Milde Varianten haben die Nase vorn

Vatertag und Wochenende: Frost und Bodenfrost noch nicht ganz vom Tisch

von Claudia Träger

Der Mai strotzt in diesem Jahr nur so vor Feiertagen – auch Pfingsten fällt in den letzten Frühlingsmonat. Das nächste lange Wochenende steht aber jetzt schon bevor. Wie wird denn das Wetter an Christi Himmelfahrt, dem legendären Vatertag und dem Wochenende, an dem die Eisheiligen starten? Wird’s tatsächlich kalt? Hier die Aussichten.

Oben im Video: Aufwärtstrend zu Christi Himmelfahrt

Bis Mitte der Woche nur im Norden schön

Bis einschließlich Mittwoch ist das Wetter für viele in Deutschland noch eine wechselhafte Angelegenheit und besonders im Süden wird es sehr nass. Die freundliche Ausnahme: Im Norden und Nordosten bleibt es trocken und an den Küsten scheint zur Wochenmitte volle Lotte die Sonne.

Das Wetter am Vatertag: Gutes Ausflugswetter

Die Sonne macht sich am Feiertag besonders im Nordosten breit.
Bei weitem kein lupenreiner Sonnenschein begleitet uns an Christi Himmelfahrt, aber zumindest soll es weitgehend trocken bleiben.

Kommen wir aber zum bundesweiten Feiertag am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, der Tag, der sich auch als Vatertag einen Namen gemacht hat. Mit Brückentag am Freitag und anschließendem Wochenende eignen sich die vier Tage für einen Kurzurlaub und die Wetteraussichten für diese Zeit sind von besonderem Interesse.

Da sieht es doch für den Donnerstag gar nicht mal schlecht aus. Oft freundliches Hochdruckwetter lässt auch an den Alpen den Regen am Ende abklingen und die Sonne setzt sich hier wie im großen Rest des Landes wieder öfter durch. Je östlicher, umso mehr Sonnenschein ist drin. Im Nordwesten und über den Mittelgebirgen besteht noch ein gewisses Schauerrisiko, das das ansonsten angenehme 18 bis 23 Grad warme Ausflugswetter mal vorübergehend trüben kann. An der See ist es frischer mit Werten um 14 Grad.

Das Wetter am Brücken-Freitag: Neue Schauer

Kein konstanter Hochdruck in Sicht - die Schauer werden wieder mehr.
Von Norden her mischen sich wieder viele Wolken und Regen ins Wettergeschehen am langen Wochenende ein.

Das feine Hochdruckwetter ist leider kein konstanter Geselle. Am Freitag mogeln sich im Norden und Osten schon wieder schwache Störungen in Form von mehr Wolken und Schauern rein. Im Westen und Süden lohnt sich der Brückentag da mehr, wo es mit viel Sonnenschein auf 23 Grad hinaus geht. Unter den Wolken bleiben die Temperaturen eher unter 20 Grad hängen.

Wechselhaftes und warmes Wochenende

Am Wochenende fällt das Wetter bei einem Mix aus Sonne und Wolken wieder öfter wechselhaft aus. Wo genau die meiste Sonne dabei scheint und wo die Schauer runterkommen, ist noch ungewiss. „Ein Teil der Vorhersagen sieht die Schwerpunkte am Wochenende eher im Norden, der andere Teil prophezeit das höhere Regenrisiko im Süden“, sagt dazu wetter.de-Meteorologe Björn Alexander. Die Temperaturen bleiben dabei in einem angenehmen Um-die-20-Grad-Bereich mit Spitzenwerten möglicherweise Richtung 25 Grad im Südwesten.

Frost und Bodenfrost: Wie kalt werden die Eisheiligen?

Japanese Cherry in  snow in april photographed in Germany
Eisheilige können Frühlingsblüten in arge Bedrängnis bringen. Schnee ist 2024 zwar kein Thema, aber Bodenfrost noch nicht gänzlich vom Tisch.

So dürften die Eisheiligen, die am Samstag mit Mamertus beginnen, auch nachts ohne Frost auskommen. Oft bleiben die Tiefstwerte sogar leicht zweistellig und auch die tiefsten Tiefsttemperaturen bleiben vom Frost ein gutes Stück entfernt.

Aber: „Möglicherweise könnte an den Eisheiligen noch ein sogeannter Kaltluftropfen mitspielen“, warnt Björn Alexander. „Und der hätte insbesondere im Osten leider auch Bodenfrost im Angebot. Die Eisheiligen 2024 haben somit zwar gute Chancen, mild zu bleiben - ganz durch ist das Thema aber sicherlich noch nicht.“

(ctr)