Auf das richtige Timing achten

Amaryllis-Pflege: So blüht sie wieder

von Amelie von Kruedener

Christmas concepts: Blooming Amaryllis in color red , with snow background of a garden.
Der wichtigste Schritt, um die Amaryllis im nächsten Jahr wieder zum Blühen zu bringen, ist die Ruhephase. Diese beginnt nach der Blüte und dauert etwa acht bis zehn Wochen.

Irgendwann ist die schönste Amaryllis verblüht – auf dem Weg dahin und auch danach kann man jedoch Einiges falsch machen. Wer die folgenden Fehler vermeidet, wird jedes Jahr eine wunderschön blühende Amaryllis genießen können.
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Verblühte Amaryllis – Was nun?

Wenn die Amaryllis ihre Blüten verloren hat, wird sie von vielen einfach beiseite gestellt. Doch das ist der erste Fehler! Die Zwiebel braucht weiterhin Pflege, um im nächsten Jahr wieder prächtig zu blühen. Abgestorbene Blüten entfernen – das Laub jedoch stehen lassen. Denn über das Blattgrün zieht die Amaryllis ihre Energie für die kommende Saison.

Falsch gegossen – So schadet es der Amaryllis

Viele glauben, dass eine Amaryllis ständig Wasser braucht. Doch zu viel Wasser in der Ruhephase ist fatal! Während sie keine Blüten trägt, sollte sie sparsam gegossen werden. Zu viel Feuchtigkeit kann die Zwiebel faulen lassen. Gießen nur dann, wenn die Erde trocken ist. In der Wachstumsphase darf es etwas mehr sein – aber auch hier auf das richtige Timing achten.

Ruhephase – der Schlüssel zum Blühen

Ein häufiger Fehler: Die Amaryllis zu früh wieder ins Licht stellen oder gießen. Die Pflanze benötigt nach der Blüte eine Ruhephase von etwa 8 bis 10 Wochen. In dieser Zeit darf sie weder gegossen noch der Sonne ausgesetzt werden. Erst wenn diese Phase abgeschlossen ist, kann die Amaryllis wieder ins Licht. Wer diesen Schritt überspringt, verzögert das Blühen im nächsten Jahr.

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Pflege während der Wachstumsphase

Die Wachstumsphase ist die Zeit, in der die Amaryllis mit Licht, Wasser und Dünger versorgt werden muss. Ein häufiger Fehler ist es, zu viel Dünger zu geben, was zu üppigem Blattwachstum, aber wenig Blüten führt. Auf den richtigen Dünger achten und die Pflanze nicht zu spät umtopfen. Ein verspätetes Umtopfen kann die Blütenentwicklung beeinträchtigen.

Wichtige Tipps für eine blühende Amaryllis

  • Während der Ruhephase kühl und trocken stellen.
  • Sparsam gießen, besonders während der Ruhephase.
  • Abgestorbene Blüten entfernen, das Laub nicht abschneiden.
  • Langsame Gewöhnung an Licht und Wärme nach der Ruhephase.
  • Dünger gezielt einsetzen – Blüten statt Blätter ist das Ziel.

(avo)