Massive Regensummen, Gewitter und Platzregen
Wetteraussichten Österreich, Italien, Schweiz: Gewitter und Unwetter mit bis zu 300 Liter Regen
Im Laufe der Woche wird’s vor allem Norditalien und im Alpenraum erneut sehr nass. Prognosen sehen oft 150 bis 200, teils sogar bis 300 Liter pro Quadratmeter Regen auf die Bergregionen zukommen.
Während Hoch Mareike in Deutschland für oft ruhiges Wetter sorgt, gehen in Italien, Bulgarien und Griechenland heute einige teils gewittrige Schauer nieder. Auch in Polen und den Baltischen Staaten wird es teils nass und gewittrig. Die Überreste von Hurrikan Erin machen dann weiter im Nordosten Spaniens und in Südfrankreich. Lokal drohen Unwetter mit Platzregen, Hagel und Sturmböen.
Ab Donnerstag sind vor allem Norditalien und der Alpenraum betroffen von Gewittern mit starken Regenfällen. Die Prognosen rechnen mit 150 bis 200, teils sogar bis 300 Liter pro Quadratmeter Regen bis Freitagabend. Da sind die Hänge schnell durchweicht und die Erde kommt mit Boden, Geröll und Steinen in Bewegung – zumal es in den vergangenen Wochen ohnehin viel geregnet hat in den Alpen. Regenmengen und gesättigte Böden haben in jedem Fall das Potential, dass kleinere Flüsse und Bäche über die Ufer treten und sich Erdrutsche entwickeln.
Ab Freitag ziehen die Unwetter weiter Richtung Osteuropa. Dabei werden sie schwächer.
Wieder zeigt sich der Klimawandel-Zusammenhang der steigenden Meerestemperaturen und Starkregenereignissen. Die Luft kann über den warmen Wasseroberflächen besonders viel Wasserdampf aufnehmen und damit große Regenmengen erzeugen. Es wird vermutlich nicht die letzte Unwetterlage in den Alpen im Spätsommer und Herbst 2025 sein.
Viel Energie durch warme Meere: Marine Hitze könnte Unwetter im Herbst auslösen