Der Wetter-Tag bei wetter.de
Gute Sicht auf die Mini-Mondfinsternis - wenn da nicht der Nebel wäre
Heute hatte es die Sonne noch etwas schwer, aber nun setzt sich wieder Hochdruckeinfluss durch und beschert uns schönes, frühherbstliches Wetter.
In der Nacht ist es zunächst meist klar, später bilden sich oft Nebel- oder Hochnebelfelder. Dazu kühlt es auf 9 bis 15, in den Alpentälern bis auf 2 Grad ab. Dort ist dann Bodenfrost angezeigt.
Tagsüber lösen sich Nebel und Hochnebel stellenweise nur zögernd auf, spätestens am Nachmittag scheint dann aber verbreitet die Sonne. Die Temperaturen erreichen bei kräftigem Ostwind 22 bis 26 Grad. Etwas kühler wird es nur an der Ostsee sowie am Alpenrand mit 17 bis 20 Grad.
Vollmond im September: Wird der Herbst-Supermond der beeindruckendste des Jahres?
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Blick in den Nachthimmel lohnt doppelt: Der Vollmond ist riesig und verdunkelt sich

Ein Vollmond nahe der Erde mit teilweiser Finsternis: Das doppelte Mondphänomen am Nachthimmel dürften viele von euch gut beobachten können. Denn in der Nacht ist es zunächst meist klar, allerdings bilden sich später oft Nebel- oder Hochnebelfelder. Dann ist die Sicht womöglich eingeschränkt, aber der angeknabberte Mond sieht vielleicht noch geheimnisvoller und schöner aus.
Habt ihr schon bemerkt? Der Mond ist gerade durch seine nicht kreisrunde Umlaufbahn besonders nah an unserer Erde dran und erscheint riesig. Die partielle Mondfinsternis ist der Vereinigung der Sternfreunde zufolge ist zwischen 4.13 und 5.16 Uhr zu sehen. Dann ist die Mondscheibe rechts oben verdunkelt. Am besten sei das Ereignis gegen 4.44 Uhr zu sehen.
Bei einem solchen Ereignis kreuzt der Mond zum Vollmond-Zeitpunkt die Erdbahn und tritt teilweise in den Kernschatten des Planeten ein. Es werden dem Planetarium Hamburg zufolge allerdings nur 9,1 Prozent des Mondes verdeckt sein. Der Rest der Mondscheibe werde wie von einem grauen Schleier überzogen wirken.
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Übergabe: Amelie macht Feierabend, Claudia übernimmt
Aufräumarbeiten in Rumänien - Chaos nach der Flutkatastrophe

Im Osten Rumäniens wird fleißig aufgeräumt: In den überschwemmten Gebieten sind mittlerweile die Aufräumarbeiten im vollen Gange. Rund 6.000 Häuser in oft abgelegenen Dörfern hat es erwischt, viele davon sind komplett zerstört. Tausende Menschen haben alles verloren. Es wird weiterhin Wasser abgepumpt und Schlamm weggeschafft. Zur Unterstützung hat die Feuerwehr 1.000 zusätzliche Helfer aus dem ganzen Land geschickt, und auch hunderte Soldaten sind im Einsatz. Interessanter Twist: Selbst Strafgefangene aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Galati sollen beim Aufräumen helfen. Die Fluten in Mittel- und Osteuropa haben in den letzten Tagen mindestens 19 Menschen das Leben gekostet, und es wird befürchtet, dass die Zahl noch steigt. Wie hoch die Schäden am Ende sind, ist noch völlig offen. In manchen Gegenden kann es noch Tage dauern, bis der Wasserstand in den Flüssen endlich merklich sinkt.
Taifun Yagi verwüstet Myanmar: Über 226 Tote und Dutzende Vermisste – Opferzahlen steigen weiter
Überschwemmungen und Erdrutsche infolge eines Taifuns haben in Myanmar laut Berichten staatlicher Medien mindestens 226 Menschen das Leben gekostet. Zudem werden noch 77 Personen vermisst.
Die Zahl der Todesopfer durch den Taifun „Yagi“ und anhaltende Monsunregen, die von der staatlichen Zeitung „Myanmar Alin“ gemeldet wurde, ist damit im Vergleich zur ursprünglichen Angabe von 33 Opfern am Freitag deutlich gestiegen und könnte weiter zunehmen. Die Erfassung der Opferzahlen verlief schleppend, was teilweise auf Kommunikationsprobleme mit den betroffenen Gebieten zurückzuführen ist, da in Myanmar ein Bürgerkrieg herrscht.
Der Taifun „Yagi“ hatte zuvor Vietnam, Nordthailand und Laos getroffen. Nach Angaben des ASEAN-Koordinierungszentrums für humanitäre Hilfe kamen in Vietnam 300 Menschen, in Thailand 42 und in Laos vier Menschen ums Leben.
Appell von Zoo in Polen: Helft uns beim Befüllen von Sandsäcken
Nach schweren Überschwemmungen in Südpolen bereitet sich nun die Stadt Breslau auf das Hochwasser vor. Ein Hilferuf des örtlichen Zoos hat eine große Resonanz ausgelöst.
Der Zoo der niederschlesischen Stadt Breslau (Wroclaw) bat die Bürger um Unterstützung angesichts einer bevorstehenden Hochwasserwelle – und fand zahlreiche Freiwillige. „Liebe Freunde, wir brauchen eure Hilfe. Wenn ihr Zeit und freie Hände habt, dann helft uns bitte, Sand in Säcke zu füllen“, schrieb die Zoodirektion auf Facebook. Gesucht wurden 50 Freiwillige. Kurz darauf ergänzte der Zoo, dass sich bereits genügend Helfer gemeldet hätten.
Nach langanhaltenden Regenfällen gibt es im Südwesten Polens an vielen Orten erhebliche Überschwemmungen. Laut den neuesten Prognosen wird erwartet, dass die Flutwelle in der Oder am Donnerstag oder Freitag Breslau erreichen wird. Beim Oderhochwasser 1997 war die Stadt zu einem Drittel überflutet worden.
Der 1864 gegründete Zoologische Garten in Breslau zählt zu den größten in Polen und beherbergt rund 12.000 Arten. Das Gelände liegt direkt am Fluss und wird zusätzlich von einem Altarm der Oder umgeben.
Hochwasser - Feuerwehrmann wird in den Fluten mitgerissen
Mit letzter Kraft kann er sich noch an Land retten! In Tschechien hat ein Feuerwehrmann am eigenen Leib zu spüren bekommen, mit welcher Kraft die Wassermassen durch die Ortschaften strömen. An einem Seil versucht der Mann eine Straße zu überqueren, um den Menschen auf der anderen Seite zu helfen. Doch dann reißt ihn das Wasser einfach mit. Er kann sich zum Glück selbst zurück ans Ufer retten.
Viel Schnee birgt Lawinen- und Flutgefahr

In den Alpen liegt für die Jahreszeit ungewöhnlich viel Schnee, teilweise ist die Schneedecke über 2 Meter hoch. Das wird sich in den nächsten Tagen allerdings durch den Temperaturanstieg wieder ändern, wodurch die Lawinengefahr erheblich ansteigt. Auch die Flusspegel werden sich dann erhöhen.
Regen hört auf - das Bangen geht weiter

Das verheerende Hochwasser bringt Tausende Menschen von Polen über Tschechien und Rumänien bis nach Österreich in große Not. Jetzt bedrohen die Wassermassen auch Regionen in Deutschland.
Unmengen von Wasser und Schlamm, aber auch Hoffnung auf nachlassenden Regen: In weiten Teilen des riesigen Katastrophengebiets von Rumänien, Polen über Tschechien bis Österreich herrscht weiter Land unter. Straßen und Felder sind überschwemmt, Keller und Häuser vollgelaufen, Dämme und Deiche teils zerstört. In Deutschland müssen sich die Menschen an Oder und Elbe auf die Wasserwalze aus Zuflüssen in angrenzenden Ländern einstellen.
Der Regen hat in den Hochwassergebieten von Österreich, Tschechien und Polen gehört. Damit sind hier keine neuen Höchststände der Pegelwerte zu erwarten. Unsicher ist, wie viel Wasser aus den übervollen Stauseen in die Flüsse geleitet wird, das kann die Entspannung etwas beeinträchtigen.
In Südbayern hat der Regen der Nacht sowie auch die Schneeschmelze in den Alpen für ein Ansteigen der Pegelwerte gesorgt. Der Pegel in Passau erreicht etwa gegen Mittag den Höchststand, soll aber knapp unter Hochwasserstufe 4 bleiben. In Dresden steigt der Wasserstand der Elbe langsam weiter und erreicht heute Abend die 600cm, ebenfalls Stufe 3. Der Höchststand soll am Donnerstag mit 621cm erreicht werden.
Bisher kamen mindestens 18 Menschen beim verheerenden, tagelangen Regen ums Leben. In Österreich wurde am Montagabend ein weiterer Toter in den Fluten entdeckt. Ob der etwa 40- bis 50-jährige Mann auch ein Hochwasser-Opfer ist, blieb zunächst unklar. Zahlreiche weitere Menschen werden vermisst.
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Mindestens drei Tote bei Waldbränden in Portugal

Bislang war Portugal in diesem Jahr weitgehend von größeren Waldbränden verschont geblieben. Doch nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf Aveiro, wo drei größere und mehrere kleinere Feuer wüteten. In der 25.000-Einwohner-Gemeinde Albergaria-a-Velha, etwa 60 Kilometer südlich von Porto, erfassten die Flammen Häuser, Geschäfte und Fahrzeuge. Der Rauch verdunkelte den Himmel über Aveiro und den umliegenden Orten. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, zu Hause zu bleiben und den Wasserverbrauch zu minimieren. Mehrere Straßen wurden gesperrt, und der Zug- und Busverkehr war gestört. Rund 70 Menschen wurden evakuiert. Ein 28-jähriger Forstarbeiter und eine weitere Person kamen ums Leben. Die Behörden meldeten, dass die Brände in Aveiro am Sonntagabend ausbrachen, die Ursachen seien noch unklar. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen galt bis Dienstagabend für ganz Portugal eine Waldbrandwarnung.
Hochwasser von Polen bis Österreich: Deutschland rüstet sich
Nach dem verheerenden Dauerregen stehen Tausende Menschen von Polen über Tschechien, Rumänien bis nach Österreich vor den Trümmern ihrer Existenz. Eine Wasserwalze kommt auch nach Deutschland.
Die Hochwasserlage in mehreren Ländern bleibt kritisch - und die Opferzahlen steigen: Bei den verheerenden Regenfällen von Polen bis Österreich sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. In weiten Teilen des riesigen Katastrophengebiets ist auch zu Wochenbeginn noch kilometerweit Land unter. Straßen und Felder sind überschwemmt, Keller und Häuser vollgelaufen, Dämme und Deiche teils zerstört. Entspannung gab es nur vorübergehend, als der Regen mancherorts für einige Stunden nachließ: Es werden noch weitere Niederschläge erwartet, und auch in Deutschland müssen sich die Menschen an Oder und Elbe auf die Wasserwalze aus Zuflüssen in angrenzenden Ländern einstellen. Der Pegel in Passau liegt aktuell bei 809 cm und soll noch weiter ansteigen - vermutlich aber knapp unter der Meldestufe 4 bleiben.
Dresden: Wasserspiegel deutlich zu hoch
In Sachsen richtet sich der bange Blick auf Tschechien und die Elbe. Wassermassen aus dem Nachbarland erreichen mit Zeitverzögerung Deutschland. In Dresden ist der Wasserspiegel der Elbe schon mehr als viermal so hoch wie der dortige Normalstand von 1,42 Metern. Der Elbepegel in Dresden soll bis morgen Abend auf rund 620 cm ansteigen und dann fallen. Bei der Jahrhundertflut 2002 waren es 9,40 Meter.
Albtraum im September: Lage in Tschechien katastrophal - apokalyptische Fotos aus Polen
Traumtage im September: Spätsommer geht in die Verlängerung

Guten Morgen liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde,
der Herbst naht mit großen Schritten, die morgendlichen Dunst- und Nebelfelder zeigen das ganz deutlich. Heute Vormittag setzt sich aber oft schon die Sonne durch und es bleibt trocken. Besonders im Osten und an der Nordsee gibt es reichlich Sonnenschein. Ganz im Süden sind dagegen weitere Schauer unterwegs. Am Nachmittag wird es dann in der gesamten Nordhälfte sonnig. Auch im Süden klingen die Schauer allmählich ab, doch es bleibt noch recht wolkig. Die Temperaturen erreichen bei kräftigem Ostwind 18 bis 23, in Berlin bis 26 Grad. Nur in Alpennähe bleibt es bei Werten um 13 Grad noch kühl. Aber auch dort kehrt der schöne Altweibersommer bald ein. Ihr könnt euch auf allerfeinstes Sonnenwetter freuen!
Traumtage im September: Spätsommer geht in die Verlängerung
Die Wetterlage:

Ab jetzt setzt sich Hoch Serkan, das von den Britischen Inseln nach Skandinavien zieht, in Deutschland durch und bringt freundliches und wärmeres Wetter. Nur am Donnerstag kann es nochmal eine schwache Tiefdruckstörung geben, bevor dann das Hoch überall wetterbestimmend wird und für viel Sonnenschein sorgt. Zusammen mit Hoch Quentin bildet es dann eine Hochdruckbrücke, die vom Atlantik bis nach Russland reicht.
Video: Temperaturfilm für Deutschland die nächsten 14 Tage
(mit dpa)



