Der Wetter-Tag bei wetter.de
Kommende Nacht oft klar, Gewittergefahr am Morgen

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der Nacht zu Donnerstag, 14. August 2025, bleibt es in weiten Landesteilen klar und trocken. Vom Niederrhein bis zur Nordsee sowie allgemein im Westen und Nordwesten ziehen Wolkenfelder auf; dort steigt zum Morgen hin das Risiko für Schauer und einzelne Gewitter, besonders nahe der Benelux-Grenze. Sonst bleibt es ruhig mit häufig klarem Himmel. Die Temperaturen sinken meist auf 22 bis 14 Grad, im Westen sind lokal tropische Nächte möglich mit Tiefstwerten bis 25 Grad; an den Alpen um 18 Grad. Angaben nach unseren Meteorologen.
Mehr Rettungseinsätze bei SAiL Bremerhaven wegen Hitze

Die Feuerwehr Bremerhaven meldet während der SAiL 2025 zahlreiche Rettungseinsätze. Verantwortlich sind die sommerlich-heißen Temperaturen in Kombination mit der hohen Zahl an Besucherinnen und Besuchern. Mehrere Einsatzfahrzeuge sind gleichzeitig unterwegs, um eine schnelle medizinische Versorgung zu gewährleisten. Unterstützung kommt vom Technischen Hilfswerk (THW), das Scoutfahrzeuge zur schnellen Anfahrt sowie Deckenwagen zum Schutz der Privatsphäre einsetzt. Die Feuerwehr rät, viel zu trinken, direkte Sonne zu meiden und Schatten aufzusuchen.
Hitze schlägt heute erbarmungslos zu
Heute ziehen am Vormittag im Norden und Osten, am Nachmittag im Westen ein paar Wolken vorüber, sonst scheint meist ungestört die Sonne und es bleibt verbreitet trocken. Zum Abend hin können sich im Südosten Quellwolken und an der Tschechischen Grenze einzelne Schauer oder Gewitter entwickeln. Die Höchstwerte liegen bei sehr heißen 30 Grad im Herzogtum Lauenburg und bis 38 Grad im Rhein-Neckar-Kreis. Nur auf den Inseln ist es bei rund 25 Grad etwas kühler. Wer unterwegs ist, sollte auf genügend Schatten und Flüssigkeit achten, da die Sonne vielerorts brütend heiß scheint.
Unglaublicher Hitzerekord am Toten Meer in der Nacht
Israel leidet derzeit unter einer flächendeckenden Hitzewelle. Am Berg Sodom entlang des Toten Meeres wurde in der Nacht auf Mittwoch gar die „höchste Minimaltemperatur” seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen worden, teilte Israels meteorologischer Dienst mit. Dies bedeutete, dass die tiefste Temperatur dort über Nacht immer noch 36,6 Grad betragen hat - der vorherige Rekord hat bei 35,5 Grad gelegen.
Wegen Dürre: Menschen in England sollen alte E-Mails löschen
Um der in Teilen Englands herrschenden Wasserknappheit entgegenzuwirken, ruft die Umweltbehörde in Großbritannien die Menschen zu ungewöhnlichen Maßnahmen auf. Um Wasser zu sparen, sollen Bürgerinnen und Bürger alte E-Mails und Bilder von ihren Geräten löschen, teilte die Behörde am Dienstag mit. Dahinter steckt demnach, dass Rechenzentren große Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Systeme benötigen. Gibt es weniger Daten zu verarbeiten, muss auch weniger gekühlt werden.
Über 33 Grad um 14 Uhr

Griechenland kämpft gegen Dutzende Brände – Feuerwehr am Limit
Griechenland erlebt derzeit die bislang schwierigsten Tage der diesjährigen Waldbrandsaison. Allein am Dienstag wurden im ganzen Land 82 neue Brände registriert – eine Zahl, die Tsingas, der Vorsitzende der Vereinigung der Offiziere der griechischen Feuerwehr, als „außergewöhnlich hoch” bezeichnete. In Kombination mit stürmischem Wind, anhaltender Trockenheit und großer Hitze hätten sich die Bedingungen für die Brandbekämpfung dramatisch verschärft.
Besonders gefährlich sei die Lage derzeit nahe der westgriechischen Stadt Patras. Dort lodern zwei große Brände. Auch in der Region Preveza im Nordwesten des Landes sowie auf den Inseln Zakynthos und Chios brennt es großflächig.
Sommerwerte von 25 Grad schon um 7 Uhr

Extreme Hitze mit erhöhter Unwettergefahr
Die nächsten Tage werden sehr anstrengend für uns. Denn neben den heißen Temperaturen wird es auch immer schwüler. Dazu werden die Nächte tropisch. Und auch die Unwettergefahr steigt deutlich an. Am Donnerstag kratzen wir sogar an der 40-Grad-Marke.
Die aktuellen Infos zur Hitzewelle und der Unwettergefahr in Deutschland
Waldbrandgefahr steigt heute schon an

Lage verschärft sich noch: Waldbrandgefahr in Deutschland am Donnerstag
Europäischer Satellit für bessere Wettervorhersage ins All geschossen
Akkuratere Wettervorhersagen - das soll der neue europäische Wettersatellit Metop-SGA1 ermöglichen. Der Satellit hob in der Nacht (Dienstagabend Ortszeit) an Bord einer Ariane-6-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab. Sein Ziel ist eine Umlaufbahn in Erdnähe - etwa 830 Kilometer von unserem Planeten entfernt. Auftraggeber und Wettersatelliten-Betreiber Eumetsat sprach von einem „bemerkenswert aufregenden Moment”. Der Flugkörper ist ein „Meisterwerk europäischer Technologie” - ein Teil davon stammt aus Süddeutschland. Wie die europäische Raumfahrtbehörde Esa mitteilte, verlief der Start erfolgreich.
Gefahr durch Taifun Podul und Fast-Hurrikan Erin
Der Taifun Podul trifft teilweise mit Windgeschwindigkeiten von 130 bis 200 km/h auf Taiwan und bringt ergiebige Regenmengen. Dies führt zu Sturmfluten, Überschwemmungen, Erdrutschen und allgemein zu verheerenden Zerstörungen. Am Donnerstag zieht er unter Abschwächung weiter in Richtung China. Der Tropische Sturm Erin über dem Nordatlantik soll sich in den kommenden Tagen zu einem Hurrikan entwickeln und nach Westen in Richtung Karibik ziehen.
Die Spitzenwerte in Deutschland von Dienstag, 12.08.2025

Wetterlage: Heißes Sommerwetter, ab morgen mit Störungen

Unter dem Einfluss von Hoch Julia herrscht in Deutschland überwiegend sonniges, trockenes und sehr heißes Sommerwetter. Am Donnerstag kann eine Konvergenzzone und am Freitag eine Kaltfront für Schauer und Gewitter sorgen. Dahinter gehen die Temperaturen etwas zurück. Am Wochenende setzt sich dann abseits des Südens wieder freundliches und trockenes Hochdruckwetter durch. Die neue Woche startet überall sonnig und trocken, bevor sich im Wochenverlauf wieder wechselhafteres Wetter andeutet.
(mit dpa)