Auch ruhige Wetterlagen haben ihre Tücken
Wettergefahren der nächsten Woche: Glätte, Feinstaub, Nebel, tiefstehende Sonne
Die nasse und milde Phase scheint nun erstmal vorüber, wir geraten in den Einfluss von Hoch Caroline, das uns ruhige und vielleicht auch mal sonnige Tage schickt. Nachts wird es aber kalt und Nebel und Hochnebel spielen auch mit. Es gibt also einiges zu beachten in der kommenden Woche an Wettergefahren.
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Die Wetterlage: Hochdruck ja, aber nicht astrein
Vorhang auf für Hoch Caroline, die uns zum Wochenende einige Sonnenstrahlen schickt. Leider nicht überall. Vor allem im Norden und Nordosten sowie in den berühmten Nebellagen im Süden wird es schwierig mit Sonne tanken.
Und ganz astrein wird auch die kommende Woche nicht verlaufen, denn ein kräftiger Island-Orkan schickt ab Montag von Nordwesten ein paar Wolken zu uns. Damit rutscht Caroline aber nach Osten und öffnet die Tür für milde und feuchtere Luft aus Westen. Und eventuell bekommen wir es nächste Woche noch mit Kaltluft aus dem Osten zu tun, die sogar Schnee mitbringen könnte.
Mit diesen Gefahren müssen wir rechnen

Zunächst einmal werden die Nächte kälter. Auch ohne Niederschlag kann das Glätte bedeuten, vor allem in den Gegenden, in denen der Nebel dominiert. Da die Nächte kalt sind, kann es leicht zu überfrierender Nässe kommen. Etwas Sprühregen und Schneegriesel könnte von der Nordsee bis zur Oder für Glätte sorgen.
Aber das ist nicht alles: Denn im Nebel bestehen zum einen geringen Sichtweiten, zum anderen wird sich die Feinstaubbelastung vor allem in den Städten wieder erhöhen. Feinstaub ist gefährlich. Die Feinstaubpartikel lösen Entzündungen und Stress in menschlichen Zellen aus. Hält dies über einen längeren Zeitraum an, kann es zu Erkrankungen führen. Je kleiner ein Partikel ist, umso tiefer kann es in die Lunge eindringen. „Feinstaub ist krebserregend und kann zudem Schadstoffe wie giftige Schwermetalle bis in die letzten Verästelungen der Lungen tragen“, heißt es vom Bundesumweltministerium.
Wichtig zu wissen ist, dass der Nebel nicht Verursacher des Feinstaubs ist. Das ist allein der Mensch, bzw. seine Abgase. Nur verhindert die Nebeldecke den Abtransport der in die Luft gebrachten Feinstäube.
Tiefstehende Sonne ist eine Gefahr
Gefährlich werden kann es übrigens auch bei tief stehender Sonne. Fährt man mit dem Auto mit Blickrichtung Sonne, dann werden wir durch die im Winter tief stehende Sonne stark geblendet. Das ist auf Autobahnen enorm gefährlich und verursacht viele Unfälle. Aber auch im Stadtverkehr oder auf Landstraßen heißt es hier Geschwindigkeit anpassen. Denn Fußgänger und Radfahrer werden schnell übersehen. Als Radfahrer solltet ihr tatsächlich auffällige Kleidung tragen – das rettet Leben.
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(osc)



