Der Wetter-Tag bei wetter.de

Hitzewelle endet mit Starkregen und Hagel

Ab dem Nachmittag hatten sich über dem Südwesten in tropischer Hitze heftige Unwetter zusammen gebraut. In der Nacht ziehen die Gewitter und Regengüsse über den Südosten ab, dahinter wird es kurz ruhiger. Gegen Morgen kommen im Südwesten jedoch neue Unwetter auf. Im Norden kühlt es auf 10 bis 17, im Südwesten nicht unter 20 Grad ab.

Am Donnerstag ziehen dann in der Mitte und im Süden immer wieder mal Regenschauer und Gewitter durch, die örtlich auch mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einhergehen – Unwettergefahr! Dennoch gibt es zwischendurch auch sonnige Abschnitte und so kommen in der Südhälfte insgesamt 5 bis 7 Stunden Sonnenschein zusammen. Im Norden geht es dagegen recht sonnig weiter und es werden 9 bis 13 Stunden Sonneschein erreicht. An der See gibt es dazu angenehme 20 bis 24 Grad. Im Großen Rest wird es mit 25 bis 30 Grad nicht mehr so krass heiß wie am Mittwoch, aber es ist sehr schwül.
Unwetter in Deutschland: Hier geht es zu den Details

Da kommt noch was auf den Schwarzwald zu

Unwetter 31.7.
Unwetter 31.7.

Starkregen und Hagel in Baden-Württemberg

Über dem Schwarzwald in Baden-Württemberg haben sich die ersten Gewitter entladen. Teilweise besteht hier Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen. Die Gewitterzelle zieht über den Südwesten des Landes in Richtung Bayern. In Löffingen fielen innerhalb einer Stunde 13,6 Liter Regen auf den Quadratmeter. Zuvor waren Gewitter über der Schweiz aktiv, die in den nächsten Stunden möglicherweise auch noch Richtung Deutschland ziehen könnten. Auch von Frankreich nähern sich Gewitterzellen.

Regenschauer ziehen gleichzeitig auch durch Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Blitz und Donner sind jedoch eher nicht dabei.

Die Top-Temperaturen des Tages alle im heißen Baden-Württemberg

Symbolbild Hitze/Unwetterwarnung: Thermometer vor sich aufbauenden Quellwolken Composing *** Symbolic image heat thunderstorm warning thermometer in front of building cumulus clouds Composing Copyright: xUdoxHerrmannx
Hitze geht den Unwettern voraus.

Wutöschingen-Ofteringen im Landkreis Waldshut 34,6 Grad
Möhrendorf-Kleinseebach im Landkreis Erlangen 34,2 Grad
Esslingen am Neckar 34,2 Grad
Baden-Baden 34,1 Grad
Heilbronn 34,0 Grad
Mühlacker 34,0 Grad
Weingarten/Ravensburg 34,0 Grad

So schwül wie am Golf von Mexiko

Gegen die schwüle Luft wedelt sich Maike am Dienstag (22.05.2007) im Stadtpark in Moers mit einem Fächer eine frische Brise zu. Bei Temperaturen um 25 Grad und bedecktem Himmel ist es außergewöhnlich schwül, Gewitter sollen am Abend nicht nur in Nordrhein-Westfalen für Abkühlung sorgen. Foto: Roland Weihrauch dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
Die Luft ist so schwül, dass sie sich rund 10 Grad wärmer anfühlt.

Die Luft ist heute mit über 30 Grad wieder heiß. Sie ist gleichzeitig aber auch sehr feucht. Teilweise werden Taupunkte von 24 Grad gemessen. Was heißt das? Die Luft ist derart feucht, würde man sich auf 24 Grad abkühlen, würde sich Nebel bilden. Bekannter ist das Maß der relativen Feuchte. Sie liegt teils bei 60 oder sogar 70 Prozent. Das ist eine Schwüle, wie sie am Golf von Mexiko zu Hause ist. Demnach warnen wir weiterhin vor einer starken Wärmebelastung. Anstrengende Aktivitäten sollten besonders im Südwesten Deutschlands gemieden werden. Dazu sollte man die Sonne meiden und ausreichend trinken.

Die ersten Gewitter haben Deutschland erreicht

satbild wetterglobus
Das Satellitenbild zeigt deutlich, dass um die Mittagszeit Wolken in den Westen von Deutschland gezogen sind. Das sind die aktuellen Gewitter (Quelle: Data EUMETSAT / made with wetterglobus.com)

Die ersten Gewitter haben den Westen von Deutschland erreicht. Über Frankreich kann man noch mehr Wolken erkennen, die auf dem Weg zu uns sind. Wenn die den Südwesten von Deutschland erreichen, rechnen wir dort mit besonders kräftigen Gewittern. Im Nordosten von Deutschland bleibt es hingegen sonnig und trocken.

Regenradar für Deutschland

40-Grad-Hitze auf Mallorca - und in anderen Teilen Südeuropas

Gestern hat es auf Mallorca in der Spitze 40 Grad gegeben, so dass es dort der bisher heißeste Tag des Sommers war. Heute werden in Teilen Spaniens rund 43 Grad, in Zentral- und Nordostspanien um die 40 Grad erreicht.

In Italien sind in der Toskana sowie der Emilia-Romagna und in Frankreich am Canal du midi bis zu 39 Grad zu erwarten.

Das sind zwar keine Rekorde, aber die anhaltende Hitze verschärft die Trockenheit und damit die Waldbrandgefahr. Bereits bestehende Waldbrände können sich ohne aktive Brandbekämpfung am Boden und aus der Luft weiter ausbreiten.

Die Hitze mit Schwerpunkt im südlichen Spanien wird sich morgen noch in ähnlicher Intensität halten, aber auch danach wird es dort wie auch in den anderen Gebieten Südeuropas nur wenig kühler.

Waldbrandgefahr auch in Deutschland

In Bezug auf Deutschland ist heute die Waldbrandgefahr vor allem im Süden und Osten von Deutschland hoch. Durch häufigere Regenfälle und Gewitter wird die Gefahr in den nächsten Tagen allerdings vorausichtlich mit Ausnahme des Nordens und Nordosten wieder deutlich abnehmen.

Wassertest bestanden: Triathleten dürfen in der Seine schwimmen

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Athletinnen springen in die Seine bei den olympischen Spielen in Paris

Die olympischen Triathlon-Wettbewerbe der Frauen und Männer können dank einer verbesserten Wasserqualität der Seine am Mittwoch planmäßig starten. Das teilten die Organisatoren wenige Stunden vor den Rennen mit. „Die Ergebnisse der letzten Wasseranalysen wurden als in Ordnung befunden“, hieß es in einer Erklärung am frühen Mittwochmorgen.

Am Dienstag war das Rennen der Männer noch wegen einer zu schlechten Wasserqualität um einen Tag verschoben worden. Sogar ein Duathlon aus Laufen, Radfahren, und nochmal Laufen stand als Notfall-Alternative im Raum.

In den vergangenen Jahren investierte der französische Staat etwa 1,4 Milliarden Euro, um die Seine zu säubern. Dafür mussten zahlreiche Haushalte an die Kanalisation angeschlossen werden, die ihr Abwasser zuvor direkt in die Seine und ihre Nebenflüsse geleitet hatten. Zudem wurde in Paris ein riesiges Überlaufbecken gebaut, damit bei starkem Regen die Kanalisation nicht mehr wie bislang in die Seine flutete.

Wegen des regenreichen Frühsommers lagen die Wasserproben aber teilweise noch über den Schwellenwerten, etwa bei den Fäkalien-Bakterien E.Coli. In Online-Diensten kursierten zahlreiche bissigen Kommentare zur Seine, der „Toilette von Paris“.

Gestern: heißester Tag des Sommers bisher

Gestern hat es gleich an mehreren Orten am südlichen Oberrhein mehr als 35,0 Grad Celsius gegeben und somit wurde der bisher höchste Wert dieses Sommers überboten.

Höchstwerte gestern (in Grad Celsius):

  • Lörrach: 36,0
  • Müllheim: 35,4
  • Weil am Rhein: 35,4
  • Bad Bellingen: 35,1

Wieder 35 Grad! Und dann kommen die Gewitter

Guten Morgen liebe Wetterfreundinnen und -freunde,

heute steht uns ein ähnlich heißer Tag wie gestern bevor. Es gibt die nächste Chance auf 35er Temperaturen. Allerdings nimmt der Mittwoch nicht so ein ruhiges Ende wie der Dienstag.

Ruhig geht es aber los. Wenn sich der Frühnebel an der Donau und in den Mittelgebirgen aufgelöst hat, scheint heute Vormittag häufig die Sonne. Auch im Westen besteht zunächst nur ein geringes Schauerrisiko. Am Nachmittag werden die Wolken im Süden und Westen jedoch immer zahlreicher und bringen teils heftige Gewitter mit. Örtlich sind Starkregen, Hagel und Sturmböen mit dabei. Der Norden und Osten bleiben noch schön. Dazu wird es verbreitet heiß mit 30 bis 35 Grad, nur im Norden werden es etwas angenehmere 25 bis 28 Grad.

Tief Larissa bringt Unruhe in die Hitze

Wetterlage am 31. Juli 2024 in Deutschland.
Während sich die Hochdruckzone über dem östlichen Mitteleuropa etwas abschwächt, bleibt das Nordseehoch Igor noch weitgehend stabil. An dessen Südostflanke gelangt mit Winddrehung auf nördliche Richtungen etwas kühlere und trockene Luft nach Nord- und Nordostdeutschland. Im Süden und Westen weitet sich im Bodenfeld eine flache Tiefdruckrinne zusammen mit zunehmend schwül-heißer Luft von Frankreich, Luxemburg und Belgien her aus. Dadurch werden im Tagesverlauf im Westen, Südwesten und Süden erste, teils aber schon heftige Schauer und Gewitter ausgelöst.

Das war’s dann auch schon wieder mit lupenreinem Hochdruckwetter. Unser Kurzzeit-Hitze-Schönwetter-Hoch Halil zieht sich nach Italien zurück. Mit Tief Larissa erreicht feuchtere, sehr schwüle Luft den Westen und Süden Deutschlands und das Schauer- und Gewitterrisiko steigt folglich dort im Tagesverlauf an.

Kurzer Juli-Rückblick

Der Juli 2024 war eher wechselhaft, beständiges Sommerwetter wollte sich einfach nicht einstellen. Auf kurze Hitzewellen folgten rasch Schauer und teils kräftige Gewitter. Es kam zu unwetterartigem Starkregen, schweren Sturmböen und größerem Hagel. Schadensmeldungen und Berichte von vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen gab es reichlich.

Entgegen dem allgemeinen Empfinden war der vergangene Juli trotzdem wärmer als in den Vergleichszeiträumen 1961 bis1990 und 1991 bis 2020. Die Sonne schien leicht überdurchschnittlich oft. So kann das Gefühl täuschen.

(mit dpa)