2026 startet mit weißer Überraschung

Winterwonderland ist da: Wie viel Schnee kommt noch dazu?

von Claudia Träger

Mit dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr 2026 kam der Schnee und ein weißes Erwachen. Selbst in tiefen Lagen im Nordwesten wurden die Straßen weiß und glatt. Wie viel Schnee kommt noch nach?

Wetter in Nordrhein-Westfalen
Schneetreiben am Morgen des 2. Januars 2026 auf der Autobahn 3 bei Mettmann.

Tief Tizian sorgt für unbeständiges Winterwetter in Deutschland. Auch an den Küsten und in tiefen Lagen kommen die Schauer am Wochenende als Schnee herunter. Allerdings: Von der Nordsee bis in den Raum Halle/Leipzig und entlang des Nieder- und Mittelrheins liegen die höchsten Temperaturen des Tages bei +1 oder +2 Grad. Dort taut der Schnee, der sich bei Schauern angesammelt hat, tagsüber zum Teil wieder weg. Ansonsten kann sich aber auch im Flachland bis Sonntagabend eine Schneedecke von etwa 1 bis 10 Zentimetern bilden.

Schneeauflage in den Mittelgebirgen - da geht noch was

In den Mittelgebirgen liegen bereits rund 25 Zentimeter Schnee, beispielsweise in Braunlage im Harz und auf dem Fichtelberg im Erzgebirge.

Ausgewählte Gipfel: Wie hoch türmt sich der Schnee?
Ausgewählte Gipfel: Wie hoch türmt sich der Schnee?

Bis Sonntagabend werden folgende Schneehöhen erwartet:

  • Lagen 300 bis 500 Meter Höhe: 5 bis 10 Zentimeter
  • Lagen 500 bis 1000 Meter Höhe: 10 bis 40 Zentimeter
  • Lagen über 1000 Meter Höhe:
    - Feldberg knapp 10 Zentimeter
    - Großer Arber 25 bis 40 Zentimeter
    - Fichtelberg/Erzgebirge 25 bis 50 Zentimeter
    - Brocken/Harz 30 bis 60 Zentimeter
    - Kahler Asten/Sauerland 10 bis 20 Zentimeter

Achtung, Schneeverwehungen!

Da es vor allem am Freitag und Samstag durch kräftigen Wind Schneeverwehungen geben kann, ist eine exakte Angabe der Schneehöhen schwierig. Vor allem automatische Messungen können besonders auf den Gipfeln deutlich unter den wirklich gefallenen Schneemengen liegen. Den meisten Schnee wird es aber wohl im Harz und im Erzgebirge geben.

Die Neuschneemengen in den Alpen sind geringer. Dort macht es die Höhenlage, in der es schon seit längerem immer wieder zu Schneefall gekommen ist. In Lagen zwischen 2.000 und 3.000 Meter (Nebelhorn bis Zugspitze) liegen 80 bis 100 Zentimeter.

Schnee ist das eine in dieser winterlichen Phase, eisige Kälte das andere: Eine richtige Kältewelle kommt und bringt Temperaturen von bis zu -20 Grad: Winterwetter wie es früher war: Schneefall und krasse Kälte

Verwendete Quellen: wetter.de