Frühling erst am Horizont erkennbar
Der Winter nistet sich ganz schön ein - Schnee und Nachtfröste
Den Norden hat es schon erwischt, dort ist der schöne Vorfrühling zu Ende. Im Süden ist es noch recht mild, aber auch da tut sich was. Es kommen Niederschläge auf, die auch Schnee bringen. Dazu wird es ungemütlich, nasskalt und nachts gibt es wieder Frost. Für die Berge bedeutet das eine Winter-Verlängerung. Wie lange krallt sich der Winter denn bei uns fest?
Nasskalt, das hatten wir lange nicht
Im Norden hat sich der Frühling schon verkrochen. Es ist gerade einmal 5 Grad warm in Hamburg. Das ist ein Vorgeschmack auf das, was uns in ganz Deutschland in den kommenden Tagen erwartet. Es wird kalt, dazu gibt es immer mal wieder Niederschläge. Insgesamt eine nasskalte und ungemütliche, fast winterliche Phase, die uns da bevorsteht.
Grau und nass wird es am Mittwoch vor allem im Süden und Osten. Nasskalte 7 bis 10 Grad – das hatten wir lange nicht. Allerdings wird es keinen Dauerregen geben. Die meisten Niederschläge werden im Süden runterkommen, in den Bergen dann als Schnee. Es gibt aber auch genug trockene Phasen. Nur die herrlichen Temperaturen erreichen wir nicht mehr und die Sonne verschwindet oft hinter dicken grauen Wolken.
Wochenende kalt und winterlich - mit Sonne im Norden

Mit wenig frühlingshaften Gefühlen geht es Richtung Wochenende: Am Donnerstag und Freitag dominieren die Wolken und es gibt häufig Schauer. Im Bergland sowie im Norden ist dann sogar mal Schnee dabei. Dazu wird es nasskalt mit 5 bis 12 oder 13 Grad, die wir allerdings nur noch im Südosten erreichen.
Am Wochenende wird es dann – Stand heute – auch im Süden und Südosten kälter und es mischt sich unter die Schauer mehr und mehr Schnee. Winter is back! Dazu gibt es vor allem im Norden nachts wieder häufiger Frost, denn da klart es auf. Im Norden wurde es ja auch als erstes kalt, da haben sich die Nordlichter ein bisschen Wochenend-Sonne ja verdient.
Frühling 2025 in Deutschland: März-Prognose mit Trockenheit, Sonne, Wärme - droht uns Frühjahrsdürre?
Und wo steckt er, der Frühling?

Richtig weit weg ist er nicht, der Frühling. Nach dem Wochenende sehen wir einen leichten Aufwärtstrend, auch wenn wir im Norden noch im einstelligen Bereich hängen bleiben. Insgesamt wird es aber wieder trockener und langsam milder.
Und wenn wir in unsere Frühlingsprognose schauen, dann werden wir uns pünktlich zum Frühlingsbeginn am 20. März schon wieder voll in der Wohlfühlzone befinden. Es geht steil bergauf mit den Werten, ehe es scheinbar Ende März nochmal einen Wintercrash gibt. In Summe scheint der März zu warm und zu trocken zu werden.
Vor allem die Trockenheit müssen wir im Auge behalten, denn der Winter brachte viel zu wenig Niederschlag und wenn sich das im Frühjahr fortsetzt, wird es irgendwann zu Problemen in Flüssen und Seen kommen. Auch die Landwirte sind auf Niederschläge in der Wachstumsphase angewiesen.
(osc)



