Der Wetter-Tag bei wetter.de

Im Westen regnet es sich ein - im Süden wird es eiskalt

Die Sonne hatte es auch heute verbreitet wieder schwer. In den kommenden Stunden ziehen wenigstens die Schauer im Nordosten ab. Neuer Regen rutscht von Westen herein und dort regnet es sich dann auch ein. Im Süden gibt es Frost. Im Allgäu und in anderen Alpentälern kann es auf -7 Grad runtergehen. Unter den dichten Regenwolken im Westen bleiben die Temperaturen bei 6 Grad hängen.

Am Donnerstag geht es im Süden meist trocken und mit ein paar Wolkenlücken los. Der Regen im Westen breitet sich immer weiter nach Norden und am Nachmittag nach Nordosten aus. Südlich der Linie Pfalz – Berlin bleibt es aber verbreitet trocken. Im Dauerregen gibt es Höchstwerte um 6 Grad. Mit Sonne werden es bis zu 12 Grad.

Regenradar: Regnet es jetzt oder gleich?

Hochwasser-Alarm in der Bretagne geht weiter: So viel Regen wie noch nie

Police officers and rescue workers evacuate residents as severe flooding hits western France amid storm Ivo, Wednesday, Jan. 29, 2014 in Redon, western France. (AP Photo/Mathieu Pattier)
Polizeibeamte und Rettungskräfte evakuieren Anwohner, als schwere Überschwemmungen den Westen Frankreichs während des Sturms Ivo am Mittwoch, 29. Januar 2014, in Redon, Westfrankreich, treffen.

Immer wieder fiel in Frankreichs Nordwesten zuletzt viel Regen. Flüsse traten über die Ufer, Straßen waren überschwemmt. Jetzt kommt noch mehr Wasser auf die Gegend zu. Denn Sturmtief Ivo, das bei uns Julian heißt, zieht aktuell vom Atlantik zur Biscaya und sorgt im Westen Frankreichs, im Norden Spaniens sowie in Portugal für kräftige Regenschauer und Gewitter mit Sturmböen. Am Donnerstag zieht das Tief – mitsamt kräftigen Schauern und Sturmböen – über Südfrankreich weiter Richtung Sardinien, schwächt sich dabei aber allmählich ab.

In den drei Départements Morbihan, Ille-et-Vilaine und Loire-Atlantique, die zur Region Bretagne gehören, herrschte die höchste Warnstufe Rot für Hochwasser.

An der Station Guémené-Penfao, 20 Kilometer von Redon entfernt, verzeichnete der Januar eine Niederschlagsmenge von 226 Litern pro Quadratmeter, mehr als das Doppelte des Normalwerts. In vier Tagen regnete es so viel wie in einem ganzen Monat.

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Hitze und Unwetter in Australien - bis zu 50 Grad

29.01.2025, Australien, Wartook: Der Viehzüchter Brett Monaghan lädt seine Schafe mit Hilfe von Gemeindemitgliedern auf einen Lastwagen in der Nähe von Wartook. Hunderte von Feuerwehrleuten kämpfen gegen drei unkontrollierte Buschbrände, einen in Dimboola und Wail nahe der südaustralischen Grenze und zwei im Grampians-Nationalpark. Foto: Diego Fedele/AAP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Buschbrände breiten sich in Australien aus. Hunderte von Feuerwehrleuten kämpfen gegen drei unkontrollierte Buschbrände, einen in Dimboola und Wail nahe der südaustralischen Grenze und zwei im Grampians-Nationalpark. Tiere müssen in Sicherheit gebracht werden.

Am Dienstag war es in ‘Down under’ mal etwas kühler mit "nur" noch 45 Grad in der Spitze. Im Dschungelcamp gab es um die 30 Grad und dazu war es sehr schwül. Der Hitzepol wandert jetzt etwas weiter nach Westen Dann sind Spitzen zwischen 45 und 50 Grad denkbar.

Dazu könnten sich im Nordosten heftige Schauer und Gewitter ausbreiten, durchaus mit größerem Überflutungspotential. Bis Sonntagmorgen werden in den Modellen 200 bis 500 Liter rund um Townsville berechnet. Das sind natürlich hier auch tropische Ecken. Muss man mal gucken, welche Auswirkungen das haben wird. Das Dschungelcamp liegt südlicher und außerhalb der Gefahrenzone. Zum Wochenwechsel könnte da aber auch mal etwas von Südwesten aufziehen.

Hier geht es zu den Höchstwerten in Australien

Wegen schlechten Wetters gegen den Steg geprallt

January 29, 2025, Massa (Ms, Italy: La nave cargo Guang Rong, battente bandiera cipriota, incagliata dopo essere finita a causa del maltempo contro il pontile a Marina di Massa (Massa Carrara), 29 gennaio 2025. Tutte salve le 12 persone dell'equipaggio della nave di oltre 100 metri di lunghezza, l'incidente dovuto probabilmente al forte vento e alle onde alte. ANSA/RICCARDO DALLE LUCHE..The Cypriot-flagged cargo ship Guang Rong ran aground after hitting the dock in Marina di Massa (Massa Carrara) in bad weather, January 29, 2025. All 12 crew members of the ship, over 100 meters long, were safe, the accident was probably due to strong winds and high waves. ANSA/RICCARDO DALLE LUCHE (Credit Image: © ANSA via ZUMA Press) / action press
Wegen schlechten Wetters gegen den Steg geprallt: Frachtschiff läuft vor Marina di Massa auf Grund. (Credit: action press)

Das unter zypriotischer Flagge fahrende Frachtschiff Guang Rong lief auf Grund, nachdem es aufgrund starker Winde und hoher Wellen gegen den Pier in Marina di Massa (Massa Carrara) gelaufen war. Alle 12 Personen der Besatzung des über 100 Meter langen Schiffes konnten gerettet werden.

Historiker: Sturmflut 1825 bleibt Warnung vor Naturgewalt

PRODUKTION - 21.01.2025, Schleswig-Holstein, Langeneß: Ein Pegelstand mit den Sturmfluten der vergangenen Jahrhunderte steht vor der Ketelswarft auf der Hallig Langeneß. Die große Sturmflut vor 200 Jahren, vom 3. auf den 4. Februar 1825, gilt als eine der vermutlich schwersten Sturmfluten der letzten Jahrhunderte. (zu dpa: «Von den Fluten weggerissen») Foto: Christian Charisius/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
200 Jahre Halligflut - Hallig Langeneß

In der verheerenden Sturmflut von 1825 an der Nordseeküste sieht der Historiker Heiko Suhr eine bis heute reichende Warnung vor Naturgewalt. „Die Sturmflut 1825 hat eine Bedeutung für die Gegenwart, um sich bewusst zu werden, in was für einer Region wir hier leben und wie gefährdet man durch Starkwetter-Ereignisse ist“, sagte der Leiter der Landschaftsbibliothek beim Regionalverband Ostfriesische Landschaft in Aurich.

Die Sturmflut in der Nacht vom 3. auf den 4. Februar 1825 markierte ein einschneidendes Ereignis für die norddeutsche Küstenregion. Sie ist auch unter dem Namen Februarflut oder Hallligflut bekannt. Besonders schwer wurden in Schleswig-Holstein die Halligen getroffen. In Niedersachsen war etwa in Ostfriesland nahezu die gesamte Küstenlinie von Deichbrüchen betroffen.

An der gesamten Nordseeküste von den Niederlanden über Deutschland bis nach Dänemark kamen rund 800 Menschen ums Leben, etwa 50.000 Nutztiere verendeten und rund 10.000 Häuser wurden unbewohnbar.

Die perfekte Schneemaschine in Japan

09.01.2025, Japan, Tsuruoka: Starker Schneefall in Tsuruoka in der nordöstlichen japanischen Präfektur Yamagata. Foto: -/kyodo/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Starker Schneefall in Japan (Symbolbild)

Ein Schneesturm wütet in Japan mit größeren Schneemengen an den Nordostküsten. Das ist zwar eine typische, aber dennoch durchaus extreme Winterwetterlage für diese Region. Denn die Kaltluft vom Festland rauscht dort über das Meer und wird dann an den japanischen Bergen ausgequetscht - die perfekte Schneemaschine.

Hier geht es zu den Wetter-Infos in Japan

Unwetter- und Tornadogefahr in den USA

Ein Kaltlufttief von Norden trifft auf ein südtropisches aus Richtung Mexiko, womit es vom Süden bis in den Osten ab der Nacht zu Donnerstag bis Samstag teils große Regenmengen, eventuell auch heftige Gewitter mit Unwetterpotential geben kann. Auch die Tornadoparameter springen an.

Hier geht es zum Wetter in den USA

Große Lawinengefahr in den Alpen

Lawinenvorhersage für Mittwoch, 29. Januar
Lawinenvorhersage für Mittwoch, 29. Januar (Lawinen.report). Rot eingefärbt Lawinengefahr Stufe 4.

Vor allem im Aostatal, Tessin, Engadin, Graubünden, Tirol, in der Lombardei, im Trentino, Südtirol, Osttirol, im Südwesten des Salzburger Landes sowie in Teilen der slowenischen Alpen gibt es in den Hochlagen Lawinengefahr Stufe 4 von 5 - also große Lawinengefahr! Aber auch über der Mitte bis in den Südwesten der Schweiz sowie ganz im Südosten von Frankreich ist es sehr gefährlich. Insgesamt sollte man bei Neuschnee in größeren Mengen im gesamten Alpenraum aufpassen und am besten auf den Pisten bleiben.

Viel Regen und wenig Schnee unterwegs

Das Radarbild von Mittwoch, 29.01.2025, 6:10 Uhr
Viel Regen und Schauer sind aktuell unterwegs.

Hier geht es zum aktuellen Regenradar: Wo regnet es jetzt und gleich?

Unwettergefahr über Südwesteuropa

Ein Sturmtief zieht heute vom Atlantik zur Biscaya und sorgt im Westen Frankreichs, im Norden Spaniens sowie in Portugal für kräftige Regenschauer und Gewitter mit Sturmböen. Am Donnerstag zieht das Tief mitsamt kräftigen Schauern und Sturmböen über Südfrankreich weiter Richtung Sardinien, schwächt sich dabei aber allmählich ab. Hier mehr Details zum Unwetter.

Erst Schauer und Sturmböen, später etwas mehr Sonne

ARCHIV - 12.07.2019, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Ein Mann geht mit einem Regenschirm vor aufziehenden dunklen Wolken spazieren. (zu dpa: «Regnerisches und stürmisches Wetter in Hessen») Foto: Martin Gerten/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Regen und Wolken bestimmen erst den Tag

Guten Morgen liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde,

nach den dicken Schneeflocken am Alpenrand gibt es heute Niederschläge weitestgehend wieder in flüssiger Form. Der Vormittag startet erstmal vor allem im Westen mit vielen Wolken und weiteren Regenschauern. Zum Nachmittag verlagern sich die Schauer weiter in den Osten. Dahinter wird es im Südwesten trockener und vor allem im Süden sonniger. Die Sonne bleibt den übrigen Landesteilen zum Teil ganz verwehrt. Bei kräftigem, auf den Bergen stürmischem Wind gibt es Höchstwerte zwischen 5 und 11 Grad.

Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag und Freitag geht es teils noch wechselhaft mit Regen und Wind weiter. Richtung Wochenende setzt sich mehr trockenes Wetter durch und abseits von Nebel scheint auch ab und zu die Sonne.

Die Wetterlage am Mittwoch: Tiefs im Doppelpack bringen erst noch reichlich Regen mit

Wetterlage
Wetterlage: Deutschland ist umzingelt von Tiefs.

Ein Tief über Südskandinavien lenkt heute feuchte, aber relativ milde Luft nach Deutschland. Nach kurzer Wetterberuhigung zieht von Donnerstag auf Freitag nochmals ein Wolkenband mit Regen über unser Land hinweg, bevor am Wochenende Hochdruckeinfluss unser Wetter bestimmt. Dabei setzt sich kühlere, für die Jahreszeit aber normal temperierte Luft durch. In den Nächten ist wieder mit Frost zu rechnen.

(mit dpa)