Der Wetter-Tag bei wetter.de
Schauer und Gewitter klingen in der Nacht ab

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
In der Nacht klingen die übrig gebliebenen Schauer und Gewitter größtenteils ab und die Wolken lockern mal mehr, mal weniger auf. Die Tiefstwerte liegen bei 18 bis 13 Grad.
Wetteraussichten für Samstag
Am Morgen hin können aus den Alpen heraus bereits neue Regengüsse aufkommen, die sich am Vormittag im Süden ausbreiten. Besonders im Schwarzwald kann auch schon Blitz und Donner mit dabei sein. Am Nachmittag sind im Süden punktuell unwetterartige Platzregen möglich und im Südosten Bayerns werden immer neue gewittrige Güsse produziert. Im Rest des Landes bleibt es oft trocken. Im Nordwesten kommen später ein paar schwache Schauer auf. Die Höchstwerte liegen meist bei 22 bis 27 Grad, am Alpenrand ist es kühler.
Extrem hohe Waldbrandgefahr in Griechenland
Der griechische Zivilschutz warnt für viele Teile Griechenlands vor extrem hoher Waldbrandgefahr am Wochenende. Auf der aktuellen Risiko-Landkarte sind Teile der Insel Euböa, der Süden und Osten der Halbinsel Peloponnes sowie die Region rund um die Hauptstadt Athen tiefrot gefärbt. Auch auf Kreta, im Westen der Peloponnes und auf ostägäischen Inseln wie Lesbos, Chios und Samos soll die Gefahr dann sehr hoch sein - für dort wird die zweithöchste Warnstufe orange angezeigt.
Finnland bricht halbes Jahrhundert alten Hitzerekord
Finnland hat einen neuen Hitzerekord aufgestellt: Mit 14 Tagen über 30 Grad Celsius am Stück überbot das nordische Land einen seit 1972 bestehenden Rekord, wie das finnische Meteorologische Institut am Freitag mitteilte. Es handele sich um den längsten Zeitraum mit Temperaturen oberhalb von 30 Grad seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961, erklärte das Institut im Onlinedienst X.
Gewitter breiten sich aus - Starkregen in Bayern

Bei den aktuellen Regenmengen lässt sich schon erahnen, was am Wochenende noch auf den Süden zukommt. Bereits jetzt sind teilweise mehr als 20 Liter in einer Stunde gefallen wie die aktuellen Regenmengen der vergangenen Stunde zeigen. Im fränkischen Weihenzell-Grüb westlich von Nürnberg fielen schon mehr als 26 Liter auf den Quadratmeter innerhalb von einer Stunde. Derweil haben sich die Gewitter im Norden Bayerns ausgebreitet.
Gewitter im Norden Bayerns und Baden-Württembergs
Im Norden Bayerns und Baden-Württembergs blitzt und donnerst es bereits kräftig. Die Gewitter ziehen sich teilweise auch bis nach Hesen und Thüringen hinein. Dort regnet es bereits kräftig und selbst Hagel kann nicht ausgeschlossen werden. Im Laufe des Nachmittags wird es vor allem weiter südlich am Alpenrand mehr Gewitter geben.
Taifun Co-May verschärft Notlage auf den Philippinen
Nach tagelangem Starkregen und Überschwemmungen droht den Philippinen nun der Taifun „Co-May“. Der Sturm soll laut Wetterdienst am Freitag mit Windgeschwindigkeiten bis 120 km/h auf die Hauptinsel Luzon treffen. Bereits 70 Flüge wurden gestrichen, Schulen bleiben bis Freitag geschlossen. Mindestens 19 Menschen starben bislang durch Monsunregen, elf werden vermisst. In Manila mussten zehntausende Menschen evakuiert werden. Präsident Marcos sprach von einer „neuen Normalität“ durch den Klimawandel – das Land müsse sich besser auf häufigere Unwetter vorbereiten.
Flash‑Floods in Jalisco: Ein Toter, Dutzende Verletzte
In Mexiko haben heftige Regenfälle seit dem 15. Juli vor allem im Bundesstaat Jalisco schwere Überschwemmungen ausgelöst. Besonders betroffen ist der Stadtteil La Martinica in Zapopan: Innerhalb von 90 Minuten stieg das Wasser auf rund 4 Meter und überflutete Wohngebiete und Straßen. Ein Mensch kam ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt, rund 144 Häuser erlitten teils schwere Schäden. Tragisch auch: Fahrzeuge wurden weggeschwemmt, Strom fiel aus, Notunterkünfte wurden aktiviert. Weitere Starkregenfälle in den kommenden Tagen halten die Gefahr hoch.
Wacken-Besucher müssen mit Gewittern rechnen

Trotz wechselhafter Wetterprognosen sehen die Veranstalter des Wacken Open Air 2025 keine größeren Anreiseprobleme. „Wir wollen nicht noch mal Fans draußen lassen“, sagte Festival-Mitgründer Thomas Jensen mit Blick auf das Chaos von 2023. Dank des neuen Anreisekonzepts mit drei Routen sei man gut vorbereitet. Für die Festivalwoche ist allerdings eher unbeständiges Wetter mit Regenschauern und möglichem Starkregen bei Gewittern zu erwarten. Headliner sind Guns N’ Roses – das Open Air läuft vom 30. Juli bis 2. August.
Starkregen in Bayern aktuell

Der meiste Regen fällt aktuell in Baden-Württemberg und Bayern. Im Osten hat sich die Lage hingegen etwas beruhigt. Gerade in Berlin waren um 8 Uhr in einer Stunde 9,5 Liter in einer Stunde gefallen. Die Tabelle zeigt die höchsten Regenmengen der vergangenen Stunde. An der Spitze liegt Kempten mit mehr als 12 Litern.
Starkregen am Alpenrand verschärft Hochwassergefahr

An der Alpennordseite stauen sich derzeit feuchte Luftmassen aus Nordwesten. Bis Anfang nächster Woche fallen in Südbayern teils ergiebige Regenmengen zwischen 50 und 100 Litern pro Quadratmeter. In Staulagen vom Oberallgäu bis ins Berchtesgadener Land sind auch höhere Werte möglich. Lokal drohen Überschwemmungen und Hochwasser an kleineren Flüssen, auch die Donau wird durch ihre Nebenflüsse deutlich anschwellen. Eine Wetterberuhigung zeichnet sich erst zur Wochenmitte ab.
40 Grad und Waldbrände in Südeuropa
In Süd- und Südosteuropa hält die große Hitze weiter an. In Kalabrien, auf Sizilien, in Griechenland, der Türkei und mehreren Balkanstaaten steigen die Temperaturen heute örtlich auf mehr als 40 Grad. In Süditalien wird ab Freitag eine erste Abkühlung erwartet, bis Sonntag auch weiter östlich. Südspanien steht dagegen vor einer neuen Hitzewelle – in Andalusien könnte es ab Montag erneut mehr als 40 Grad heiß werden. Vielerorts bleibt es auch nachts tropisch mit Tiefstwerten oberhalb der 25 Grad. Auf Zypern und in der Türkei brennen infolge der Hitze mehrere Waldgebiete – mindestens zwölf Menschen kamen dabei ums Leben.
Erneut viele Schauer und einige Gewitter

Heute überwiegen meist die Wolken, in der Mitte gibt es auch längere sonnige Abschnitte. Im Tagesverlauf bilden sich abgesehen vom Nordwesten und einem schmalen Streifen von der Eifel bis zur Lausitz, verbreitet wieder Schauer und teils kräftige Gewitter. Vor allem von der Pfalz bis nach Franken besteht stellenweise auch Unwettergefahr, vor allem durch Starkregen. Die Höchstwerte liegen bei 19 Grad an den Alpen und 27 Grad in der Leipziger Tieflandsbucht sowie in Südhessen. Abseits von Gewittern weht oft nur schwacher, nur im Norden teils auch mäßiger Wind aus vorwiegend nördlichen bis westlichen Richtungen.
Heftiger Starkregen am Mittwoch
Im Süden und Südwesten Deutschlands haben sich am Mittwoch erneut heftige Schauer und Gewitter gebildet. Wegen der langsamen Verlagerung der Zellen kam es verbreitet zu Starkregen und örtlich auch zu Hagel. Besonders betroffen war Radolfzell am Bodensee mit mehr als 40 Litern Regen pro Quadratmeter. In Wabern in Hessen fielen binnen einer Stunde fast 30 Liter pro Quadratmeter.
Mehr Regen und neue Gewitter am Wochenende

In den nächsten Tagen gibt es in den Alpen immer wieder kräftige und teils gewittrig verstärkte Regengüsse, die zu Überflutungen und Murenabgängen führen können. Am Samstag ist es vom Westen bis zu den Küsten meist trocken, nur im Nordwesten sind ein paar Tropfen möglich. Am Sonntag ist es verbreitet wechselhaft und am Montag wird es kühler.
Wetterlage: Es bleibt wechselhaft

Die Tiefdruckgebiete „Isaac“ und „Karlheinz“ liegen mit ihren Kernen über Litauen bzw. Südfrankreich und beeinflussen weite Teile Deutschlands, wobei die feuchteste und gewitteranfälligste Luft über der Südhälfte Deutschlands zu finden ist, so dass es dort zu teils ergiebigen Regenfällen sowie punktuell auch heftigen Gewittern kommen kann. Im Nordwesten und über der Mitte sorgt ein schwacher Keil von Nordseehoch „Frauke“ für deutlich ruhigeres Wetter.