Absturz mit neuen Gewittern

Hitze satt, dann knallt's – Unwetterfronten ziehen auf!

von Amelie von Kruedener

Die aktuellen Wetterbedingungen in Deutschland schlagen Wellen: Heißere Temperaturen als zuvor in diesem Jahr, doch der sommerliche Spaß wird bald durch Gewitter ordentlich eingetrübt. Wie sieht das genau aus? Wir werfen einen Blick auf die kommenden Tage.
Im Video: So entwickeln sich die Temperaturen in den kommenden zwei Wochen.

Tropische Nacht und vereinzelte Gewitter

Die Nacht zum Mittwoch verspricht in Teilen Deutschlands, besonders im Südwesten, tropisch warm zu werden. Dort könnten die Temperaturen die 20-Grad-Marke nicht unterschreiten. Kleinräumige Gewitter könnten die Szenerie prägen, allerdings nur punktuell und als Vorboten dessen, was sich in den folgenden Tagen entwickeln wird.

Mittwoch: Sonnenschein trifft auf Gewitterfronten

Am Mittwoch wird es noch einmal richtig heiß, mit möglichen Höchstwerten von über 35 Grad. Die Sonne gibt ihr Bestes, doch der Tag endet nicht überall so schön, wie er begonnen hat. Im Südwesten drohen dunkle Wolken und die ersten heftigen Gewitter. Diese könnten in größeren Gebieten Starkregen, Hagel und Sturmböen mit sich bringen. Die genaue Intensität und das Ausmaß dieser Unwetter sind noch unklar, was die Situation besonders spannend macht.

Zur Erinnerung: Der bisher heißeste Tag des Jahres war der 29. Juni, als es in Kitzingen 35,0 Grad heiß war.

Donnerstag: Mehr Gewitter und schwüle Luft

Der Donnerstag setzt den trendigen Mix aus Sonne und Gewittern fort. Besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands sind Unwetter mit Starkregen und Sturmböen wahrscheinlich. Trotz der Unwetter bleibt es nicht den ganzen Tag regnerisch – Sonnenschein ist ebenfalls Teil des Prognosepakets. Eine zusätzliche Herausforderung ist die steigende Luftfeuchtigkeit, welche die Hitze drückender erscheinen lässt.

Freitag: Abkühlung und weiterhin schwül

Zum Freitag scheint das schlimmste Unwetter überstanden zu sein. Die Hitze lässt nach, und die Temperaturen fallen auf angenehmere 21 bis 28 Grad. Es bleibt jedoch schwül, und der Tag bietet eine Mischung aus Sonne, Wolken und möglichen Regenschauern oder Gewittern in der Südosthälfte des Landes.

Küstenregionen – ein wenig Entspannung

Die Küstenregionen haben Glück, sie sind von den extremen Wetterbedingungen etwas ausgenommen. Dort wird es weniger heiß, und die Gewitter ziehen voraussichtlich erst später am Donnerstag auf. Dies bietet eine kleine Verschnaufpause im Vergleich zum restlichen, turbulenteren Wettergeschehen in Deutschland.

Schaukelsommer macht einfach weiter

In Köln würde man sagen: “Et kütt, wie et kütt“. Auf Hochdeutsch: „Es ist, wie es ist“, oder einfach „Sieh den Tatsachen ins Auge, du kannst eh nichts ändern.“. Die Wetterlage in Deutschland bleibt einfach weiterhin eine Mischung aus extremen Temperaturen und teils heftigen Gewittern. Doch auch die Sonne bekommt ihre Bühne in diesem schon nervigen Wettertheater.

(avo)