Januar bleibt sehr winterlich
42-Tage-Trend: Eisiger Januar bringt noch manche Überraschung - Februar startet mild

Wir stecken voll in einer tief winterlichen Phase. Die aktuelle Langfristprognose zeigt, dass der Januar ein kalter Wintermonat bleiben wird. Der Februar aber scheint auch das milde Wetter im Gepäck zu haben.
Das Wetter im Norden: Der Winter beißt sich fest im Januar

Ein eisiger Start in den Januar mit Schnee - klar. Das erleben wir gerade im Norden. Mitte Januar kommt noch eine trockenkalte Phase dazu, der Winter zeigt also schon nochmal seine Krallen. Es bleibt eigentlich den gesamten Januar kalt, auch wenn die hefigen Minusgrade nicht mehr zu erkennen sind. Ende Januar strömt dann offenbar die gewohnte mildere Luft ins Land ein und der Februar scheint dann doch deutlich auf der zu milden Seite zu liegen. Zumindest geht die Temperaturkurve steil nach oben.
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Das Wetter im Osten: Eisiger Januar mündet in milden Februarstart

Ähnlich wie in Hamburg werden auch in Berlin im Januar die Heizungen glühen. Mitte/Ende Januar kommt auch nochmal Schnee in die Hauptstadt. Das ist ja mal ein richtiger Wintermonat. Schön. Ende Januar kommt dann Bewegung rein und der Winter wird ein wenig weichen. Der Februar scheint erstmal mit milder Luft zu starten.
Das Wetter im Westen: Ganz schön nass, dann aber wieder erstaunlich kühl

Blicken wir mal in den tendenziell milden Westen. Da wird es nach der eiskalten Startphase in den Januar mächtig nass. Da sind ordentlich Niederschläge berechnet für die Hauptstadt Düsseldorf. Wenn das im Sauerland als Schnee runterkommt, dann gibt das ordentliche Neuschneemengen für die Pisten. Kommt es als Regen, ist es schnell vorbei mit Skifahren dort. Nach der Sintflut wird es aber wieder kälter und trockener - der Winter ist lange nicht vorbei. Der Start in den Februar ist dann nämlich sogar ein wenig kühler als im Norden und Osten. Richtung Karneval scheinen aber die Werte höher ins Positive zu steigen. das wird die Jecken freuen und wenn der Hoppeditz in Düsseldorf erwacht, muss er vielleicht nicht frieren.
Das Wetter im Süden am Alpenrand: Winter und Schnee bleiben erhalten

Im Winter ist der Blick auf die Berge wichtig. Und das sieht, wir können es nicht anders sagen, wirklich gut aus. In Garmisch-Partenkirchen bleibt der Januar ein schneereicher und kalter Wintermonat. Ski & und Rodel gut. Bald kommt neuer Schnee in die Berge, der wegen einer dann anstehenden Kaltphase auch liegen bleibt. Das sieht richtig gut aus, es baut sich eine dicke Schneeschicht auf, die Alpinhasen dürfen sich freuen. Aber im Februar steigen die Höchstwerte dann auch in den Bergen teilweise ordentlich ins Positive. Vermiest uns der Februar also den Winter in den Bergen? Derzeit sieht es so aus, als sollten die Winterfans den Januar genießen müssen.
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Wettervorhersage: So funktioniert unser 42-Tage-Wetter
Bevor sich die Menschen Gedanken um die Vorhersage von Wetter gemacht haben, sind ihnen schon gewisse Regelmäßigkeiten aufgefallen. Hieraus sind dann auch Bauernregeln entstanden. Das waren – wenn man so will – auch die ersten Formen der Langfrist-Wettervorhersagen. Bis heute ist in diesem Gebiet natürlich rasant viel passiert und wir sind Lichtjahre von den Ursprüngen entfernt.
Erste Wetterbeobachtungen und das Erkennen von Zusammenhängen und physikalischen Gesetzen gründeten die moderne Form der Wettervorhersage. Und die hat definitiv richtig viel zu bieten. Ein Teil der Vorhersagen zielt dabei auf Langfristprognosen ab. Ursprünglich vor allem für die Energiewirtschaft entwickelt, halten sie auch in unserer alltäglichen Wetterwelt mehr und mehr Einzug. Die experimentellen Monats- und Jahreszeiten-Vorhersagen des Amerikanischen Wetterdienstes NOAA beispielsweise. Und auch unser 42 Tage-Trend geht – basierend auf dem europäischen Wettermodell – in den Bereich von mehreren Wochen mit den Charts für Höchsttemperatur, Tiefsttemperatur und Niederschlag. Kombiniert mit dem Fachwissen unserer Meteorologen und Redakteurinnen und Redakteuren, um euch einen Blick über die aktuellen Trends und Fakten für die kommenden sechs Wochen zu geben.
Verwendete Quellen: eigene wetter.de-Recherche
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