Der Wetter-Tag bei wetter.de

Ruhigere Nacht mit letzten Schauern und etwas Nebel

Wetter in der Nacht zu Montag
Die kommende Nacht wird etwas ruhiger als die zuvor.

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht zum Montag lassen die Schauer im Norden allmählich nach und ziehen sich an die Küsten zurück. Gleichzeitig ziehen von Südwesten neue Schauer auf, vereinzelt begleitet von Gewittern. Dazwischen bleibt es vielfach trocken und teils klar – mit leichter Nebelbildung in den Frühstunden. Die Tiefstwerte liegen bei rund 17 Grad in der Pfalz und örtlich um 9 Grad im Vogtland.

Trockenheit legt Elbschifffahrt in Dömitz lahm

Der Hafen von Dömitz in Mecklenburg-Vorpommern ist fast vollständig trocken gefallen – die Schifffahrt liegt still. „An Schifffahrt ist überhaupt nicht mehr zu denken“, sagte Hafenmeister Michael Kierstein. Weder von Hamburg noch aus Wittenberge könne noch ein Boot fahren – auch Sportboote nicht. Nur gelegentlich sei noch ein Kanu unterwegs.
Sogar das Bootshaus der Polizei ist unbrauchbar – mangels Wasser. Eine baldige Besserung sei nicht in Sicht, so Kierstein. Zwar werde Ende der Woche etwas mehr Wasser erwartet, für die Schifffahrt spiele das aber kaum eine Rolle. Hoffnung liegt nun auf Regen – oder auf dem Nachbarland Tschechien, das seine Talsperren öffnen könnte. Der Wasserstand in Dömitz lag am Sonntag bei nur noch vier Zentimetern – einem der niedrigsten jemals gemessenen Werte.

Blitze, Regen, Wind – Wetter bleibt bis Donnerstag wechselhaft

Wettervorhersage für 3 Tage ab Dienstag, 15. Juli in Deutschland
Sturmböen und eine geringe Unwettergefahr bleiben auch am Dienstag noch ein Thema.

Die neue Woche startet sommerlich-schwül mit teils heftigen Gewittern. Am Montag ziehen aus dem Südwesten Schauer und Gewitter heran, die am Nachmittag besonders im Südosten auch Starkregen und Hagel bringen können. Trocken bleibt es voraussichtlich von der Nordsee bis zur Oberlausitz. Die Höchstwerte liegen zwischen 20 und 30 Grad.
Am Dienstag rauscht die nächste Front durch. Während es im Westen aufklart, kann es im Nordosten und Südosten erneut zu kräftigen Gewittern kommen – lokale Unwetter nicht ausgeschlossen. Auch Mittwoch bleibt turbulent: Ein neues Tief bringt Regen und Wind, vor allem im Nordwesten. Dort werden nur noch um 19 Grad erreicht. Der Osten kommt mit etwas Sonne und bis zu 26 Grad davon.
Am Donnerstag zeigt sich das Wetter leicht beruhigt. Zwar gibt es weiterhin Schauer und einzelne Gewitter, vor allem im Tagesverlauf, aber auch längere freundliche Phasen. Die Temperaturen reichen von 18 Grad im Norden bis zu 27 Grad im Südwesten.

Rückkehr der Hitze? Sommer legt zum Wochenende wieder los

Wetter in Deutschland: Hitze und 40 Grad erwartet. München, Skyline, Panorama, Innenstadt, Sommer, Sonne Wetter Hitze, H
Am nächsten Wochenende könnten erneut 30 Grad und mehr erreicht werden.

Nach Tagen mit Regen und Gewittern könnte das kommende Wochenende wieder sommerlich werden. Derzeit rechnen Meteorologen in ganz Deutschland mit viel Sonnenschein – bei Temperaturen zwischen 25 und 34 Grad. Am Samstag könnten sich im Osten und Südwesten erneut Gewitter bilden, am Sonntag dann im Norden und Süden.
Die warme Luft kommt zum Teil aus Frankreich, doch auch ohne kräftiges Hochdruckgebiet heizt sich die Atmosphäre deutlich auf. Dabei bleibt die Luft feucht – die Unwettergefahr steigt also erneut. Eine stabile Hitzewelle ist laut aktueller Prognose nicht zu erwarten, wohl aber ein hochsommerliches Wochenende zur besten Ferienzeit.

Unwetter in Katalonien – Meteorologe warnt vor Mittelmeer-Einfluss

Súria durante las precipitaciones provocadas por el temporal en la provincia de Barcelona
Das ungewöhnlich warme Mittelmeer hatte laut Meteorologe Paul Heger Einfluss auf die Unwetter in Katalonien.

Nach den heftigen Unwettern mit Sturzfluten und Vermissten in Katalonien sieht Meteorologe Paul Heger das ungewöhnlich warme Mittelmeer als möglichen Mitverursacher. „Das Meer ist derzeit zwei bis vier Grad wärmer als normal – das liefert deutlich mehr Feuchte und Energie“, so Heger. Örtlich fielen bis zu 100 Millimeter Regen in wenigen Stunden – mehr als in den Modellen erwartet.
Ausgelöst wurde das Unwetter durch ein kleines Tief, das in die schwüle Hitze hineinlief. Parallelen zur Flutkatastrophe von Valencia im vergangenen Jahr seien erkennbar, allerdings sei das System diesmal deutlich kleiner gewesen. Trotz der Schäden und Vermissten sei Katalonien mit einem blauen Auge davongekommen, so Heger. Für den Sommer und Herbst schließt er deutlich heftigere Unwetterlagen nicht aus. Das Tief zieht inzwischen weiter nach Osten, über Italien hinweg – eine leichte Wetterberuhigung am Mittelmeer deutet sich an.

Hitzeschäden auf der A5 – Warum Autobahnen plötzlich aufplatzen

Fahrbahnschaden A5
Auf der A5 hob sich durch Hitze gleich an mehreren Stellen der Asphalt an.

Nach den jüngsten Hitzetagen kam es auf der A5 in Hessen gleich zweimal zu sogenannten „Blow-ups“ – Stellen, an denen sich die Betonfahrbahn plötzlich aufwölbt. Ursache ist die extreme Hitze: Wird die Oberfläche heißer als 60 Grad, dehnt sich der Beton so stark aus, dass Spannungen entstehen und die Fahrbahn aufreißt. Besonders betroffen sind Fugen, die alle fünf Meter in Betonfahrbahnen verlaufen.
Ein solcher Fall trat unter anderem bei Bensheim auf, wo sich der gesamte Fahrbahnquerschnitt hob und die Strecke gesperrt werden musste. Laut Matthias Achauer von der Autobahn GmbH ist das Phänomen selten, aber nicht vorhersehbar. Um die Gefahr zu verringern, wird an betroffenen Stellen der Beton durch einen Asphaltstreifen ersetzt. Für die Zukunft kündigt Achauer an, dass Baumaterialien hitzebeständiger werden müssen – auch als Reaktion auf den Klimawandel.

Hitzerekorde bis zum Polarkreis – Skandinavien schwitzt wie selten zuvor

Die Hitzewelle gewinnt an Fahrt und verlagert heute ihren Schwerpunkt. Gestern gab es in Norwegen in Sauda schon 33,8 Grad – nur knapp 2 Grad vom nationalen Rekord entfernt. Der Schwerpunkt der Hitze lag noch im Süden, wobei es auch weitere nördlich 25 bis rund 30 Grad gab. In Schweden und Finnland kratzte man auch häufig an der 30, in Lappland gab es bis zu 28 Grad. In der Nacht gab es mit Föhn in den Fjorden Norwegens örtlich Tropennächte mit 20 Grad. Der Schwerpunkt verschiebt sich heute leicht nördlich. In Schweden und Finnland dürfte es häufiger um 30 Grad geben, in Lappland werden bis zu 32 Grad berechnet. In Norwegen bis rund 34 Grad. Damit ist der Rekord aus 1970 mit 35,6 Grad in greifbarer Nähe. Spannend ist abseits der Spitzen, dass es im Fjord- und Binnenland wirklich verbreitet um 30 Grad gibt. Und das bis hoch zum Polarkreis. Morgen rutscht der Schwerpunkt noch einmal leicht nördlich.

Die 30 sollten dann lokal in der norwegischen Arktis drin sein, Spitzen weiterhin in der Umgebung von Trondheim und im Süden der Provinz Nordland um 34 Grad – ein weiterer Tag also, um Rekorde zu brechen. In Lappland sind ebenfalls weiterhin um 30 Grad drin. Dienstag und Mittwoch sehen nochmals ähnlich aus. Damit ist das dort oben eine Hitzewelle, die historische Ausmaße annimmt. Ab Donnerstag wird es wohl langsam kühler. In Schweden sind wir übrigens weit entfernt von nationalen Rekorden. Da das Land deutlich weiter nach Süden ausgreift, hat es die Hitze aus Süden hier leichter. Der Rekord liegt bei extremen 38 Grad.

In Finnland „profitiert“ man dann eher von der kontinentalen Hitze. Auch hier liegt der Rekord mit gut 37 Grad höher als in Norwegen. Die Abkühlung von Süden kommt übrigens mit Unwettergefahr. Tief Gabriel beginnt aktuell, sich von Süden mit Schauern und Gewittern ins Baltikum, Schweden und Südnorwegen voranzuarbeiten. Im Baltikum gab es bereits Unwetter. Das droht nun auch Regionen wie den Provinzen um Stockholm oder Oslo.

Endlich Regen für den Osten

Endlich, muss man ja sagen! Der Dauerregen hat ganze Arbeit geleistet und wohl ohne größere Schäden. Auch wenn Großveranstaltungen in Berlin wie „Rave the Planet” (die neue Love Parade) ganz schön gelitten haben, die Böden atmen auf. Auch wenn es weitere Niederschläge gibt, ist das Gröbste durch. Das Ganze geht jetzt mehr in Schauer und Gewitter über, die aber natürlich örtlich noch einmal größere Mengen bringen können.
Die fünf höchsten Regenmengen in den vergangenen 48 Stunden in Litern:

  • Buckow (Brandenburg) 89 Liter
  • Berlin-Marzahn 74 Liter
  • Hohenbucko (Brandenburg) 71 Liter
  • Münchehofe (Brandenburg) 64 Liter
  • Ahrensfelde (Brandenburg) 64 Liter
  • Strausberg (Brandenburg) 60 Liter

Wetter bleibt explosiv – Hitze, Feuchte, Gewitter

Ein wilder Ritt – so könnte man die kommende Wetterlage beschreiben. Tief Gabriel wird sich morgen langsam in Wohlgefallen auflösen, aber feucht-warme „Blubberluft” mit Gewittern hinterlassen. Von Südwesten sagt ab der Nacht aber der Atlantik wieder hallo. Auch hier heißt es: Schauer und teils sogar kräftige Gewitter voraus. Am Dienstag kommt der nächste Schwall, am Mittwoch noch einer – das sieht heute schon deutlicher aus, auch wenn Details noch unklar sind. Ab Donnerstag deutet sich dann von Westen eine Beruhigung an, die eventuell dem Wochenende etwas trockeneres Wetter verschaffen könnte. Aber dem Optimismus muss die allgemeine Lage entgegengesetzt werden. Die ist feucht und anfällig für Schauer und Gewitter. Bei steigenden Temperaturen kracht es dann nach mehr Sonnenschein auch umso heftiger. Gleichzeitig schrammt uns im Süden eine sehr heiße Blase. In den kommenden eins, zwei Wochen scheinen wir in diesem Grenzbereich aus Hitze im Süden und Tiefs von Westen gepaart mit viel Feuchte zu verharren – Unwetterpotenzial inklusive.

Unwetter in Katalonien – Zwei Menschen werden vermisst

Cubelles durante las precipitaciones provocadas por el temporal en la provincia de Barcelona
Zwei Menschen werden nach den Überschwemmungen in Katalonien weiter vermisst.

Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen in der spanischen Region Katalonien sucht die Feuerwehr nach zwei Vermissten. In der Stadt Cubelles, rund 50 Kilometer südwestlich von Barcelona, sollen sie von einem Fluss mitgerissen worden sein, wie die Feuerwehr am Samstagabend auf X mitteilte.
Katalonien war am Samstag von Unwettern betroffen, bei denen örtlich mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter fielen. Der spanische Wetterdienst hatte im Vorfeld die höchste Alarmstufe ausgerufen. In Barcelona kam es zu Stromausfällen und überfluteten Straßen, ein Krankenhaus musste den Betrieb einschränken. Der Zugverkehr in der Region war stundenlang unterbrochen, ein Flugzeug musste nach Hagelschäden umkehren.
Auch andere Teile Nord- und Ostspaniens meldeten starke Regenfälle. Besonders betroffen war erneut die Provinz Valencia, in der es bereits im Oktober zu einer schweren Flutkatastrophe mit 225 Todesopfern gekommen war.

Tief sorgt für Schauer und Gewitter – im Süden meist sommerlich

Am Sonntag verlagert sich das Zentrum von TiefGabriel in Richtung Hamburg und bringt im Tagesverlauf Schauer und später auch Gewitter mit sich – vor allem im Norden und Westen. Zwischendurch zeigt sich auch mal die Sonne, was die Luft spürbar dampfiger macht und kräftige Gewitter nach sich ziehen kann.
Im Süden hingegen bleibt es weitgehend trocken und heiter, vom Saarland bis nach Bayern dominiert der Sommer. Lediglich vom Südschwarzwald bis zu den östlichen Alpen können sich später einzelne Gewitter bilden – auch im Alpenvorland.
Die Temperaturen liegen je nach Region zwischen 20 und 32 Grad: Im Norden meist 20 bis 24 Grad, im Westen und an den Alpen um 27 Grad, im Südwesten sind bis zu 32 Grad möglich.

Gewitter, Schwüle und Wetter-Wirrwarr – neue Woche bleibt wechselhaft

Wettervorhersage für 3 Tage ab Montag
Der Sommer pendelt sich bei sommerlichen Werten mit Sonnenschein, aber auch Regen und Gewittern ein.

Mit einem Tief über dem Norden beginnt die neue Woche unruhig: Am Sonntag ziehen Schauer und Gewitter bis in den Westen, dazwischen wird es vorübergehend sonnig und schwül. Trocken bleibt es meist nur im Süden – abgesehen von einzelnen Gewittern an den Alpen.
Montag und Dienstag verlaufen ebenfalls gewitteranfällig. Im Südwesten wird es schwülwarm, im Nordosten kann es zu kräftigen Gewittern kommen. Im Westen bleibt es teils länger trocken.
Zur Wochenmitte wird die Wetterlage unsicherer. Im Norden halten sich Gewitter, im Süden könnte es zeitweise freundlicher werden.
Ab Donnerstag sind zwei Szenarien möglich: Entweder bleibt es kühl und unbeständig oder es wird wärmer – mit neuer Hitze und Unwettergefahr zum Wochenende.

Tief stört Sommerwetter – Neue Woche wird unbeständig

Wetterlage für Sonntag, 13. Juli
Tief Gabriel zieht mit seinem Kern in den Nordwesten Deutschlands.

Während sich der Süden Deutschlands heute und teilweise auch morgen noch über sommerliches Wetter freuen darf, drängt von Osten ein kleines Tief herein. Es löst das Hoch „Dorle“ langsam ab und sorgt zunächst vor allem im Norden für einen Wetterumschwung. Dort liegt das Tief am Sonntag direkt über dem Land und sorgt bis zum Wochenbeginn für wechselhaftes Wetter.
Ab Montag greifen dann auch Tiefs vom Atlantik ins Geschehen ein – die Folge: ein unbeständiger Start in die neue Woche mit möglicher Gewittergefahr in schwülwarmer Luft.
Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Möglich sind sowohl eine südwestliche Strömung mit einem neuen Hoch und großer Hitze als auch anhaltende Tiefdruckeinflüsse mit weiterer Unruhe beim Wetter.

Da ist etwas Unordnung in der Atmosphäre

Die Wetterlage: Deutschland zwischen Hoch und Tief

Tief Gabriel liegt mit seinem Kern im Osten Deutschlands und beeinflusst mit feuchter und teils schwüler Luft die östlichen Bundesländer und den Südosten Deutschlands. Im Rest des Landes hält noch das Hochdruckgebiet Dorle, das sich mit mehreren Schwerpunkten von Skandinavien bis zu den Britischen Inseln und Frankreich erstreckt, mit trockener Luft dagegen. Hochdruckgeprägt bleibt zum Wochenende hin meist nur noch der Süden und Südwesten, während sich sonst oft sehr wechselhaftes Wetter einstellt (siehe dazu auch Punkt 2 unter Wetterthemen).

Ein Blick auf das Regenradar