Klima und Wetter in West-Sahara

In dem westafrikanischen Land West-Sahara an der Atlantikküste südlich der Kanarischen Inseln herrscht weitestgehend ein ausgeprägtes Wüstenklima. In der Nähe der Küste kommt es häufig zu Nebelbildung, weil das Atlantikwasser durch den Kanarenstrom, der mit kaltem Tiefenwasser angereichert ist, mit Temperaturen von unter 17 bis 19 Grad Celsius relativ kühl ist. Nur in den Monaten August bis November erreichen die Wassertemperaturen 21 bis 23 Grad. Das kalte Wasser kühlt die warme Luft bis auf die Kondensationstemperatur ab, sodass in Küstennähe Nebel entsteht. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen in Küstennähe liegen in den Sommermonaten Juli bis September bei wenig über 30 Grad Celsius und in den Wintermonaten Dezember bis Februar bei 21 bis 23 Grad. Die Temperaturminima der Nacht liegen meist etwa 10 Grad darunter. Im Landesinneren sind die Temperaturen deutlich stärker vom Wüstenklima geprägt und erreichen im Sommer Werte von über 45 Grad, während es im Winter in den Nächten auf unter 10 Grad abkühlt. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt weniger als 50 Millimeter jährlich, auch in Küstennähe. Das schließt auch ein, dass in manchen Jahren kein Niederschlag fällt. Allenfalls entstand in den letzten 20 Jahren eine geringe Niederschlagsneigung in den Monaten September und Dezember.