Winter hat noch nicht fertig!
42-Tage-Wettertrend: Erst Frostluft, dann Schneefall
Im letzten Monatsdrittel rufen die Prognosen erneut Frost und Schnee herbei. Wenn es tatsächlich so kommt, dann wird es am Ende ein zu kalter Januar. Zuletzt erlebten wir das im Jahr 2017 - und damit nur einmal innerhalb der vergangenen 15 Jahre!
Das Wetter in Hamburg: Frau Holle kommt zum Monatswechsel in Fahrt

Vorerst einmal kehrt nur Väterchen Frost noch Deutschland zurück. Denn mit Christian ist ein Hoch über Russland und Osteuropa für unser Wetter verantwortlich. Doch das wollen die aktuellen 42-Tage-Wettertrends ändern. Und zwar zum Ende des Januars und Anfang Februar. Für ein paar Zentimeter Schnee soll es demnach bei den Nordlichtern reichen. Zudem rutschen die Temperaturen wiederholt in den Eiskeller bis an die -10 Grad.
Das Wetter im Osten: Bibberfeeling auch in der Hauptstadt

Was für die Metropole an Elbe und Alster gilt, können wir auch bei den Trends für die Region Spree und Havel feststellen. Denn die Berliner Luft zeigt sich ebenfalls winterlich bis hochwinterlich eingefärbt. Erst mit zunehmend eisgekühlten Nächten, dann legt auch hier Frau Holle nach und schickt erneut Schneeschauer. Erst im zweiten Februardrittel taut die Hauptstadt wieder auf - und das vielleicht auch nur kurzzeitig.Der Winter zieht sich im Osten nicht zurück, sondern verlagert sich sichtbar in die Höhenlagen. Im Flachland bleibt es gerade im Januar weiter bei frostigen Nächten, bevor sich die Temperaturkurve nach oben bewegt. Bis dahin könnten auch noch ein paar Flocken fallen, doch nachhaltig ist das nicht.
Das Wetter im Westen: Winter ohne Schnee - zumindest vorerst!

Dass der Winter im Westen ebenfalls nachlegen will, erscheint erst einmal nicht überraschend. Allerdings: Schnee ist bei den aktuellen Trends nicht zu sehen. Natürlich kann sich das in der experimentellen Langfrist noch drastisch ändern, so dass die Freunde von Schneeballschlachten und Schneemännern oder -engeln ja doch noch auf ihre Kosten kommen könnten. Wir halten es für euch im Blick.
Das Wetter im Süden und auf den Bergen: Winter in der Spur

Hui, der Winter auf den Bergen ist und bleibt - trotz ein paar zwischenzeitlich Tauwetter-Allüren - auf Kurs. Und nicht nur das: Im Bergland legt Frau Holle nach der aktuellen Hochdrucklage ebenso nach. Bis zum Ende des Februars will die Kälte mit teilweise bitterkalten Phasen den Ton angeben und es reicht tagsüber maximal für ein paar zarte Plusgrade.
Lese-Tipp: Glatteis, Schneeglätte, Eisglätte & Reifglätte – Welche Glätte gibt es? Was sind die Unterschiede?
Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter
Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.
Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.
Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche
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