Der Wetter-Tag bei wetter.de
Sternenklar, aber kühlere Nacht

Auch in dieser Nacht wird es oft klar und kühl mit 8 bis 12 Grad. Wolkig bleibt es nur noch im Südosten Bayerns. Im Nordwesten bleibt es auch teilweise leicht bewölkt. Schauer sind jedoch selten. Dafür könnte es an der See noch etwas windiger sein.
Wetterkarten für Australien und weltwelt
Schwere Brände im Südosten Brasiliens

Im Südosten Brasiliens wüten schwere Brände. Die Regierung des Bundesstaats São Paulo rief in 45 Gemeinden den Notstand aus. Insgesamt mehr als 15.000 hauptamtliche und freiwillige Einsatzkräfte bekämpften die Flammen, wie die Regierung mitteilte. Auch Militärflugzeuge kamen zum Einsatz. Zwei Menschen seien wegen Brandstiftung festgenommen worden.
Die Stadt Ribeirão Preto im Innern des Bundesstaats war besonders von den Bränden betroffen. Dichter Rauch zog nach Medienberichten über weite Teile der Region. Die Behörden rieten Menschen mit Atemwegsproblemen, zu Hause zu bleiben und die Fenster zu schließen. Nach Daten des für die Satellitenüberwachung zuständigen Instituts für Weltraumforschung (Inpe) wurden im Bundesstaat São Paulo vom 1. bis 23. August 3175 Brände registriert. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Agência Brasil gab es dort zuletzt in keinem August seit 1998 so viele Brände.
Ein Toter nach Erdrutsch

Ein tödlicher Erdrutsch in Ketchikan im US-Bundesstaat Alaska hat zu obligatorischen Evakuierungen und der Ausrufung des Katastrophenzustands geführt. Bei dem Erdrutsch ist ein Mensch gestorben, drei weitere wurden verletzt. Zwei Menschen wurden so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Notunterkünfte wurden eingerichtet, und die Bewohner aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, da die Behörden weiteren Erdrutschen nicht ausschließen konnten. Das anhaltende Unwetter verursacht zudem Stromausfälle im nahegelegenen Metlakatla.
Schwere Unwetter in Norditalien

Rund um Brescia, zwischen Mailand und dem Gardasee, hat eine Superzelle am Montagvormittag einen verheerenden Hagelsturm ausgelöst, bei dem die Hagelkörner bis zu 8 cm Durchmesser erreichten. Die massiven Hagelbrocken verursachten erheblichen Schaden, zerschlugen Autoscheiben und beschädigten zahlreiche Fahrzeuge, darunter auch auf der wichtigen Touristenroute A4. Der starke Regen führte lokal zu Hochwasser und überflutete Wohnhäuser sowie Gebäude. Aufgrund der schwül-heißen Bedingungen besteht die Gefahr weiterer intensiver Unwetter. Auch in den beliebten Touristenzielen muss mit starkem Hagel und Überschwemmungen durch Starkregen gerechnet werden, warnt der Nationale Wetterdienst.
In Hamburg sollen Straßenlampen nur dann leuchten, wenn es auch wirklich notwendig ist
Die Stadt Hamburg stellt in diesem Sommer die bisherige Technik zum Ein- und Ausschalten der öffentlichen Beleuchtungsanlagen auf ein neues technisches System um. Dazu zählen insgesamt rund 126.000 Lampen auf Straßen, Wegen und auf Plätzen, teilte die Verkehrsbehörde mit. Hintergrund sei, dass das seit Jahrzehnten genutzte System der Tonfrequenzrundsteuerung (TFR) nicht mehr zur Verfügung steht und stattdessen ein neues, zukunftsfähiges System auf Basis der Europäischen Funkrundsteuerung (EFR) für die öffentliche Beleuchtung eingesetzt wird.
Über 40 Grad im Winter: Australien verzeichnet Hitzerekorde

Obwohl in Australien gerade noch Winter herrscht, werden in einigen Regionen neue Hitzerekorde aufgestellt. Insbesondere in der bei Urlaubern populären Region Kimberley im Westen hat die Wetterstation in Yampi Sound einen Spitzenwert von 41,5 Grad am frühen Nachmittag gemeldet, so der Wetterdienst „Weatherzone“. Dies stellt den bisher höchsten jemals für diese Jahreszeit gemessenen Wert dar.
Surfen in der Stadt immer beliebter und machbarer

Outdoor, Indoor, im Bach, am Flughafen: Surfen vor der Haustür ist angesagt, das Meer brauchen Surfer nicht mehr unbedingt. Vom Eisbach mitten in München hat sich die Welle in Deutschland und Europa – ganz klimafreundlich – ausgebreitet.
Schwere Schäden am Wochenende: Tornadoverdacht in Attendorn

Bei den zum Teil heftigen Gewittern, die uns am Wochenende die Abkühlung brachten, gibt es einen Tornadoverdacht. Am Samstagabend gegen 21:55 Uhr entstanden in Attendorn (NRW) im Umfeld einer Gewitterzelle erhebliche Schäden. Es entstand eine Schneise der Verwüstung auf einer Länge von über 250 Metern. Ob es sich tatsächlich um einen Tornado oder um extreme Fallwinde – die sogeannten Downbursts – handelt, wird geprüft, ist aber anhand der Schäden durchaus wahrscheinlich.
Kaltstart und dann wird's immer wärmer

Bevor es n den nächsten Tagen immer wärmer beziehungsweise heißer wird, legt die neue Woche einen ziemlich frischen Start hin. Vor allem in den Kältelöchern der Mittelgebirge klopfte bodennah sogar Väterchen Frost an.
Eine gute Chance zum Durchlüften. In den nächsten Tagen legt der Sommer nämlich erneut hitzig nach. Mit dafür verantwortlich ist Hoch Piet, wie Meteorologe Rainer Buchhob erläutert: „Morgen verlagert sich der Schwerpunkt des Hochs zur südlichen Ostsee und bleibt bis Mittwoch für nahezu ganz Deutschland wetterbestimmend. Durch die Erwärmung vor Ort und am Mittwoch Winddrehung auf südliche Richtungen steigen die Temperaturen von Tag zu Tag wieder an und Mittwoch liegen die Höchstwerte verbreitet um die 30°C-Marke. Am Donnerstag kann sogar die 35°C-Marke noch einmal geknackt werden, bevor die Strömung auf West bis Nordwest dreht und weniger warme atlantische Luft die Hitze verdrängt.“
"Schon die Neandertaler haben ihre Höhlen vollgemüllt"
Schon vor Urzeiten sind die Wege der Menschen von Abfall gesäumt. Doch erst mit Beginn des Massenkonsums wird Müll zu einem globalen Umweltproblem. Jedes Jahr fallen allein in Deutschland pro Kopf zwischen 400 und 500 Kilogramm Haushaltsmüll an. Der Historiker Roman Köster beschreibt in seinem Buch "Müll", wie der Umgang mit Abfall die Gesellschaft prägt. Hier gibt es das ganze Interview mit dem Geschichtsforscher.
Im Video: Schwieriger Einsatz auf Gletscher in Island
Mindestens ein Toter bei Einsturz von Eishöhle in Island
Der Gletscher Breidamerkurjökull ist eines der beliebtesten Touristenziele Islands. Zu den Attraktionen gehören auch Wanderungen durch Eishöhlen. Eine solche Höhle bricht über einer 25-köpfigen Besuchergruppe zusammen. Ein Wanderer überlebt das Unglück nicht, zwei werden noch vermisst. Mehr dazu bei der ntv.de.
Der Montag wird ein richtig netter Tag - kaum Regen, angenehme Temperaturen
Heute wird es nach teils frischer Nacht verbreitet sonnig. Nur im Südosten sind noch kompakte Wolken unterwegs und dort sowie bei wechselnder Bewölkung im windigen Nordseeumfeld sind Schauer möglich, die am Nachmittag im Berchtesgadener Land auch kräftig ausfallen können. Anfangs sind auch Richtung Lausitz noch Wolkenfelder unterwegs. Die Temperaturen steigen auf 17 bis 20 Grad in Alpennähe, mit Sonnenschein aber auf 21 bis 27 Grad an.
Die Wetterlage: Hoch Piet macht sich breit

Hoch Piet erstreckt sich von der Biskaya bis nach Ostdeutschland und dehnt sich heute über Polen weiter in die baltischen Staaten aus. Nur im äußersten Südosten Deutschlands sind noch Tiefausläufer mit kompakteren Wolken unterwegs und das Nordseeumfeld ist an das Schauerwetter über Nordeuropa angedockt.
Im Video: Schön zu sehen, wie die Hitze sich festsetzt
Höchstwerte für Deutschland
(mit dpa)