Der Wetter-Tag bei wetter.de
Gewitterlage bleibt angespannt

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
Das Regenband im Osten kommt jetzt richtig in Fahrt: Mit Schwerpunkt auf Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verlagert sich das Niederschlagsgebiet nach Nordosten. Gleichzeitig haben sich über der Lausitz Gewitterzellen gebildet, die auf direktem Weg Richtung Ost-Brandenburg und Berlin unterwegs sind – und anschließend weiter nach MV ziehen.
Besonders brisant: Das Zusammenspiel von Dauerregen und Gewittern. Lokal sind innerhalb von kurzer Zeit 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter drin, punktuell können es sogar 100 bis 150 Liter werden. Laut den neuesten Berechnungen ist der Streifen von Ost-Berlin über Brandenburg bis zur Küste zwischen Rostock, Stralsund und Greifswald besonders betroffen.
In den nächsten Stunden besteht im äußersten Nordosten weiterhin Unwettergefahr durch Starkregen. Kräftiger Regen zieht auch am Oberrhein auf. Dazwischen lockern die Wolken mal mehr auf. Die Tiefstwerte liegen dabei zwischen 13 und 17 Grad.
Vormittag - An der Ostsee halten sich die teils unwetterartigen Gewitter bis in den Vormittag hinein - lokal droht erneut Starkregen - vor allem rund um Rügen. Sonst gibt es in der ersten Tageshälfte neben Schauern auch trockene Abschnitte.
Nachmittag - Später bilden sich häufiger Regenschauer, in der Nordhälfte sind oft Blitz und Donner dabei. Am Alpenrand kann sich dagegen die Sonne etwas besser durchsetzen. Bei teilweise kräftigem Westwind erreichen die Temperaturen 19 Grad im Erzgebirge und bis zu 26 Grad am Oberrhein.
Trend - Durchwachsen zeigen sich auch die nächsten Tage. Der Mittwoch verläuft im Südosten länger freundlich, im Rest bilden sich zeitweise Schauer und Gewitter. Am Donnerstag ziehen aus Südwesten teils kräftige Gewitter auf, am Freitag im Süden.

Heftige Gewitter im Südwesten: Blitz schlägt in Wohnhaus ein – Starkregen flutet Straßen
Am Montagabend zogen erneut starke Gewitter über den Südwesten. Innerhalb kurzer Zeit kam es zu Starkregen, begleitet von zahlreichen Blitzeinschlägen. In Kuppenheim im Landkreis Rastatt entlud sich das Gewitter mit hoher Intensität: Sturmböen, starker Regen und grelle Blitze. Innerhalb weniger Minuten stand das Wasser stellenweise auf den Straßen, die Kanalisation war kurzzeitig überlastet. In der Friedrich-Wolff-Straße in der Karlsruher Nordstadt schlug ein Blitz direkt in ein Wohnhaus ein. Die Bewohner verständigten umgehend die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Fahrzeugen an und kontrollierte das Gebäude gründlich auf mögliche Schäden und Brandherde. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Unwetter über Saarland und Pfalz: Verkehrsbehinderungen nach Unfällen auf Autobahnen A8 und A62 - zu schnell bei zu schlechter Sicht führt zu Crashs - Mehrere Totalschäden und Verletzte
Seit dem Montagnachmittag ziehen schwere Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel über das Saarland und Teile der Pfalz. Die Unwetter führten zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und mehreren Verkehrsunfällen. Auf der A8 zwischen Luxemburg und Pirmasens verlor ein BMW auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle. Das Fahrzeug prallte infolge von Aquaplaning in die Mittelleitplanke. Trümmerteile und Erdreich verteilten sich über die Fahrbahn, was zu erheblichem Rückstau führte. Der Fahrer wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Auch auf der A62 zwischen Landstuhl und Nonnweiler kam es zu einem wetterbedingten Unfall. Zwischen den Anschlussstellen Freisen und Birkenfeld geriet ein BMW nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinauf und überschlug sich. Im Fahrzeug befanden sich mehrere Holzlatten. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, drei Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht.
Unwetter mit Starkregen: Robbie-Williams-Konzert in der Waldbühne kurzfristig abgesagt - Besucher enttäuscht
Wegen vorhergesagter Unwetter ist das Robbie-Williams-Konzert am Montagabend in der Berliner Waldbühne kurzfristig abgesagt worden. Die Entscheidung sorgt bei angereisten Fans für Enttäuschung – viele hätten sich eine frühere Information gewünscht.
Das für Montagabend geplante Konzert von Robbie Williams in der Berliner Waldbühne ist wegen einer offiziellen Unwetterwarnung kurzfristig abgesagt worden. Die Veranstalter verschoben das Open-Air-Event auf Mittwoch, um mögliche Gefahren für Besucherinnen und Besucher zu vermeiden.
Nach Angaben der Polizei und des Veranstalters erfolgte die Absage am frühen Nachmittag. Zu diesem Zeitpunkt waren viele Fans bereits auf dem Weg zur Waldbühne oder hatten das Gelände erreicht. Grund für die Absage war eine bestehende Hitzewarnstufe sowie die Prognose starker Gewitter.
Die Entscheidung stieß bei Teilen des Publikums auf Unverständnis. Michaela und Ralf sagten: „Wir haben die Nachricht erst auf dem Weg zur Waldbühne bekommen – und extra unsere Unterkunft verlegt. Eine Absage so spät ist ärgerlich.“ Sie kritisieren zudem, dass kein Ersatz für bereits entstandene Reisekosten vorgesehen ist. Andere Fans zeigten Verständnis: Dirk Wolf, angereist aus Köln, meinte: „Für das Wetter kann niemand was, Sicherheit geht vor.“ Petra Nordhorn sagte: „Wenn das Sicherheitskonzept den Abbruch vorsieht, akzeptiere ich das.“
Der Zugang zur Waldbühne war komplett gesperrt, Eintrittstore und Merchandisingstände blieben geschlossen. Laut Veranstalter behalten Tickets ihre Gültigkeit für Mittwoch.

Starkregen und stürmische Böen sorgen für nasse Straßen
Am Montagnachmittag hat ein Unwetter mit Starkregen Görlitz getroffen. Der Deutsche Wetterdienst warnte vor stürmischem Wind und Gewittern.
Am Montagnachmittag zogen kräftige Gewitter über Görlitz. Es kam örtlich zu Starkregen mit Niederschlägen um 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Begleitet wurde das Unwetter von starken Windböen, die Geschwindigkeiten bis zu 60 Stundenkilometern erreichten.
Bei Starkregen: Auto überschlägt sich auf A2 und landet im Wald
Brandenburg / A2 Brandenburg / Brandenburg an der Havel - Am Montagnachmittag kam es gegen 16:15 Uhr aufgrund von Starkregen auf der A2 zu Aquaplaning. Ein Autofahrer unterschätzte die Gefahr und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Fahrzeug überschlug sich und landete anschließend im angrenzenden Wald. Der Fahrer konnte sich aus seinem Auto selbst befreien und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Regen-Alarm auf der A72: Wasser stoppt Verkehr im Vogtland
Starkregen hat im Vogtland für Chaos auf der A72 gesorgt. Zwischen Reichenbach und Treuen stand das Wasser auf der Fahrbahn – und zwar in beide Richtungen. Die Folge: Erst ging auf der Strecke Richtung Zwickau gar nichts mehr. Inzwischen ist die Vollsperrung zwar aufgehoben, aber die linke Spur bleibt weiter dicht.
Der Verkehrswarndienst der Polizei bittet Autofahrer um Vorsicht und Geduld. In Teilen der Region hat der anhaltende Regen bereits kleinere Bäche über die Ufer treten lassen – ein Ende der Niederschläge ist noch nicht in Sicht. Wer kann, sollte die Strecke besser weiträumig umfahren.
Neue Zellen ziehen aus Westen nach
Eine Gewitterlinie zieht sich aktuell vom Osten Nordrhein-Westfalens bis nach Hessen. Die Gewitter ziehen weiter in den Osten. Derweil nähern sich weitere Gewitter aus dem Westen von Belgien, Frankreich und Luxemburg. Viel Regen fällt auch im Osten, wobei sich Blitz und Donner dort weitestgehend zurückhalten. Das kann sich im Laufe des Tages noch ändern, wenn auch Unwetter nicht ausgeschlossen werden können.
Wetterextreme setzen Landwirten in Brandenburg zu
Das unbeständige Wetter macht den Landwirten in Brandenburg zu schaffen. In der Region um Frankfurt/Oder sind die Landwirte derzeit eifrig dabei, ihre Rapsfelder abzuernten, da drohender Starkregen und Hagel zu größeren Ernteeinbußen führen könnten. Die wechselnden Hitzeperioden und heftigen Niederschläge setzen den Ertrag der Bauern unter Druck.

Regen Top-5 bis 16 Uhr

Regen Top-5 bis 15 Uhr

Regen Top-5 bis 14 Uhr

Hälfte der Tuvalu-Bewohner beantragt Visum für Australien
Fast die Hälfte der Bevölkerung des pazifischen Inselstaats Tuvalu hat innerhalb weniger Wochen ein Einwanderungsvisum für Australien beantragt. Grund ist die akute Bedrohung durch den Klimawandel: Laut Unicef könnte Tuvalu bis zum Jahr 2100 weitgehend im Meer versunken sein. Von den rund 10.600 Einwohnern haben sich bereits mehr als 5.100 für ein Sondervisum beworben. Australien erlaubt jährlich 280 Tuvaluern die Einreise. Die ersten Plätze sollen ab dem 25. Juli per Los vergeben werden.
Taifun Wipha trifft Hongkong – Flüge gestrichen und Stromausfälle
Taifun Wipha hat am Sonntag in Hongkong für heftige Regenfälle und Windböen bis zu 167 km/h gesorgt. Die Behörden riefen zeitweise die höchste Sturmwarnstufe aus. Mehr als 400 Flüge wurden gestrichen oder verschoben, rund 80.000 Passagiere waren betroffen. Etwa 500 Bäume stürzten um, Teile der Stadt waren ohne Strom. Öffentliche Verkehrsmittel, Fähren und sogar Disneyland stellten den Betrieb ein. Am Montag wurden alle Taifunwarnungen aufgehoben, der Flughafen kehrte mit über 1.000 geplanten Flügen zum Normalbetrieb zurück.
Bahnverkehr in Rheinland-Pfalz läuft nach Unwetter wieder planmäßig
Nach den wetterbedingten Sperrungen am Wochenende ist der Bahnverkehr in Rheinland-Pfalz wieder vollständig aufgenommen worden. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, wurden alle Strecken spätestens am frühen Montagmorgen wieder freigegeben. Zwischen Wittlich und Trier hatten umgestürzte Bäume für eine stundenlange Sperrung gesorgt, die Reparaturarbeiten an der Oberleitung dauern zwar an, behindern den Verkehr aber nicht mehr. Auch die Verbindung zwischen Kaiserslautern und Pirmasens ist seit Sonntagabend gegen 21 Uhr wieder frei.
Unwetter führt zu Ausnahmen beim Nachtflugverbot in Frankfurt
Wegen des Unwetters am Sonntagabend haben am Frankfurter Flughafen 27 Flugzeuge trotz des Nachtflugverbots nach 23 Uhr starten dürfen. Die letzte Maschine hob kurz vor Mitternacht in Richtung Tokio ab, wie das hessische Wirtschaftsministerium mitteilte. Auch 17 Landungen fanden erst nach 23 Uhr statt. Die Flugzeugabfertigung war am Abend aus Sicherheitsgründen zweimal für insgesamt 30 Minuten unterbrochen worden. Laut Regelung sind verspätete Starts und Landungen bis Mitternacht in Ausnahmefällen erlaubt.
Katamaran bei Unwetter auf dem Bodensee in Not geraten
Ein Unwetter mit starken Sturmböen hat am Sonntagabend einen Katamaran auf dem Bodensee in Schwierigkeiten gebracht. Gegen 20:30 Uhr wurden Feuerwehr und DLRG zu einem Einsatz im Bereich Gaienhofen-Hemmenhofen alarmiert. Glück im Unglück: Da sich anlässlich des Hausherrenfestes in Radolfzell bereits Einsatzboote auf dem See befanden, konnte schnell reagiert werden. Das Feuerlöschboot entdeckte den Katamaran bei Steckborn – er hatte bereits das Ufer erreicht. Die Besatzung blieb unverletzt und benötigte keine weitere Hilfe.
Starkregen und Gewitter – Unwettergefahr verlagert sich nach Osten

Kräftiger Regen hat aktuell vor allem Bayern und Baden-Württemberg im Griff. Im Tagesverlauf verlagert sich das Geschehen weiter nach Nordosten und es besteht teilweise auch Unwettergefahr. Ab dem Nachmittag sind von Sachsen bis nach Mecklenburg-Vorpommern heftige Gewitter mit Starkregen möglich. Besonders betroffen könnten am Abend Berlin, Brandenburg und Vorpommern sein. Örtlich werden Niederschlagsmengen von 30 bis 60 Litern pro Quadratmeter erwartet, in Spitzen sogar bis zu 100 Liter.
Unwetter sorgt für zahlreiche Einsätze und Zugausfälle

Sturmböen und Starkregen haben am Sonntag in mehreren Bundesländern für wetterbedingte Einsätze und Zugausfälle gesorgt. Besonders betroffen waren das Saarland, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Polizei und Feuerwehr in Saarbrücken rückten zu Dutzenden Einsätzen aus – meist wegen umgestürzter Bäume, überfluteter Straßen oder vollgelaufener Keller. Allein in der Landeshauptstadt Saarbrücken wurden 68 Einsätze gezählt.
Auch in Hünxe (NRW) rückte die Feuerwehr am späten Nachmittag zweimal aus: Ein umgestürzter Strommast blockierte eine Straße, später drang Regenwasser in einen Keller ein. In beiden Fällen blieb es bei Sachschäden.
In Rheinland-Pfalz behinderten umgestürzte Bäume den Regionalverkehr. Zwischen Kaiserslautern und Pirmasens prallte ein Zug gegen einen Baum, blieb aber unbeschädigt. Auch zwischen Wittlich und Trier kam es zu einer Sperrung, da bei Hetzerath ein weiterer Baum auf die Gleise stürzte. Ein Schienenersatzverkehr wurde jeweils eingerichtet. Laut Bahn war bis etwa 21 Uhr mit Einschränkungen zu rechnen.
Regen, Gewitter, Schauer - Sommer und Hitze werden weggefegt
Heute Vormittag gehen von der Ostsee bis zum Erzgebirge teils kräftige Regenschauer nieder, dazu sind unwetterartige Schauer und Gewitter möglich. In der Westhälfte halten sich dichte Wolken, nur von der Eifel bis Ostfriesland ist es vermehrt aufgelockert mit mehr Sonne. Am Nachmittag ist vor allem von Sachsen bis Mecklenburg-Vorpommern mit kräftigen Schauer und Gewitter zu rechnen, von der Uckermark bis nach Vorpommern auch Unwetter; im Nordosten sind insgesamt Regenmengen von bis zu 100 l/qm möglich!
In der Mitte bleibt es bewölkt, dazu fällt etwas Regen. Vom Oberrhein bis zum Niederrhein bilden sich am Nachmittag verbreitet Schauer und teils starke Gewitter. In Gewitternähe sind stürmische Böen möglich, im Osten lokal auch Sturmböen. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 26 Grad, im äußersten Osten sind 28 bis 29 Grad möglich.
Enorme Regenmengen
Die Niederschlagssummen seit gestern Abend sind derzeit vor allem im Süden markant: im Allgäu wurden bisher oft 20 bis 30, in Ettal und Schwangau um 40 l/qm gemessen. Spitzenreiter ist derzeit Günzburg in Bayerisch-Schwaben mit 46 l/qm.
Wetterlage: Tiefdruck-Power mit Isaac

Die Kaltfront von Tief Isaac zieht bis Montagabend von West nach Ost übers Land. Dann macht es sich über Mitteleuropa gemütlich und beschert uns sehr wechselhaftes, im Vergleich zu den letzten Tagen recht frisches Wetter für den Rest der Woche. Ein beständiges Sommerhoch ist nicht in Sicht. Hoch Edeltraud liegt inzwischen am Schwarzen Meer (in der Sonne wahrscheinlich).