind. Dort sowie im südöstlichen Bergland können sich einzelne, teils kräftige Schauer oder Gewitter entwickeln. Dazu besteht eine hohe Wärmebelastung bei Temperaturen von 29 Grad in Nordfriesland bis 38 Grad im Rhein-Neckar-Kreis, auf den Inseln 24 bis 28 Grad. Der Wind weht zumeist schwach.

Lage verschärft sich noch: Waldbrandgefahr in Deutschland am Donnerstag

Wetterlage: Heißes Sommerwetter, mit Störungen

Wetterlage für Donnerstag 14. August
Im Norden und Westen könnten sich heute Gewitter entladen.

Unter Hochdruckeinfluss herrscht in Deutschland überwiegend freundliches, meist noch trockenes und sehr heißes Sommerwetter. Dabei können sich vor allem im Westen und Norden, dank einer Konvergenzzone, Schauer oder Gewitter bilden. Am Freitag bringt die Kaltfront von Tief Quill im Nordosten, über der Mitte und im Süden unbeständiges Wetter. Zudem gehen auch die Temperaturen zurück. Am Wochenende setzt sich von den Britischen Inseln her Hoch Kyra durch, sodass es abseits des Südens wieder freundlicher wird. Die neue Woche startet dann mit sonnigem und trockenem Hochdruckwetter, bevor es zur Wochenmitte hin wieder wechselhafter werden soll.

(mit dpa)