Wenn der Po mal wieder weh tut
Sicher und schmerzfrei Radfahren – 11 Tipps zur entspannten Tour auf zwei Rädern

Eine beliebte Freizeitaktivität bei schönem Wetter ist das Radfahren. Aber aller Anfang ist beschwerlich und der Körper muss sich an die ungewohnten Bewegungen und Belastungen gewöhnen. Wir geben Euch hier 11 Tipps, damit Ihr eure Radtouren ohne oder mit wenig Schmerzen in Erinnerung behaltet.
Tipp 1: Helm auf, Sicherheit voraus
Ein Helm ist das ein und alles in Sachen Sicherheit bei Stürzen. Schwere Kopfverletzungen können dadurch häufig vermieden werden. Der Helm sollte nicht drücken, aber dennoch fest anliegen.
Tipp 2: Licht an, auch bei Tag
Damit wir auch am Tage als Radfahrer nicht übersehen werden, immer das Licht anschalten. So empfiehlt es sogar die Polizei.
Tipp 3: Reflektierende Kleidung vor allem in der Dämmerung und nachts
Ganz wichtig, wenn es dunkel ist oder in den Übergangszeiten zwischen Tag und Nacht. Entweder sind Reflektoren eh schon an der Kleidung oder eine Sicherheitsweste über den Pullover oder die Jacke ziehen.
Tipp 4: Passende Kleidung für den Po-Bereich (Cremes)
Für jedes Wetter gibt es die passende Kleidung. Aber auf welche Körperpartie müssen die Radfahrer besonders achten? Ja, richtig, auf den Po. Denn hier lastet das gesamte Körpergewicht mehr oder weniger auf dem Rad. Eine entsprechende Radhose sorgt hier nicht nur für mehr Komfort, sondern auch für weniger Schmerzen während und vor allem nach der Tour. Auf eine Unterhose sollte verzichtet werden, da die Nähte zusätzliche Druckpunkte bedeuten. Spezielle Sitz-Cremes sorgen danach für Linderung, können aber auch schon vor der Fahrt aufgetragen werden. Sie verringern die Reibung zwischen Kleidung und Haut.
Tipp 5: Sattel-Check
Der Sattel sollte möglichst waagerecht eingestellt sein und nicht nach vorne oder hinten abknicken. Auch die Form und Härte eines Sattels können Schmerzen erzeugen. Hier heißt es am besten: Unterschiedliche Modelle testen und das bequemste für einen selber nehmen.
Tipp 6: Richtige Sitzhaltung
Eine ergonomische Position auf dem Fahrrad ist nicht nur gut für unseren Po, sondern auch für Hände, Arme, Ellbogen, Schultern und Rücken. Am besten sollte sich der Oberkörper leicht.
Tipp 7: Bewegung auf dem Bike
Wenn wir länger in der gleichen Position bleiben, ist das nicht gut für unseren Körper. Und beim Radfahren ist es dann wie im Büro auch. Also, während der Fahrt ruhig mal Aufstehen und im Leerlauf rollen lassen. Oder die Sitzpositionen immer mal leicht ändern und den Rücken strecken.
Tipp 8: Pausen planen
Auch Pausen gehören dazu, um das Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Zu Beginn einer Saison sollten wir mehr Pausen einplanen. Kurz mal die Beine vertreten oder ein Selfie für die Lieben daheim machen – das reicht schon aus, um ein wenig zu regenerieren.
Tipp 9: Geschwindigkeit dem Wetter und dem Zustand der Wege anpassen
Die Schnelligkeit wird oft unterschätzt. Besser in einem kleinen Gang etwas langsamer fahren. Auch damit schonen wir die Gelenke. Auch auf kleine Steine oder ein wenig Sand auf dem Weg oder der Straße sollten wir achten. Denn wenn dazu noch eine kleine Kurve kommt – schon hat man Probleme die korrekte Fahrlinie einzuhalten. Bei Nässe erhöht sich die Gefahr für einen Sturz oder Unfall noch mehr.
Tipp 10: Strecken langsam strecken
Zu Beginn einer Saison mit kleinen Touren ohne viel Steigungen anfangen und die zu fahrenden Kilometer langsam steigern.
Tipp 11: Verkehrsregeln und Promillegrenze beachten (Rücksicht)
Ob als Fußgänger, Autofahrer oder Radfahrer – jeder hat sich an die Regeln zu halten. Auch die gegenseitige Rücksichtnahme sollte selbstverständlich sein. Und auch für Radfahrer gilt eine Promillegrenze. Im Zweifel das Rad besser schieben oder stehen lassen.
(oha)