Der Wetter-Tag bei wetter.de
Angenehm warme Nacht ohne Schwüle
Die Nacht verspricht nicht hitzig-schwül zu werden und schenkt uns somit einen ruhigen Schlaf. Zum Morgen hin ziehen erste Schauer über Norddeutschland. Vereinzelte Gewitter können örtlich auch dabei sein, allerdings ist das allgemeine Unwetterrisiko eher gering. Der Morgen startet im Nordwesten regnerisch. Im Osten und Süden scheint schon früh die Sonne und gibt uns einen strahlenden Ausblick auf die kommenden Tage.
Japan: Wahrscheinlich weitere schwere Erdbeben in naher Zukunft

In einer Pressekonferenz in Tokyo warnte der japanische Kabinettssekretär Yoshimasha Hayashi vor weiteren großen Erdbeben in nächster Zeit. Die Bewohner der westlichen Pazifikküste sollen sich darauf gefasst machen, stark erschüttert zu werden und Maßnahmen ergreifen, die die Medien verbreiten würden. Auch Experten schätzen die aktuelle Erdbeben-Gefahr für den betroffenen Nankai-Trog als verhältnismäßig hoch ein.
Der Nankai-Trog ist ein Gebiet unter der japanischen Westküste, das zum Pazifischen Feuerring gehört. Diese Erdbebenzone besteht aus einem Gürtel voller Tiefseevulkanen. Hier gab es in der Vergangenheit häufiger schwere Erdbeben, wie das besonders starke Beben in Fokushima 2011. Heute morgen ereignete sich erneut ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 vor der Präfektur Miyazaki. Es gab keine größeren Schäden, allerdings wurde eine Tsunami-Warnung ausgerufen.
Prag: Nach Unwettern tötet ein loses Dachteil einen Mann an der Bushaltestelle

In Prag tobte ein heftiges Unwetter, woraufhin sich in der Lazarska-Straße ein Teil des Dachsims löste und auf eine Straßenbahnhaltestelle stürzte. Dabei wurde ein Mann erschlagen. Einsatzkräfte haben zwei Stunden nach dem Unglück vorsorglich etwa 100 Kilogramm Material von dem Wachhäuschen entfernt, das ebenfalls hätte herabfallen können.
Wegen Gefahr: Grünflächen in Hamburg nach Unwettern gesperrt

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte warnt vor dem Betreten der städtischen Grünflächen, nachdem es gestern Abend heftig geregnet hatte. Die Wassermassen hätten Wege unterspült und Bäume entwurzelt, teilten die Behörden mit. Auch zu einem späteren Zeitraum könnten die Bäume noch umstürzen. Mitarbeiter des Bezirksamt seien aktuell dabei, sich einen genaueren Überblick zu verschaffen. Einige Bereiche wurden gesperrt.
950 Einsatzkräfte waren am Mittwochabend in Hamburg und im südlichen Schleswig-Holstein im Einsatz. Verletzte gab es nicht, aber Bäume seien umgestürzt und Straßen überflutet. Besonders stark betroffen war der Hamburger Osten, denn dort stürzten zwei Bäume auf Autos und 16 MEnschen mussten ihr Haus verlassen, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Gebäude unterspült wurde.
Auch spannend: La Ninas Folgen für unseren Sommer und Herbst
USA: Comeback von Tropensturm "Debby"

Einen Tag Pause gönnte der Tropensturm „Debby“ den USA. Nachdem „Debby“ am Montag von der Golfküste Floridas bis nach South Carolina zog, schweifte sie wieder aufs Meer ab. Dort sammelte der Sturm erneut Energie und erreichte heute Morgen erneut die Ostküste der USA. An der „Bulls Bay“ in South Carolina traf er mit bis zu 85 Kilometer pro Stunde auf Land und soll nun weiter nach Norden ziehen. Bis Freitag sind mit erheblichen Überschwemmungen zu rechnen.
Am Montag brachte „Debby“ schon Hochwasser mit sich. Mindestens sechs Menschen kamen Medienberichten zufolge ums Leben.
Sommer, Sonne, Sand, Streik: Italien macht dicht

Der Sommermonat August ist für die Region Ostasia in Italien die umsatzstärkste Zeit. Jetzt wollen mitten in der Hauptsaison viele Pächter der landesweiten Strandbäder streiken. Die Strände Italiens sind privat verpachtet, obwohl sie eigentlich Eigentum des Staates sind. Eine EU-Richtlinie, die eigentlich 2006 schon in Kraft treten sollte, schreibt vor, dass die Pacht der Strände jedes Jahr neu ausgeschrieben werden soll. Die italienische Regierung schob es bsiher immer vor sich hin, mit der neuen Regierung wird sich das nun ändern.
Die aktuellen Pächter der Strände sind häufig italienische Familien, die mit ihren Strandbädern viel Geld verdienen. Die angebotenen Liegen und Sonnenschirme kosten pro Tag ab 30 Euro. Nach oben gibt es kaum Grenzen. Dabei sind die Pachtkosten der Strände mit 8.500 Euro pro Jahr verhältnismäßig gering – eine echte Goldgrube also.
Nun möchten sie mit ihren „Sonnenschirm-Protesten“ streiken, um gegen die Neuverpachtung vorzugehen. Für Italien-Urlauber bedeutet das: keine Liegen und Sonnenschirmen für den größten Teil des Augusts.
Japan: Tsunami-Warnung nach Erdbeben
Im Westen Japans kam es zu einem Erdbeben der Stärke 7,1. Die Behörden haben für mehrere Regionen auf den Inseln Kyushu und Shikoku eine Tsunami-Warnung herausgegeben. Die Wellen könnten eine Höhe von einem Meter erreichen. In der Präfektur Miyazaki auf Kyushu kam bereits eine Welle mit 50 cm Höhe an, größere Schäden gab es nicht. Auch an den Atomkraftwerken seien keien Besonderheiten festgestellt worden.
Japan liegt an dem Pazifischen Feuerring, einer Zone, die von unterirdischen Vulkanausbrüchen gekennzeichnet ist. Daher kommt es immer wieder zu Erdbeben. Besonders tragisch war das Beben von Fokushima 2011, das einen zehn Meter hohen Tsunami und die Kernschmelze eines Atomkraftwerks zur Folge hatte.
Von Westen Auflockerungen, bevor Herbstfeeling kommt

Der Satellitenfilm zeigt am Vormittag häufig noch dichte Wolken. Im Nordwesten und Westen sind aber schon Auflockerungen zu erkennen, die sich immer besser durchsetzen können. Bevor aber die große Hitze kommt, müssen wir uns noch auf ein wenig Herbstfeeling einstellen. Vor allem im Norden wird das am Freitag zu spüren sein.
Juli verpasst weltweiten Hitzerekord nur um Haaresbreite

Die Durchschnittstemperaturen weltweit kennen seit einem guten Jahr nur eine Richtung: aufwärts. 13 Monate in Folge werden Rekordwerte erreicht. Im Juli 2024 endet diese Serie, allerdings nur ganz knapp - und auf sehr hohem Niveau. Einen Rekord gibt es im Juli dennoch zu vermelden.
Land unter in Bremen und Hamburg
Heftige Regenfälle haben am Mittwoch zu überschwemmten Straßen im Norden geführt. Betroffen waren auch Hamburg und Bremen. Mehrere Autos blieben in den kniehohen Fluten stecken. Auf Straßen mit Gefälle hatten sich reißende Bäche gebildet. Es sind auch zahlreiche Keller überflutet worden. Die Hamburger Feuerwehr zählte knapp 350 wetterbedingte Einsätze. In Bremen stürzt ein Supermarktdach zusammen. Verletzte gab es zum Glück nicht. Nach einem umgestürzten Baum im Gleisbett bei Syke musste die Bahnstrecke zwischen Bremen und Osnabrück am Nachmittag gesperrt werden. Innerhalb kürzester Zeit fielen hier 30 bis 40 Liter Regen, örtlich kann es auch noch mehr gewesen sein.
Kurz ein bisschen frischer - bevor die nächste Hitze kommt
Am Vormittag ist es oft bewölkt und stellenweise fällt etwas Regen, in Alpennähe können auch noch einzelne Gewitter dabei sein. Im Laufe des Nachmittages wird es dann aber von Südwesten her immer sonniger und die Schauer lassen auch im Erzgebirge und an den Alpen zum Abend hin nach. Die Temperaturen erreichen 20 bis 25, am Oberrhein bis zu 27 Grad.
Wetterlage: Wetterbesserung dank nachrückendem Hoch

Jetzt beruhigt sich das Wetter wieder und es baut sich erneut schwacher Hochdruckeinfluss auf. Einzig im Südosten sind noch Reste der Kaltfront von Tief Nicole aktiv. Und auch im Nordwesten kann eine durchziehende Störung für ein paar Schauer sorgen. Am Freitag verbleibt der Süden unter Hochdruckeinfluss, während im Norden Tiefausläufer durchziehen. Dabei nehmen in der Nordhälfte die Luftdruckunterschiede zu und es wird entsprechend windig.
Anschließend könnte es spürbar schweißtreibender werden. Selbst die höchsten Temperaturen des Sommers sind hierzulande denkbar.
Über 40 Grad - Europa fiebert sich durch den Hochsommer
Erneut bahnt sich brachiale Hitze aus den Tiefen der Sahara den Weg nordwärts. Die Folge: Über Spanien, Südfrankreich, Italien und bis zum Balkan wird es erneut extrem schweißtreibend bis lebensbedrohlich. Mehr dazu und die entsprechenden Prognosen findet ihr hier.
Temperaturen in Deutschland
(mit dpa)



