Der Wetter-Tag bei wetter.de

Megastau, Matsch und Metal – So starten die Fans ins Wacken-Festival

Megastau, Dauerregen und Matschparade inklusive. Doch echte Metalheads feiern trotzdem los!
Megastau, Dauerregen und Matschparade inklusive. Doch echte Metalheads feiern trotzdem los!

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Der Countdown läuft, der Bass vibriert – und der Matsch spritzt: Die Anreise zum Wacken Open Air 2025 ist in vollem Gange. Schon am frühen Morgen bildeten sich lange Schlangen auf den Zufahrtswegen rund um das kleine Dorf im Norden. Autos, Vans, Wohnmobile – alles steht, alles dampft, alles feiert. Dazu: Dauerregen. Aber wer jetzt an schlechte Laune denkt, kennt die Wacken-Crowd schlecht. Schlamm? Kein Problem, sondern Tradition! Während die Reifen durchdrehen, drehen die Fans die Boxen auf. Statt Frust gibt’s Freibier, statt Fluchen wird geschoben, gezogen und gegrölt.

„Ist für mich der beste Urlaub des Jahres!“, sagt ein Fan mit breitem Grinsen, während er barfuß ein Auto aus dem Morast befreit.
Ab dem 30. Juli geht’s dann richtig los – mit lauter Musik, legendären Bands und der wohl matschigsten Party Deutschlands. Bis zum 2. August regiert Metal das norddeutsche Nirgendwo.

Nachts wird’s nochmal wild – aber nicht mehr überall

Nacht Wetterkarte
Nacht Wetterkarte

Die Nacht zum Montag bringt nochmal ordentlich Wetterkino – zumindest im Süden und Teilen der Mitte. Schauer, Gewitter, lokal auch Starkregen machen es ungemütlich, während an den Alpen der Dauerregen einfach nicht locker lässt. Besonders am östlichen Alpenrand kann es weiter kräftig schütten. In der Südhälfte sowie im Osten ziehen anfangs noch teils kräftige Gewitter durch. Mit dabei: Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter, vereinzelt sogar mehr als 25 Liter – und das in nur einer Stunde. Auch stürmische Böen der Stärke 7 bis 8 sind stellenweise möglich.

Doch mit zunehmender Nacht verliert das Ganze an Energie. Die Gewitter klingen ab, die Unwettergefahr geht zurück. Richtung Norden wird das Wetter ruhiger: Hier lockert es zunehmend auf, einzelne Schauer sind höchstens noch Randnotizen.
Die Temperaturen gehen auf angenehm frische 17 bis 9 Grad zurück – eine willkommene Abkühlung nach einem wechselhaften Tag.

Am Montag bleibt der Dauerregen im Alpenvorland hartnäckig. Mancherorts sind sogar Blitz und Donner mit dabei. Der Schwerpunkt der Regenfälle wandert langsam ins Berchtesgadener Land, wodurch die Hochwassergefahr im Allgäu etwas zurückgeht. Im Nordwesten kündigen sich ebenfalls neue, teils gewittrige Schauer an. Ansonsten bleibt das Wetter eher unbeständig, mit nur einzelnen Schauern – vor allem im Norden und Nordosten ist es meist trocken. Entlang der Küsten zeigt sich am ehesten mal die Sonne. Die Temperaturen pendeln sich am trüben Alpenrand bei frischen 15 Grad ein. Auch in anderen Regionen herrscht mit 17 bis 23 Grad eher gedämpftes Sommerfeeling. Im Norden und Osten legt der Wind am Nachmittag etwas zu.

Sturmwarnung an der Nordsee! Im Touristen-Hafenort Büsum stürmt und regnet es

Nichts mit Urlaubswetter - viele Nordsee-Urlauber müssen es aktuell mit schlechtem Wetter aushalten! In der beliebten Hafenstadt Büsum in Schleswig-Holstein stürmt und regnet es. An der Küste muss vor allem am Mittwoch erneut mit Schauern, Gewittern, und mehrstündigem Starkregen gerechnet werden. Über dem Wasser seien Orkanböen möglich, auf dem Festland voraussichtlich aber nur stürmische Böen.

Inseln in Flammen – Griechenland kämpft gegen Feuer-Hölle

Wegen eines schweren Waldbrands auf der griechischen Insel Kythira haben die Behörden die Anwohner zur Evakuierung aufgefordert. Mehrere Häuser seien bereits in Flammen aufgegangen, auch ein Kloster sei bedroht, erklärte Vize-Bürgermeister Giorgos Komninos am Sonntag gegenüber dem Sender ERT. Auch auf der Peloponnes und auf Euböa kämpften Einsatzkräfte weiterhin mit Unterstützung tschechischer Feuerwehrteams gegen die Brände. Im Tagesverlauf wurden zudem Löschflugzeuge aus Italien erwartet.

Feuerwehrsprecher Vassilis Vathrakogiannis sprach von einem „sehr schwierigen Tag mit extrem hohem Brandrisiko“ im ganzen Land. Für Sonntag wurden Temperaturen von bis zu 44 Grad vorhergesagt.

Auf Kythira, einem beliebten Urlaubsziel, hatten Einsatzkräfte am Samstag mehrere Dutzend Menschen mit Booten von einem vom Feuer bedrohten Strand in Sicherheit gebracht. Auch am Sonntag waren noch zahlreiche Feuerwehrleute sowie mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber im Einsatz.

Auf der Insel Euböa kamen tausende Ziegen und Schafe bei Bränden ums Leben. Einige Dörfer waren durch Brandschäden von der Wasserversorgung abgeschnitten. Auf Kreta zerstörte das Feuer vier Wohnhäuser und eine Kirche. Im Athener Vorort Kryoneri verstärkte die Polizei ihre Präsenz, um verlassene Häuser vor Plünderungen zu schützen.

Griechenland leidet seit fast einer Woche unter einer massiven Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad in vielen Regionen. In Amfilochia im Westen des Landes wurden am Samstag sogar 45,2 Grad gemessen. Starker Wind begünstigte die Ausbreitung der Feuer in der ausgedörrten Vegetation. Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sprach in sozialen Medien von einem „Titanenkampf“ der Feuerwehr gegen zahlreiche Brände.

Unterdessen wütete an der französischen Mittelmeerküste ein weiterer Waldbrand, der 630 Hektar Vegetation und zwei Häuser vernichtete. Auch dort fachten starke Winde das Feuer zusätzlich an. Mehr als 600 Feuerwehrleute, vier Löschflugzeuge und -hubschrauber sowie rund 180 Einsatzfahrzeuge waren zwischen Perpignan und Narbonne im Einsatz.

Wissenschaftler weisen darauf hin, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen verstärkt – mit zunehmendem Risiko für verheerende Waldbrände.

Hitzerekord in der Türkei: 50,5 Grad in Silopi!

Im Südosten der Türkei ist der Sommer endgültig durchgebrannt: In Silopi wurde mit 50,5 Grad der bisher heißeste Wert in der Geschichte des Landes gemessen. Der alte Rekord aus dem Jahr 2023 wurde damit gleich um ein ganzes Grad übertroffen – eine Zahl, die eher in den Ofen als aufs Thermometer gehört. Die Hitzewelle hat das Land voll im Griff. Im Westen, rund um Eskisehir, kam es bereits zu verheerenden Waldbränden mit tragischem Ausgang – zehn Menschen starben am Mittwoch in den Flammen. Auch an der touristischen Westküste wird es ernst: In Cesme wurden erste Wasserbeschränkungen verhängt. Ob beim Gang über den Asphalt oder beim Griff zur Gießkanne – in vielen Teilen der Türkei herrscht akute Belastung durch Hitze und Dürre. Und der Sommer ist noch lange nicht vorbei.

Gewitter, Starkregen und Überschwemmungsgefahr

Der Sonntag beginnt im Osten freundlich. Sonst zeigt sich der Himmel zum Frühstück meist bedeckt. Stellenwiese fällt etwas Regen. Ab dem Mittag lebt die Schauertätigkeit auf. Dabei drohen häufig Gewitter mit lokalem Starkregen. Der ein oder andere Keller kann somit volllaufen. Dabei ist es nachmittags im Norden und Osten aber insgesamt freundlicher und überwiegend trocken. Im Alpenvorland setzt zum Abend kräftiger Dauerregen ein. An kleineren Flüssen und Bächen drohen Überschwemmungen.

Wo es jetzt gefährlich wird: Unwetterfahrplan für Deutschland

Drei Tage Regenwetter

3 Tagetrend
3 Tagetrend

Nacht zum Montag:

  • Im Süden weiter Dauerregen, Hochwassergefahr steigt
  • Sonst wechselhaft, im Norden meist trocken
  • Tiefstwerte: 10 bis 16 Grad

Montag:

  • Dauerregen im Süden, teils mit Gewittern
  • Neue Schauer im Nordwesten, dazwischen freundlich – v. a. Nordsee, Schleswig-Holstein
  • Höchstwerte: 15 Grad im Süden, sonst 20 bis 23 Grad
  • Kräftiger Wind im Osten

Dienstag:

  • Wechselhaft, aber häufiger Sonne im Norden und Osten
  • Dauerregen im Süden endet, einzelne Schauer bleiben
  • Temperaturen: 18 bis 24 Grad
  • Windig im Norden und Osten

Mittwoch:

  • Wieder mehr Wolken, gebietsweise Schauer, im Norden auch Gewitter
  • Freundlicher im Osten
  • Höchstwerte: 19 bis 23 Grad
  • Kräftiger Westwind im Norden

Hitze, Sonnenschein und teils heftige Gewitter mit Starkregen in den Urlaubsregionen Südeuropas

Für die Urlauber heißt es derzeit, je weite rein den Süden , desto besser. Von Spanien über Südfrankreich, Süditalien sowie Kroatien bis zu Türkei bleibt es die nächste Tage meist gewitterfrei bei Temperaturn von 30 bis 35 Grad. Im Binnenland von Spanien oder der Türkei sind auch 35 bis 40 Grad möglich.

An der nördlichen Adria im Bereich Slowenien, Kroatien drohen aktuell und bis Mitte der Woche kräftige Gewitter mit kräftigem Starkregen. Hier ist also Vorsicht angesagt.

Gnadenlose Hitzewelle lähmt Südosten Europas: Über 40 Grad: Alarmstufe Rot, Arbeitsverbote und tödlicher Waldbrand

Wechselhaftes Wetter trotz Hoch Frauke

Wetterlage
Wetterlage

Ziemlich eingefahren ist die derzeitige Wetterlage und bis auf Weiteres wird sich daran auch nichts ändern. Zwar schafft es heute Hoch Frauke in der Nordhälfte für eine Wetterberuhigung zu sorgen, aber in der Südhälfte sorgt nach wie vor Tief Karlheinz mit Kern über Südosteuropa für sehr wechselhafte Bedingungen.