Der Wetter-Tag bei wetter.de
Waldbrand und Nebel vor dem großen Sommer-Finale
Der Sommer gibt derzeit nochmal alles. Nur im Westen war der Freitag bewölkt. Der Frühnebel erinnerte auch schon an den bevorstehenden Herbst. Jetzt lockern die Wolken aber immer mehr auf. Im Süden und Westen bildet sich während der Nacht dann häufig neuer Nebel. Mit Tiefstwerten von 12 bis 17 Grad wird die Nacht für viele angenehm zum Durchschlafen.
Morgen erwartet euch der wahrscheinlich letzte richtige Sommersamstag. Die Sonne scheint verbreitet und trocken bleibt es auch. Die Temperaturen kommen auf heiße 32 Grad im Osten, im Westen werden es leicht schwüle 27 bis 30 Grad. An den Küsten ist es mit Temperaturen um 25 Grad ganz angenehm. Auch der Abend bleibt lange lau und trocken. Im Saarland und der Eifel kündigen sich erst gegen Mitternacht Schauer und Gewitter an.
Und dann steigt die Unwettergefahr: Aus der Hitze in den Herbst mit Karacho
Jetzt aber kommt erstmal gut durch die Nacht 🌛 und genießt den Sommersamstag 😎!
Höchste Gefahrenstufe war da! Waldbrand am Brocken

Vor zwei Jahren hatte der Landkreis Harz den Katastrophenfall wegen eines Brandes am Brocken ausgerufen - jetzt ist dort wieder ein Feuer ausgebrochen. Betroffen sei wieder der Königsberg am Brocken, sagte ein Sprecher des Landkreises Harz. Die Rauchwolke sei kilometerweit zu sehen.
Im Einsatz seien die Feuerwehren der Stadt Wernigerode sowie Oberharz am Brocken.Auch ein Löschflugzeug ist wieder im Einsatz. Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) informierten, dass wegen des Waldbrandes die Strecke zwischen Drei Annen Hohne und dem Brocken gesperrt ist.
Derzeit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Sachsen-Anhalts sehr hoch. Zuletzt kam es zu Wald- und Feldbränden vor allem im Norden des Landes. Die meisten konnten schnell gelöscht werden.
Die wetter.de-Karte zum Waldbrandrisiko in Deutschland
Super-Taifun Yagi tobt in China

Der Super-Taifun Yagi verursacht extreme Windgeschwindigkeiten. Fotos von heute lassen erahnen, wie schlimm der Sturm wütet. Rund eine Million Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Auch in Vietnam herrscht Alarm. Mehr Informationen zu Yagi findet ihr weiter unten in diesem Artikel.
Sommer-Düse: Hitze stürmt über den Nordosten und Osten
Im Vergleich zu gestern präsentieren sich die Temperaturen aktuell etwas verhaltener. Der Osten hat in Hermsdorf in Thüringen mit Schalgdistanz zur Hitzemarke zwar die Nase weiterhin vorn. Aber gestern um diese Zeit hatten die Hotspots bereits über 30 Grad.
Dabei weht heute ein mitunter ziemlich lebhafter bis stürmsicher Wind. Vor allem im Nordosten und Osten, also dort, wo es mit bis zu 32 Grad am heißesten ist und wo die Waldbrandgefahr sehr hoch ist. In Böen locker mit Stärke 5 bis 7. Eine üble Gemengelage, wenn Feuer ausbrechen. Denn der Wind könnte die Flammen zusätzlich anfachen.
Temperaturen in Deutschland um 12 Uhr
Energiewende in Deutschland: Solaranlage statt Braunkohle

Im Tagebau Cottbus-Nord in Brandenburg wurde früher Braunkohle gefördert. Ende 2015 wurde die Anlage stillgelegt. Seit April 2019 wurde die Grube geflutet – und wird inzwischen als Cottbuser Ostsee bezeichnet. Seit einige Wochen finden am Ostufer die Montagearbeiten für die nach Angaben der Betreiber größte schwimmende Solaranlage in Deutschland statt. Die 29 MegaWatt Anlage auf dem Bergbaufolgesee soll im Winter 2024/2025 in Betrieb gehen. Mit dem so gewonnen Strom kann in etwa der Jahresverbrauch von 8250 Haushalten gedeckt werden.
Wird dies das letzte Sommerwochenende?

Das kommende Wochenende sollte man genießen. Es bringt viel Sonnenschein und warme bis heiße Temperaturen. Wer nochmal grillen will, sollte aber aufpassen: Die Waldbrandgefahr im Osten Deutschlands ist sehr hoch.
Der Jahreszeitenwechsel wird nun spürbar
Wann endet der Sommer? Das ist zunächst eine Frage der Definition des Herbstbeginns:
- Der meteorologische Sommer ist am 1. September vorbei,
- nach der kalendarischen Definition startet der Herbst 2024 am 22. September um 14:43 Uhr.
Letztlich sind das aber nur (gut begründete) Datums-Angaben. Für unsere eigene Wahrnehmung dürfte im allgemeinen das Wetter eine entscheidende Rolle spielen. Und das wird sich nach diesem Wochenende spürbar verändern. Ob wir dann noch einmal ein so heißes Wochenende in diesem Jahr bekommen ist fraglich. Es könnte also das letzte Spätsommerwochenende mit Hitze und Sonnenschein im Jahr 2024 sein. Insbesondere ein so warmer Sommerabend wie am Samstagabend wird danach unwahrscheinlich.
Mehr Informationen zu dem Wetterumschwung gibt es hier: Vom Hochsommer mit 30 Grad in den Frühherbst mit Schnee
Super-Taifun Yagi legt Südchinas Wirtschaftszentren lahm
Taifune werden vor der südchinesischen Küste häufig registriert, treffen aber nur selten auf Land. Umso besorgter reagieren die Behörden wegen Super-Taifun Yagi und setzen Verkehr und Handel aus. Die deutsche Botschaft warnt Touristen vor „lebensbedrohlichen Sturmfluten", informiert ntv.de
Alpen-Unwetter haben vor allem Italien getroffen
In den Alpen und im Südwesten Deutschlands gab es gestern durch heftige Unwetter ergiebige Regenmengen, teilweise über 40 Liter pro Quadratmeter, im Süden der Schweiz örtlich sogar über 100 Liter Regen pro Quadratmeter. Viele dramatische Bilder erreichen uns aus Italien.

Schwere Unwetter im Norden Italiens
Schwere Unwetter haben nach einer Hitzewelle den Norden Italiens heimgesucht. Betroffen waren vor allem die Lombardei mit der Hauptstadt Mailand und die nordöstliche Region Piemont, wie Medien berichteten. Straßen wurden überflutet und Bäume entwurzelt.
In Feletto bei Turin wurde ein Mann bei Feldarbeiten auf einem Traktor von den Fluten des Flüsschens Orco mitgerissen, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Er blieb zunächst verschwunden, die Suche dauerte an.
In Mailand, wo ebenfalls Flüsse über ihre Ufer traten, wurde einige Quartiere nahe dem Lambro-Park evakuiert. In der zweitgrößten Stadt Italiens stellte Radio Popolare die Übertragungen wegen des Unwetters ein - zum ersten Mal seit der Gründung 1976, wie Direktorin Lorenza Ghidini der Ansa sagte. Nach einigen Stunden konnte der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden.
Im Justizpalast der lombardischen Hauptstadt standen nach nächtlichen Sturzfluten das Atrium und einige Flure unter Wasser. Züge kamen in Mailand mit bis zu zwei Stunden Verspätung an.
Auch aus Ligurien an der nordwestitalienischen Mittelmeerküste wurden Hochwasser gemeldet. In der Ebene von Albenga bei Savona gab es erhebliche Schäden in der Landwirtschaft.
Am Dienstag hatte ein ungewöhnlich heftiges Unwetter die italienische Hauptstadt Rom getroffen. Am Donnerstag wurde plötzlicher Starkregen auch aus Bari in Apulien am Hacken des italienischen Stiefels gemeldet. Unter anderem wurde eine Unterführung überflutet. (dpa)
Keine Lust auf Spinnen im Haus? Warum ihr jetzt Kastanien sammeln solltet
Wird es draußen kühler, suchen nicht nur Menschen wohlige Wärme. Auch kleine Krabbeltiere mit sechs oder acht Beinen flüchten sich jetzt gerne in die Häuser – für Spinnenphobiker ein absoluter Albtraum! Gefühlt aus jedem Ritz kommen die Tierchen gekrabbelt, kein Fliegengitter hilft. Dabei könnte die Lösung für das Problem selbst in der Natur liegen: Kastanien! Was dahintersteckt?
Wetteraussichten für heute, Freitag, den 6. September
Guten Morgen liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde
von den Alpen bis zur Eifel bilden sich heute Vormittag – wie schon in der Nacht – teils kräftige Schauer und Gewitter. In der Mitte und im Norden beginnt der Tag dagegen richtig schön. Später setzt sich die Sonne im Süden ebenfalls wieder besser durch. Dafür kommen mehr Wolken in Richtung Mittelgebirge auf. Es bleibt zudem spätsommerlich warm bis heiß mit 22 bis 31 Grad. Nur im Dauergrau ist es kühler.
Die Wetterlage: Noch überwiegt der Hochdruck in Deutschland

Hoch Quentin ist in vielen Teilen Deutschlands wetterbestimmend, nur der Westen und Südosten werden noch von der Front des Tiefs Xania beeinflusst. Am Samstag setzt sich das Hoch dann überall durch und sorgt für sonniges und trockenes sowie hochsommerlich warmes bis heißes Wetter. Am Sonntag nähern sich von Westen her neue Tiefausläufer, die eine unbeständige, in der neuen Woche teils auch windige und kühlere Witterung einleiten.
Weltweit gesehen: Sommer 2024 war der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Der Sommer 2024 war der weltweit heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Das teilte der Copernicus-Klimawandeldienst der Europäischen Union mit. Demnach lag die globale Durchschnittstemperatur in den Monaten Juni bis August 0,69 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020.
„In den letzten drei Monaten des Jahres 2024 hat die Erde den heißesten Juni und August, den heißesten Tag und den heißesten borealen Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt“, sagte die stellvertretende Direktorin des Copernicus-Klimawandeldiensts, Samantha Burgess. Diese Reihe von Temperaturrekorden erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass 2024 das wärmste Jahr aller Zeiten werde.
Wegen Flutkatastrophe: Nordkorea könnte 20 bis 30 Beamte hingerichtet haben
Im Juli hatte es verheerende Überschwemmungen in Nordkorea gegeben. Tausende von Häusern wären zestört worden, 1500 Menschen seien tot oder vermisst, wie die britische Zeitung The Guardian auf ihrer Internetseite unter Berufung auf den südkoreanischen Nachrichtendienst schreibt. In dem Artikel heißt es weiterhin, dass es Hinweise darauf geben, dass 20 bis 30 Verantwortliche in diesem Zusammenhang wegen Korruption und anderen Verfehlungen verurteilt und exekutiert worden seien. Für diese Nachricht gibt es allerdings keine offizielle Bestätigung.
Super-Taifun Yagi erreicht China und am Samstag Vietnam
Nachdem Yagi auf den Philippinen gewütet und mehrere Todesopfer gefordert hat, steht der Taifun kurz vor seiner Ankunft in China. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, habe sich Yagi über dem Südchinesischen Meer zu einem Super-Taifun mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde entwickelt. Es werde demnach wahrscheinlich der schwerste Sturm seit zehn Jahren in der Region.
Es muss mit Windgeschwindigkeiten um 200 km/h und Böen von ca. 230 bis 260 km/h sowie ergiebige Regenfälle gerechnet werden, wodurch es zu Sturm- und Sturzfluten kommen kann! Der Taifun hat bereits in Hainan (im Süden Chinas) um 100, ganz im Westen von Hainan örtlich bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter gebracht.
Zuvor war Yagi bereits in größerer Entfernung Richtung Westen an der südchinesischen Küste vorbeigezogen. In der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong gab es in der Nacht zu Freitag teils starke Regenfälle, größere Schäden wurden jedoch nicht gemeldet. Flüge wurden gestrichen, auch die meisten Schulen blieben am Freitag geschlossen.
In Vietnam, wo der Taifun am Samstag erwartet wird, herrscht hingegen seit Tagen Alarm. Zahlreiche Soldaten und Helfer wurden abgestellt, um schnell auf den Sturm und seine Folgen reagieren zu können. Vier Flughäfen, darunter auch in der Hauptstadt Hanoi, werden am Samstag vorsorglich geschlossen. (mit dpa)
Südostasien: Klimamigration verhindert Bildung vieler Kinder
Tropenstürme, steigende Meeresspiegel und Dürren: Immer mehr Menschen in Südostasien verlassen im Zuge der Auswirkungen des Klimawandels ihre Heimat. Am stärksten leiden darunter ihre Kinder, zeigt ein Bericht der Hilfsorganisation World Vision in Zusammenarbeit mit dem Stockholmer Umweltinstitut (SEI). Im Bereich der Bildung sind die negativen Folgen demnach besonders dramatisch.
Sowohl Kinder, die ihren Familien in andere Regionen oder Länder folgten, als auch solche, die bei Verwandten zurückblieben, brechen dem Bericht zufolge häufig aus Not die Schule ab. Gleichzeitig bleiben ihre generelle Entwicklung und die Gesundheit oft auf der Strecke. Die emotionalen Auswirkungen der Trennung von den Eltern seien gravierend, hieß es.
Die Analyse mit dem Titel „Klimawandel, Vulnerabilität und Migration: Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche in Südostasien“ stützt sich auf 92 persönliche Geschichten aus Kambodscha, Laos und Vietnam. Durch die Folgen des Klimawandels verlieren gerade arme Familien hier zunehmend ihre Lebensgrundlage. (dpa)
Höchstwerte für Deutschland
(mit dpa)



