Klima und Wetter in Mosambik

Das Staatsgebiet von Mosambik zieht sich über 2.800 Kilometer an der ostafrikanischen Küste entlang und reicht von der tropischen Zone im Norden bis zur subtropischen weiter südlich. Der größte Teil des Landes liegt im Bereich der sogenannten sommerfeuchten bzw. wechselfeuchten Tropen. Hier gibt es zwei Jahreszeiten, von April bis September eine Trockenzeit mit Dürreperioden sowie von Oktober bis März die Regenzeit, in der heftige Zyklone auftreten, die massive Schäden anrichten können. Neben dieser groben Einteilung lassen sich in Mosambik drei Klimazonen unterscheiden. Die nördliche Küstenzone, die dem Äquator am nächsten liegt, zeichnet sich durch ganzjährig konstante Temperaturen um die 30-Grad-Marke aus. Auch nachts kühlt es hier nie unter 20 Grad ab. In den Sommermonaten zwischen Oktober und März bringt der Nordost-Monsun feuchte Luftmassen heran und sorgt für ausgiebige Niederschläge. Noch ausgeprägter ist die Regenzeit in der südlichen Küstenregion, die stärker vom Südost-Passat geprägt ist und trotz allgemein ähnlicher Klimabedingungen etwas größere Temperaturschwankungen aufweist. Das höher gelegene Landesinnere ist mit sommerlichen Spitzentemperaturen von 37, manchmal sogar bis zu 40 Grad die heißeste Region des Landes. Hier sind einige Bereiche während der Regenzeit nicht passierbar. Dies betrifft auch Nationalparks.