Der Wetter-Tag bei wetter.de

Rekord getoppt: 36 Grad vor tropischer Nacht

Heute gab es landesweit strahlend schönes Badewetter. Mancheinem und -einer dürfte es auch zu heiß gewesen sein. Vier Stationen kamen auf mehr als 35 Grad und können sich nun die heißesten Orte des Sommers 2024 nennen. So heiß war es bis jetzt noch nicht.
Lörrach (im Südwesten Baden-Württembergs) 36 GradWeil am Rhein (direkt im Dreiländereck Deutschland-Schweiz-Frankreich) 35,2 GradBrauneberg-Juffer (ein Wenberg an der Mosel in Rheinland-Pfalz) 35,1 GradMüllheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg) 35,1 Grad
Auch am Mittwoch geht es mit viel Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen weiter. Die 35er Marke wird nochmal angegriffen.

In der Nacht gehen die Temperaturen jetzt aber erstmal auf 13 bis 18 Grad zurück. Im Westen von Köln bis nach Basel den Rhein entlang bleiben sie auch bei oder über 20 Grad hängen. Das ist dann eine tropische Nacht. Der Himmel ist meist sternenklar, nur vereinzelt bildet sich an der Donau und in den Mittelgebirgen später Frühnebel.

Der Mittwoch geht mit viel Sonne los und auch im Westen besteht zunächst nur ein geringes Schauerrisiko. Am Nachmittag werden die Wolken im Süden und Westen jedoch immer zahlreicher und bringen teils heftige Gewitter mit. Örtlich sind Starkregen, Hagel und Sturmböen mit dabei. Der Norden und Osten bleiben noch schön. Dazu wird es verbreitet heiß mit 30 bis 35 Grad, nur im Norden werden es etwas angenehmere 25 bis 28 Grad.

Temperatur-Maxima: Wie heiß wird es bei Dir?

Hitzewelle und Gewitter: Olympischer Triathlon vor Wetterchaos?

Paris: Olympischer Triathlon vor Wetterchaos?
Hitzewelle und Gewitter: Olympischer Triathlon vor Wetterchaos?

Die Unsicherheit beim olympischen Triathlon reißt nicht ab, und der Unmut in Paris wächst. Der Männer-Triathlon musste wegen unsauberer Seine verschoben werden. Statt am Dienstagmorgen starten die Männer nun am Mittwoch um 10:45 Uhr, während das Frauen-Rennen wie geplant um 8:00 Uhr stattfindet.

Die kurzfristige Änderung sorgt für Unmut und stellt die Athleten vor Herausforderungen. "Das ist alles andere als gut", sagte Martin Veith, deutscher Verbands-Sportdirektor. Lasse Lührs, einer der deutschen Starter, war bereits um 4:00 Uhr wach, als die Nachricht kam. Nun müsse man schnell umdenken, so der Bonner.

Die spätere Startzeit könnte wegen der Hitze zur Herausforderung werden. Der Bundestrainer prognostiziert sehr warme Bedingungen, aber die Temperaturen sollen regelkonform bleiben. Ex-Weltmeister Daniel Unger betont die mentale Belastung: „Die Situation ist für alle gleich, aber nicht einfach.“

Sollte die Wasserqualität auch am Mittwoch nicht ausreichen, steht Freitag als Ersatztermin bereit. Als letzte Option könnte ein Duathlon aus Radfahren und Laufen stattfinden, was jedoch auf Kritik stößt. Meteorologen warnen vor Gewittern am Dienstag- und Mittwochabend, was die Wasserqualität weiter verschlechtern könnte.

Wetterprognose für Paris:

  • Heute: Nach sonnigem Beginn Quellwolken und ab Nachmittag Gewitter, bis zu 35 Grad, heiß und schwül.
  • Mittwoch: Kräftige Schauer und Gewitter möglich, hohe Schwüle, Außensportveranstaltungen könnten gefährdet sein.
  • Donnerstag: Unbeständig mit leichter Abkühlung bis Mittag.
  • Freitag bis Montag: Ruhigeres, meist trockenes Wetter mit angenehmen Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad.

Sonnenmilch und Trinkflaschen für Obdachlose

dpatopbilder - 27.02.2018, Niedersachsen, Hannover: Dimitar (31) aus Bulgarien und seine Freundin Alex (41) aus Ungarn essen und übernachten unter einer Brücke beim Hauptbahnof. Viele Obdachlose übernachten auch bei eisigen Temperaturen auf der Straße. Foto: Ole Spata/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Für obdachlose Menschen sind oft schon die einfachsten Dinge unerschwinglich.

Unter blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein kann es für obdachlose Menschen schnell gefährlich werden. Um sie vor den Risiken der Hitze zu schützen, stellt das Land finanzielle Mittel bereit. Dabei geht es um insgesamt 250.000 Euro, die für Sonnensegel, Sommerschlafsäcke und Sonnenmilch verwendet werden sollen.

In Düsseldorf teilte das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit, dass die Gelder unkompliziert an Organisationen der Wohnungslosenhilfe verteilt werden. Diese können damit dringend benötigte Hilfsmittel wie Sonnensegel, Sommerschlafsäcke, Trinkflaschen und Sonnenschutzmittel beschaffen und an Bedürftige weitergeben.

Obdachlose sind der Hitze oft schutzlos ausgeliefert, was in Kombination mit ihrem häufig schlechten Gesundheitszustand ein lebensbedrohliches Risiko darstellen kann. „Einfache Hilfsmittel wie Sonnencreme, schattenspendende Sonnensegel oder Trinkflaschen können hier gegen schwere Sonnenbrände, Dehydrierung und Hitzekollaps helfen“, erklärte Minister Karl-Josef Laumann (CDU).

Etwa 150 freie Träger und Initiativen der Wohnungslosenhilfe haben bereits Interesse an dem Hilfspaket gezeigt.

Sommer 2024 bisher mit vergleichsweise geringen Spitzentemperaturen

Heute ist es gut möglich, dass wir die größte Hitze des bisherigen Jahres messen. Dafür müssen wir über 35 Grad kommen. Interessant daran ist, dass der aktuelle Sommer eher ein bisschen zu warm ist – aber das gilt in Bezug auf die Durchschnittstemperatur. Da spielen warme Nächte offenbar eine entscheidende Rolle. Die Spitzenwerte am Tag sind in diesem Sommer eher niedrig.

Hier zum Vergleich die Höchstwerte der letzten Jahre:

  • 2023: 38,8 - gemessen am 15.7. in Möhrendorf-Kleinseebach (Bayern)
  • 2022: 40,1 - gemessen am 20.7. in Hamburg-Neuwiedenthal
  • 2021: 36,6 - gemessen am 19.6. in Berlin-Tempelhof
  • 2020: 38,6 - gemessen am 9.8. in Trier (Rheinland-Pfalz)
  • 2019: 41,2 - gemessen am 25.7. in Duisburg und Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen)

Zehntausende ohne Strom nach Unwetter über Baltikum

29.07.2024, Riga Heavy rain and storm damage in Riga. Photo: Lita Millere, LETA RÄga Latvija 90CCAE71-9AF6-4722-9DF9-9A6DEAE13A09 PUBLICATIONxNOTxINxESTxLATxLTUxFIN Copyright: xLitaxMillerex Stormy weather
Regen und Sturm haben in Riga und weiten Teilen des Landes für große Schäden gesorgt.

Die baltischen Staaten wurden von heftigen Windböen und sintflutartigem Regen heimgesucht. Besonders betroffen waren Litauen und Lettland, wo Zehntausende Menschen ohne Strom auskommen mussten. In Litauen waren laut dem Energieversorger Eso etwa 165.000 Haushalte ohne Strom oder hatten mit Unterbrechungen zu kämpfen, insbesondere in der Hauptstadt Vilnius und Umgebung. In Lettland saßen 37.000 Abnehmer des Netzbetreibers Sadales Tikls im Dunkeln.

Der starke Sturm entwurzelte Bäume, warf Masten um und beschädigte sogar das Dach des Doms von Riga, der größten Kirche der baltischen Staaten. Ein Video des Vizebürgermeisters von Riga, Edvards Ratnieks, zeigt, wie der Sturm das Blechdach des Doms erfasst und es wild flattern lässt.

Auch der Verkehr war betroffen: An den Flughäfen von Riga, Vilnius und Kaunas wurden Flüge gestrichen, und die litauische Bahn meldete Verspätungen. In Grigiskes bei Vilnius kam es zu einem tragischen Unfall, bei dem ein Mann von einem umstürzenden Baum erschlagen wurde.

In den letzten Tagen sind ungewöhnlich große Regenmengen gefallen, insbesondere in Lettland. Innerhalb von 24 Stunden wurden stellenweise bis zu 118 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, und in Riga waren es 105 Liter. Insgesamt kamen dort seit Sonntag teils bis zu 150 Liter pro Quadratmeter zusammen. Dazu kamen starke Winde, mit örtlichen Sturmböen der Stärke 9 und in Dobele sogar schwere Sturmböen der Stärke 10, die Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreichten.

Die Folgen des Sturms sind weitreichend, und die Aufräumarbeiten sowie die Wiederherstellung der Stromversorgung werden einige Zeit in Anspruch nehmen.

Juli war viel zu nass

Spielunterbrechung wegen Gewitter, Deutschland vs. Daenemark, Fussball, UEFA Euro 2024, Achtelfinale, 29.06.2024
Im Achtelfinale Deutschland vs Dänemark in Dortmund musste das Spiel unterbrochen werden.

Heute gibt es den Blick zurück auf das Juli-Wetter, das voraussichtlich zu nass und zu warm im Vergleich zum langjährigen Mittel war. Die höchsten Temperaturen gab es im Südosten, während der Westen den meisten Regen erhielt. An einzelnen Tagen wurden bis zu 35 Grad und 70 Millimeter Regen pro Quadratmeter gemessen. Der meteorologische Sommer zeigte sich ebenfalls wechselhaft, mit anhaltendem Regen zu Beginn des Juni, der in vielen Gebieten die Flusspegel ansteigen ließ, insbesondere in Baden-Württemberg und Bayern, wo es zu schwerem Hochwasser kam. Fast wöchentlich gab es Unwetterwarnungen. Auch während der Fußball-Europameisterschaft in Deutschland kam es zu Spielunterbrechungen durch Unwetter. Landesweit gab es heftige Niederschläge und Gewitter, teilweise auch mit Hagel. Dieses Jahr brachte eine bemerkenswerte Flut extremer Wetterereignisse,, obwohl solche Wetterlagen nicht ungewöhnlich sind.

Vorsicht, Ozon-Alarm!

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Das sonnige Hochdruckwetter schraubt die Ozonwerte kräftig in die Höhe. Heute können wir uns auf Werte über 120 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) einstellen – im Westen und Süden sogar punktuell auf stolze 180 µg/m³! Da jubelt das Ozon.

Besonders empfindliche Menschen, wie ältere Personen, Kinder und alle mit Atemwegserkrankungen, sollten sich lieber schonen. Schnappt euch ein gutes Buch und bleibt in den kühlen vier Wänden, statt in der Mittagshitze anstrengende Outdoor-Aktivitäten oder Sport zu betreiben.

Und das ist noch nicht alles: Die UV-Belastung klettert heute auf 6 bis 7, in den Alpen sogar auf satte 8 bis 9. Also, wenn ihr euch ins Freibad oder länger in die Sonne wagt, vergesst nicht den Sonnenschutz! Besonders zur Mittagszeit gilt: Eincremen, Schatten suchen und viel Wasser trinken. Bleibt cool und genießt den Sommer!

Wissen, wie hoch der UV-Wert bei euch zuhause ist: Hier geht es zu unserer aktuellen UV-Index-Karte

Swifties trotzen erneut dem Wetter

Taylor-Swift-Konzert
Swifties auf dem Olympiaberg, Fans wollen abends kostenlos das Taylor-Swift-Konzert mitfeiern.

Auch am Sonntag haben die Swifties in München dem Wetter getrotzt, um ihre Queen zu sehen. Tausende Fans standen stundenlang Schlange, um beim letzten Deutschland-Konzert von Taylor Swift im Münchner Olympiastadion dabei zu sein. Sogar der Rettungsdienst hatte alle Hände voll zu tun und musste rund 30 Mal wegen Kreislaufkollaps ausrücken, wie ein Polizeisprecher berichtete. Zum Glück war es nach dem Regen deutlich kühler als am Vortag, als die Fans bei schweißtreibenden 31 Grad ausharren mussten. Der Konzertveranstalter verteilte fleißig Wasser und Rettungsdecken, damit niemand schmilzt. "Bislang ist alles sehr ruhig und friedlich", sagte der Sprecher. "Wir sind auf alles vorbereitet."

Doch nicht nur im Stadion war die Stimmung bombig: Am Olympiaberg und auf den umliegenden Wiesen hatten sich erneut Tausende Fans versammelt, um aus der Ferne ohne Ticket mitzufiebern. Am Samstag waren es laut Polizei rund 25.000, die so mitfeierten.

Taylor Swift gab am Abend das letzte Deutschland-Konzert ihrer „Eras“-Tournee. Vorher rockte sie bereits Gelsenkirchen und Hamburg. Die Tickets waren natürlich im Nu ausverkauft. Swifties, ihr seid die Besten!

Wird heute der heißeste Tag des Jahres?

Guten Morgen liebe Wetterfreundinnen und -freunde,

heute wird es im ganzen Land sonnig und es bleibt trocken. Dünne hohe Wolkenfelder stören nur selten am blauen Himmel. Die Sonne könnte jedoch aufgrund von Saharastaub etwas milchig aussehen. Dazu gibt es 25 bis 30, im Süden und Westen bis 33 Grad. Am südlichen Oberrhein sind sogar Werte um 35 Grad zu erwarten und damit könnte es der bislang heißeste Tag des Jahres werden.

Halil bringt die Sonne

Hoch Halil dominiert die Wetterlage
Hoch Halil hält alle Wolken auf Abstand.

Hoch Halil verlagert seinen Schwerpunkt heute zur südlichen Ostsee, bleibt aber mit meist noch trockener und abseits der Küsten sehr warmer bis heißer Luft für Deutschland wetterbestimmend. Dabei besteht vom Niederrhein bis zum Hochrhein, Bodensee und Alpenvorland eine hohe bis sehr hohe Wärmebelastung.

Morgen erreicht feuchtere, sehr schwüle Luft den Westen und Süden Deutschlands und das Schauer- und Gewitterrisiko steigt folglich dort im Tagesverlauf an. Am Donnerstag drohen häufigere und lokal unwetterartige Schauer und Gewitter. Weiterhin meist freundlich bleibt es zu den Küsten hin und im Nordosten.

(mit dpa)