Zum Freitag wird es heftig!
Schnee- und Wintersturm trifft Deutschland
Die winterliche Gefahrenlage spitzt sich bald deutlich zu. Ein Sturmtief zieht von Westen heran und bringt uns neben teils kräftigem Schneefall und Verwehungen auch Glatteis und gefrierenden Regen!
Die Ausgangslage: Hoch im Süden, Tief im Norden, Kälte bleibt
Während sich der Süden jetzt über ruhigen Hochdruckeinfluss freuen kann, ziehen im Norden weitere Schauer durch. Denn hier ist mit Constanze bereits das nächste Tief aktiv, dem im Süden Hoch Andreas entgegen wirkt. Das Ganze passiert weiterhin in der eingeflossenen Polarluft, die erst zum Freitag eine volle Breitseite der milderen Luft bekommt. Grund ist ein kleines, aber sehr intensives Tief, das mit entsprechenden Wettergefahren und einer sogenannten Grenzwetterlage einhergeht.
Worauf müssen wir uns dann einstellen?
Am Donnerstag ziehen in der Osthälfte noch letzte Schneeschauer ab. Dahinter wird es trockener und zeitweise sonnig, bevor gegen Abend von Westen erneut Schneefall nachlegt. Zum Teil schneit es kräftig mit entsprechender Glättegefahr. Hinter dem ersten Schnee dürfte hierbei schon mal mildere Luft mitwirken, so dass ab der Nacht zum Freitag sowie am Freitag tagsüber im Grenzbereich zwischen Kälte und der milderen Luft gefrierender Regen oder das sogenannte Blitzeis möglich sind.
Grenzwetterlage: Im Norden hält die Kaltluft dagegen
Dem Einschub der milderen Luft, die am Freitag im Südwesten bis an die 10 Grad mit Tauwetter bringt, steht im Norden und Nordosten die Kälte entgegen. Wo genau der Übergangsbereich verläuft, ist noch unklar. Eindeutig ist indes, dass nördlich des winterlichen Sturmtiefs durchweg Schnee fällt. Teils mit größeren Mengen von bis zu 10 bis 15 Zentimetern, vielleicht auch mehr.
Verwehungen und Windbruch - Sturm- bis Orkanböen drohen!

Außerdem sind Sturm-, möglicherweise auch schwere Sturmböen drin, die im höheren Bergland sogar volle Orkanstärke erreichen können - mit der Gefahr von Schnee- und Windbruch sowie mitunter massive Schneeverwehungen. Kurzum: Die Entwicklung zum Freitag könnte sehr brisant, möglicherweise auch lebensgefährlich werden - und wir sollten die Prognosen, das Radar sowie die offiziellen Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes genau im Auge behalten.
Verwendete Quellen: wetter.de



