Der Wetter-Tag bei wetter.de

Den Gewittern geht in der Nacht die Puste aus

Bis morgen früh kühlt die Luft auf 17 bis 10 Grad ab.
Bis morgen früh kühlt die Luft auf 17 bis 10 Grad ab.

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Fast täglich sind derzeit kräftige Gewitterzellen unterwegs. So auch heute. In Sachsen fielen die Gewitter auch unwetterartig aus mit Starkregen, der Straßen unter Wasser setzte. In der Nacht sind nur noch einzelne Schauer unterwegs, wobei im Südosten anfangs Blitz und Donner mit dabei sein können. Bis morgen früh kühlt die Luft auf 17 bis 10 Grad ab.

Am Mittwochvormittag bleibt es im Osten und Südosten trocken, während sich Regen in die Mitte ausbreitet und an Ems und Niederrhein erste Gewitter möglich sind. An der Ostsee ist es dagegen recht sonnig. Am Nachmittag ist es fast in ganz Deutschland wechselhaft mit Regengüssen, die besonders in der Mitte und drum herum gewittrig ausfallen können. Dazu erwartet uns der kühlste Tag der Woche bei 17 bis 24 Grad. Von der Eifel bis in den Süden sind zudem starke bis stürmische Böen dabei.

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Woher kommen die mysteriösen Klumpen an den Nordsee-Insel-Stränden?

Klumpen an Inselstränden angespült
Was ist das und woher kommt es? Klumpen an Inselstränden angespült

Die Nordsee spült an mehreren ostfriesischen Inseln wachsartige Klumpen an. Die Behörden untersuchen nun, um was für einen Stoff es sich handelt. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei der Substanz möglicherweise um Paraffin, eine nicht giftige Substanz. Sicher ist das aber noch nicht. Eine Gefährdung für Strandbesucher besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Woher die mysteriösen Klümpchen kommen, ist auch noch offen. Die Klumpen seien auf fast allen Inseln gefunden worden, teilte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit. Größere Mengen habe es auf den Inseln Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge gegeben.

Paraffine können etwa aus Tankwaschungen von Tankern auf See stammen. Für das Einleiten von Paraffinen gelten seit Anfang 2021 striktere Regeln - ein komplettes Verbot gibt es jedoch nicht.

Wasserkrise im Iran spitzt sich wegen Hitze zu

Angesichts der anhaltenden Dürre und extremer Sommerhitze droht dem Iran eine drastische Verschärfung der Wasserknappheit. Energieminister Abbas Aliabadi sprach von einer „Dürresituation“ und warnte vor alarmierend niedrigen Füllständen in den Staudämmen mehrerer Provinzen. Die Bevölkerung rief er eindringlich zum Wassersparen auf und kündigte Sanktionen gegen Vielverbraucher an.
In Teheran mit über 15 Millionen Einwohnern könnte ein zentraler Stausee binnen vier Wochen austrocknen. Landesweit sind sieben Staudämme bereits auf unter zehn Prozent gefallen, einige völlig leer. Besonders betroffen sind die Provinzen Hormusgan, Fars und Chusestan, wo bis zu 50 Grad herrschen. Dort wurde der Betrieb zeitweise eingestellt.
Als Ursachen gelten die Klimakrise, anhaltende Trockenheit und ausbleibender Regen – der Niederschlag lag zuletzt ein Drittel unter dem Vorjahr. Die Regierung setzt nun auf Sparmaßnahmen, Wasseraufbereitung und internationale Gespräche mit Nachbarstaaten wie Turkmenistan und Afghanistan über Wasserimporte.

Gewitter und Unwetter Deutschland aktuell

Die aktivsten Gewitterzellen sind derzeit auf dem Weg ostwärts.
Die aktivsten Gewitterzellen sind derzeit auf dem Weg ostwärts.

Derzeit fokussieren die kräftigsten Gewitter vor allem auf den Osten sowie den Süden unseres Landes - punktuell mit Gefahr von Unwettern. Aber auch im Norden und Nordwesten sind einige, teilweise intensive Gewitterzellen unterwegs. Die Gefahren:

  • Platzregen mit Regensummen von 20-50 Liter pro Quadratmeter.
  • Lokale Überschwemmungen und vollgelaufene Keller drohen.
  • Auch mittlerer Hagel ist möglich.
  • Zudem treten Gewitterböen auf, die möglicherweise Sturmstärke erreichen können. Selbst schwere Sturmböen bis um Tempo 100 sind nicht auszuschließen.

Mehr dazu auf unserem Radar sowie bei den amtlichen Unwetterwarnungen des DWD.

Höchste Regenmengen binnen einer Stunde

Ein zwischenzeitlicher Blick auf die höchsten Regenmengen binnen einer Stunde.
Ein zwischenzeitlicher Blick auf die höchsten Regenmengen binnen einer Stunde.

Regengüsse, Gewitter und teils Unwettergefahr bleiben uns bis zum Wochenende erhalten

Wettertrend von Donnerstag bis Samstag
Bis Samstag bleibt kein Tag mehr trocken in Deutschland

Der Sommer bekommt jetzt erst einmal einen ziemlichen Tiefschlag. Denn teils kräftige Gewitter sind unterwegs. Anschließend wird es wieder wärmer und sonniger, ganz ohne Schauer geht es aber auch am Wochenende nicht. Hier die Wettergefahren bis zum Wochenende im Schnellcheck.

Es wird ernst in schwül-warmer Gewitterluft

Der Tag verläuft im Süden wechselhaft mit Sonne, Wolken, einzelnen Schauern und Gewittern – in Südostbayern fallen diese teils kräftig aus. In der Osthälfte besteht am Nachmittag erhöhte Unwettergefahr durch kräftige Gewitter, lokal mit Starkregen und Sturmböen. Von Westen her lockert es zunehmend auf, die Sonne zeigt sich häufiger und es bleibt hinter der Kaltfront meist trocken, nur im Norden gehen noch vereinzelt Schauer nieder . Abseits der Gewitter weht mäßiger bis frischer Westwind. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 Grad im Norden und 29 Grad am Oberrhein.

Rekordförderung für alpine Infrastruktur in Österreich

In Österreich wird die Sanierung von Schutzhütten und der Erhalt alpiner Wanderwege durch eine Verdopplung der Förderungen auf rund 15 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 erheblich unterstützt. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner kündigte diese Maßnahme an, um die wertvolle alpine Infrastruktur zu fördern, die durch steigende Kosten und extreme Wetterereignisse zunehmend gefährdet ist. Der Verband alpiner Vereine (Vavö) begrüßte laut dpa die Initiative und betonte die Notwendigkeit, dringend erforderliche Sanierungsarbeiten durchzuführen. Gleichzeitig wies der Vavö auf seine Kampagne «Notruf aus den Alpen» hin, die 95 Millionen Euro für die langfristige Sicherung der alpinen Infrastruktur fordert.

Sintflutartige Regenfälle führen zu Chaos in New York und New Jersey

Sintflutartige Regenfälle haben Teile der New Yorker U-Bahn überflutet und ein Verkehrschaos in der Stadt verursacht. Mehrere U-Bahnstationen wurden überschwemmt, der Verkehr musste teilweise eingestellt werden, und an wichtigen Verkehrsachsen kam es zu langen Staus. Die Flughäfen John F. Kennedy, LaGuardia und Newark strichen zeitweise alle Abflüge. Der Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, rief in mehreren Landkreisen den Notstand aus und forderte die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben. Rettungsdienste befreiten mehrere Fahrer aus ihren vom Wasser eingeschlossenen Autos. Auch Virginia, Maryland und Pennsylvania waren betroffen, wobei für Virginia eine Sturzflutwarnung ausgegeben wurde. In einigen New Yorker Stadtteilen fielen innerhalb von zwei Stunden bis zu 45 Liter Regen pro Quadratmeter, während in New Jersey örtlich bis zu 150 Liter gemessen wurden. Die extremen Wetterereignisse werfen erneut Fragen zur Anpassung der städtischen Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels auf.

Im Video: Heftiger Regen legt U-Bahn-Netz in New York teilweise lahm

Monsun in Pakistan: Über 100 Tote und Verletzte durch Überschwemmungen

In Pakistan sind seit Beginn des Monsunregens über 100 Menschen ums Leben gekommen, vor allem in der Provinz Punjab, wo heftige Regenfälle zu Überschwemmungen und einstürzenden Häusern führten. Mehr als 250 Menschen wurden verletzt. Meteorologen warnen vor weiteren Starkregen in den kommenden Wochen. Die Klimakrise wird als Ursache für die zunehmenden extremen Wetterereignisse in der Region angesehen, die bereits im Sommer 2022 eine schwere Flutkatastrophe erlebte.

Im Video: Rauchwolken über Nationalpark aus Weltall sichtbar

Hitze und Unwetter über Europa

Erhöhte Schauer- und Gewitterneigung besteht an der Ostsee, in der Tschechischen Republik und generell in Osteuropa. Sommerhitze gibt es wieder in Spanien, in Sevilla bis 40 Grad, Madrid 37 Grad. Auch in Athen in Griechenland sind heute bis 34 Grad zu erwarten, in Izmir in der Türkei 36 Grad. In Verbindung mit Tief Horst kommt es auf den Britischen Inseln zu kräftigem bis stürmischem West- bis Südwestwind.

Video: So heiß wird es in Europa

Viele Spanier können sich Urlaub an heimischen Stränden nicht leisten

Viele Spanier können sich angesichts der vom Tourismus befeuerter Hotel- und Mietpreise einen Strandurlaub im eigenen Land nicht mehr leisten. Die 25 wichtigsten Reiseziele an der spanischen Mittelmeer- und Atlantikküste verzeichneten im vergangenen Jahr einen Rückgang des einheimischen Tourismus um 800.000 Personen, während die Zahl der ausländischen Besucher um 1,94 Millionen anstieg. Dies geht aus unveröffentlichten Daten hervor, die das Analyseunternehmen inAtlas ausgewertet hat.

Video: Das sind Europas beste und schlechteste Airlines

Die Wetterlage: Gewitter mit Tief Horst

Für den Osten gibt es endlich mal Regen.
Für den Osten gibt es endlich mal Regen.

Das nun wetterbestimmende Tief Horst über Großbritannien sorgt am Dienstag für unbeständiges, gewitteranfälliges Wetter. In Verbindung mit dem Durchzug einer Kaltfront ziehen Schauer und Gewitter über das Land, welche lokal auch unwetterartig ausfallen können. Auch am Mittwoch bleibt es in Verbindung mit dem Tiefdruckeinfluss wechselhaft und teils gewittrig. Ab Donnerstag ist zunehmend eine Wetterberuhigung zu erwarten.

Ein Blick auf das Regenradar

Immer mehr Rechenzentren - Der Stromhunger wächst

Schnell mal eine Kurznachricht verschicken, ein Foto posten, eine Mail beantworten, die Lieblingsserie streamen, eine Künstliche Intelligenz (KI) zu Rate ziehen oder online shoppen gehen: Ohne Rechenzentren wären viele digitale Dienste und Annehmlichkeiten des modernen Alltags nicht möglich.

Hessen gilt als einer der wichtigsten Standorte für Rechenzentren in Europa. Mit einem der weltweit größten Internetknotenpunkte DE-CIX in Frankfurt als Impulsgeber hat sich das Rhein-Main-Gebiet als führender Standort für digitale Infrastruktur etabliert. Rechenzentren sprießen wie Pilze aus dem Boden. Eine Herausforderung ist dabei der hohe Stromverbrauch. Energieeffizienz und Abwärmenutzung stehen im Fokus.

Barkasse rammt Containerschiff in Hamburg: Zwei Menschen verletzt

Im Hamburger Hafen hat eine Barkasse am Montagnachmittag ein Containerschiff gerammt. Zwei Menschen sind leicht verletzt worden, als die Barkasse am Containerterminal Tollerort mit dem fest vertäuten Seeschiff kollidiert ist, sagte eine Polizeisprecherin. Ursache war möglicherweise ein technischer Defekt gewesen.