Schon am Samstag Chaos im Osten

Wetter am Wochenende: Schnee und Glatteis am Sonntag bis ins Flachland

Der Winter ist schon wieder da - chaotische Verhältnisse in Sachsen

Gerade war es noch fast frühlingshaft warm, da fällt auf den westlichen Mittelgebirgen wie Eifel, Hunsrück und Taunus schon wieder Schnee. Im Osten und Süden kommt die Kaltfront erst am Samstag an. In den Bergen zwischen Rhön, Thüringer Wald, Erzgebirge und später auch im Bayerischen Wald und an den Alpen schneit es schon am Samstag kräftig. Der Winter gibt aber auch im Flachland sein Comeback am Wochenende, aber eher am Sonntag.

Wer neugierig ist, wie viel Schnee fällt und wo, findet die Informationen im Video.

Samstag: Erst Schnee im Süden und Osten, dann im Westen

Zwickau-Hartenstein: Stau auf der A 72 und auf den Autobahnen in Sachsen durch Schneetief Irek. Auf der Autobahn A 72 zwischen Chemnitz und Plauen ging in beiden Fahrtrichtungen am Samstagvormittag rein gar nichts mehr. Foto: Ber
Stau auf der A 72 und auf den Autobahnen in Sachsen durch Schneetief IREK am Samstag. © dpa, Bernd März, bernd märz kno

Schon in der Nacht zu Samstag beginnt es zwischen Schwarzwald, Alpen und Erzgebirge kräftig zu schneien. Nach dem Tauwetter sorgte das Tief IREK für massive Neuschneefälle in Sachsen. Betroffen waren vor allem das Erzgebirgsvorland und das Erzgebirge selbst. In nur drei Stunden fielen über 20 cm Neuschnee. So kam es zu einem Verkehrschaos auf der A72 bei Zwickau. Mehrere querstehende Lkw blockierten den Verkehr. Es gab einen kilometerlangen Stau, die A72 war stundenlang gesperrt.

Die Flachländler müssen noch etwas auf Schnee warten. In der Nacht auf Sonntag kommt ein weiteres Schneefallgebiet aus Südwesten. Es sorgt dann vor allem in der Westhälfte Deutschlands bis Sonntagfrüh für ein bisschen nasskaltes Winterfeeling.

Dieser Hinweis muss sein: Auf den Mittelgebirgen ist damit natürlich Glätte ein größeres Thema.

Sonntag: Tagsüber Schnee ab 300 Meter

Die Schneeschauer, die sich in Nacht aus Südwesten her ausbreiten, konzentrieren sich tagsüber auf die Mittelgebirge und ziehen bis zum Abend nach Osten ab. Für eine (dünne) Schneedecke reicht es meist nur oberhalb etwa 300 Meter. Dort herrscht leichter Dauerfrost.

Gleichzeitig weht der Wind im Bergland damit lebhaft bis stürmisch, was dort wiederum zu Schneeverwehungen führen kann.

Montag: Zwei Drittel von Deutschland weiß?

Mit dem Schneetief ist es durchaus möglich, dass es in der gesamten Mitte und im Süden am Montagmorgen weiß ist. Es könnte also rund zwei Drittel unseres Landes betreffen. Und selbst in Teilen Norddeutschlands ist eine dünne Schneeauflage möglich. Tagsüber kommen vor allem im Süden Schneeschauer runter.

Und es besteht die übliche Warnung: Bei Höchstwerten von knapp über 0 können die Straßen auch im Flachland glatt sein.

Mehr zu den weiteren Aussichten finden Sie auch in unserem 7-Tage-Wettertrend.

Schweiz, Vasön: Eine Kuh geht auf einem Hügel zwischen hoch aufgetürmtem Schnee hindurch. In St. Gallen fiel in den letzten Tagen Rekordmengen an Schnee. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Naja, ganz so wie auf diesem Bild aus der Schweiz wird es jetzt nicht, aber in dem Alpen liegt enorm viel Schnee und es kommt noch neuer hinzu. Die Frage ist eher, was die Kuh da im Winter im Freien macht. © dpa, Gian Ehrenzeller, ge vhm lop

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