Tief öffnet Tür für nasskalte Feiertage
Pfingsten werden wir mit Polarluft geflutet

Pfingsten ist das Wetter ja fast schon traditionell schlecht. Da macht auch 2025 keine Ausnahme. Entlang einer Kaltfront fällt immer wieder Regen und dann dreht auch noch die Strömung und öffnet die Tür für Polarluft. 20 Grad? Fehlanzeige.
Es wird jetzt Tag für Tag kälter - dazu stürmisch
Schon der Pfingstsamstag wird bei einigen von uns die berühmte Gänsehaut erzeugen. Vor allem im Süden und Westen gehen Schauer nieder, dazu ist es bereits windig und kühl mit 17 bis immerhin noch 22 Grad. Später wird es insgesamt durchwachsen mit teils kräftigen Gewittern. Wer also ein Outdoor-Wochenende plant, der sollte den Regenradar im Blick haben und den Tag so planen, dass eine Schutzhütte oder ein sicherer Ort nie weit weg ist. Zwischen den Schauern und Gewittern kommt auch die Sonne mal raus - Aprilwetter. Die Sonnenfenster gerne nutzen für eine Partie Boule oder ein schnelles Tischtennis-Match.
Am Sonntag zieht das nächste Tief von den Britischen Inseln nach Skandinavien und dahinter dreht die Strömung auf Nordwesten. Was heißt das? Nichts Gutes. Denn das macht den Weg frei für kühle Polarluft. So bleibt es am Pfingstsonntag weiter wechselhaft mit einem Mix aus Sonne, Wolken und teils kräftigen Schauern und Gewittern. Aber das ist noch nicht genug: Denn dazu wird es sehr windig bis stürmisch und kühl mit nur noch 15 Grad und etwas mehr. 20 Grad werden nur in einzelnen Regionen erreicht, wenn überhaupt.
Besonders im Bergland wird es kalt und stürmisch. Wer also das lange Wochenende in den Mittelgebirgen verbringt, der sollte klug packen und auf wirklich kühles und ekliges Schauerwetter vorbereitet sein. Auch die Rockfans in der Eifel, die bei Rock am Ring sind, sollten ein bisschen mehr an Kleidung mitnehmen, das könnte matschig und kalt werden.
Hoffnung liegt auf dem Pfingstmontag
Immerhin dürfen wir uns auf einen versöhnlichen Ausklang des Pfingst-Wochenendes freuen. Ab Montag deutet sich ein Wetterwechsel an. Über der Südhälfte baut sich nämlich Hochdruckeinfluss auf und dort steigen die Temperaturen dann wieder an. In der Nordhälfte braucht es noch Geduld, da wird es weiter wechselhaft bei wenig geänderten Temperaturen.

Aber der „Trend is our friend”, wie es so schön heißt. Im Laufe der nächsten Woche werden wir versöhnt und eventuell geht es zumindest im Südwesten sogar wieder an die Hitzemarke von 30 Grad heran.
(osc)