Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nacht frostig und glatt - Februar wird bei uns zu trocken - Fluten und Tornados über Sizilien und Süditalien
Die Nacht zum Montag bringt Frost, Nebel und Reif

Mal absehen von einigen, aber wenigen Regionen im Küstenumfeld wird es erneut frostig kalt. In ungünstigen Lagen und Kältelöchern geht es wieder gen strengem Frost bis an die minus 10 Grad. Derweil breiten sich Dunst- und Nebelfelder abermals aus und können die Sichtweiten auf unter 50 Meter sinken lassen. Außerdem müssen wir uns vereinzelt auf Glätte durch Reif und gefrierende Nässe einstellen.
Unwetter am Mittelmeer: Wasserhosen zwischen Sizilien und Süditalien
Schwere Unwetter haben Ostsizilien und Süditalien mit Starkregen, Hagel und Gewittern heimgesucht. In der Straße von Messina waren sogar Wasserhosen zu erkennen.
Straßen werden zu Sturzbächen auf Sizilien
Frühling beginnt zu sprießen

An manchen Orten blühen sie schon: die Vorboten für den Frühling. So zum Beispiel hier in Oberursel in Hessen. Die Krokusse ud Schneeglöckchen sprießen nach und nach aus dem Boden und machen unsere Natur wieder ein Stückchen bunter.

Heftige Überschwemmungen in Australien
Nach heftigen Regenfällen sind in Teilen der australischen Provinz Queensland mehrere Flüsse über die Ufer getreten und haben Ortschaften überschwemmt. Die Behörden riefen die Bewohner der betroffenen Gebiete auf, ihre Häuser zu verlassen, wie der australische Sender ABC Australia am Sonntag berichtete. Bis Dienstag bestehe in Queensland weiterhin die Gefahr von heftigen Regenfällen und gefährlichen Überschwemmungen, sagte ein Meteorologe der nationalen Wetterbehörde.
In Teilen von Queensland sollen innerhalb von 48 Stunden bis zu 1000 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, teilte die australische Wetterbehörde mit. In der Stadt Ingham kam bei einem Rettungseinsatz eine Frau ums Leben. In der Stadt sind 6.000 Haushalte ohne Strom, berichtet ABC Australia.
Februar wird viel zu trocken
Aktuell erleben wir im wahrsten Sinne des Wortes ein Hoch-Gefühl, das unseren Februar einleitet. Und so soll es erstmal scheinbar weitegehen, denn die Temperaturen steigen an. Regen ist da erstmal gar nicht in Sicht. Das bedeutet aber auch, dass der Februar viel zu trocken werden wird. Wie sich das auf unsere Natur und Pflanzen auswirkt, wird sich noch zeigen. Doch so richitg mit Regen können wir nach den aktuellen Prognosen erst im März wieder rechnen.
Wer noch genauer nachlesen möchte, worauf wir uns die nächsten 42-Tage wettertechnisch freuen dürfen, kann doch mal bei unseren Langfristprognosen vorbeischauen.
Genetische Vielfalt in der Tierwelt nimmt rapide ab
Seit 1985 haben viele Arten weltweit an genetischer Vielfalt verloren. Dies geht aus der bisher umfangreichsten Studie zur genetischen Vielfalt hervor, die Daten von 628 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten analysiert hat. Zwei Drittel der untersuchten Arten waren vom Verlust der genetischen Vielfalt betroffen, zum Beispiel durch die Einschränkung ihrer Lebensräume. Der Verlust der genetischen Vielfalt betraf die Arten unabhängig davon, ob sie auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) standen oder nicht. „Zwei Drittel der untersuchten Populationen sind bedroht, und weniger als die Hälfte von ihnen profitiert von Schutzmaßnahmen“, betont Erstautorin Robyn Shaw von der australischen Universität Canberra.
Genetische Vielfalt ist wichtig für die Fitness und Anpassungsfähigkeit von Populationen. Dies ist besonders wichtig, wenn sich Ökosysteme verändern, wie zum Beispiel durch den Klimawandel.
Den Ergebnissen zufolge sind Vögel am stärksten vom genetischen Verlust betroffen, gefolgt von Säugetieren. Landlebewesen sind stärker betroffen als Meereslebewesen, bei denen teilweise eine Zunahme der genetischen Vielfalt beobachtet wurde.
Die Forscher konnten aber auch Maßnahmen analysieren, die dem Verlust entgegenwirken können. Demnach hat der gesetzliche Schutz mit 23 Prozent die größte Wirkung. Danach folgen die Ergänzung der Population durch Artgenossen aus einer anderen Population oder die Verbindung getrennter Naturräume.
Als Beispiele nennen die Forschenden in einer Mitteilung die Wiederansiedlung von Goldenen Kurznasenbeutlern in Westaustralien, die Freilassung von Polarfüchsen aus Zuchtprogrammen in Skandinavien und die Umsiedlung von Präriehühnern in bestehende Populationen in Nordamerika.
Zudem wurde in einem Kommentar zur Studie darauf hingewiesen, dass der Verlust der genetischen Vielfalt nicht nur die gefährdeten Arten betrifft. Bisherige Schutzmaßnahmen hätten sich immer nur auf kleine Populationen konzentriert. Betroffen sind aber alle Arten.
-13 Grad! Eisige Kälte liegt über Deutschland

Der Blick aus dem Fenster verspricht erstmal Sonnenschein. Doch wer heute schon einen Fuß vor die Tür gesetzt hat, dem könnte kurz der Atem gestockt haben. In Deutschland herrscht eine klirrende Kälte. Wir schauen uns mal die tiefsten Temperaturen heute morgen an:
-13 Grad in Morgenröthe-Rautenkranz auf 620m Höhe (Sachsen)
-11 Grad in Klingenbrunn (Bayern) auf 760m Höhe
-10 Grad in Erlabrunn im Erzgebirge, in Bad Brambach-Kurpark (Sachsen), in Königshütte im Harz und Bad Elster (Sachsen)
-9 Grad auf der Zugspitze (Bayern), in Bad-Berleburg Hemschlar (NRW), Nailar (Bayern) und Bad Colberg (Thüringen), Daun-Gemuenden (RLP), in Bad Lobenstein (Thüringen) und Carlsfeld (Sachsen)
Zypern kämpft mit Wasserknappheit
Zypern steht vor einem großen Problem: das Wasser wird immer knapper und der bisherige Winter hat die Situation verschärft. Zwar regnet es immer wieder, aber längst nicht ausreichend. Das Agrarministerium und die Wasserwerke Alarm: Die Wasserspeicherseen seien nur noch zu 25 Prozent gefüllt und die Aussichten für den Sommer katastrophal. Aktuell werden zwei Wege zur Verbesserung der Situation diskutiert.
Die Regierung in Nikosia prüft den Betrieb von zusätzlichen Entsalzungsanlagen sowohl im Meer als auch an Land. Das Problem: Die Anlagen müssten so schnell wie möglich geliefert werden, damit sich die Situation entspannen kann.
Dazu verfügt Zypern zwar über 180 Dämme – gemessen an der Fläche des Landes mehr als jedes andere EU-Land. Aber der Niederschlag geht seit Jahren stark zurück.
Die gesamte Ernte auf der Insel ist nun in Gefahr. Schon jetzt können die 250 Bananenproduzenten kaum noch ihre Pflanzen gießen. Auch andere Landwirte klagen.
Ebenfalls betroffen ist der Tourismus, In der Nähe der Tourismushochburg Paphos regnete es nicht nur zu wenig, sondern auch ein Damm brach, sodass das letzte Wasser abfloss. Wassersparen mussten die Besucher und Einheimischen schon die letzten Jahre. Das wird dieses Jahr wohl nicht besser werden.
Für Touristen stellt sich außerdem die Frage, ob künftig Pools noch befüllt werden - manche Hotelbetreiber überlegen bereits, die Pools mit Meerwasser zu befüllen. Das klingt einfach, zieht jedoch die Filteranlagen der Schwimmbecken enorm in Mitleidenschaft.
Die Einwohner wiederum fürchten Maßnahmen wie in den wasserarmen Jahren von 2005 bis 2007: Damals durften die Menschen während einer extremen Dürre ihre Autos nicht mehr abspritzen und den Garten nicht mehr wässern.
Die Sonne versüßt heute oft den Sonntag

Der Blick auf unsere Karte ist wirklich vielversprechend. Vielerorts scheint heute die Sonne einige Stunden. Insbesondere der Westen und Südosten kann sich glücklich schätzen. Etwas weniger Sonne bekommt der Nordosten und das Alpenvorland ab. Trotzdem kann auch hier die Sonne ab und zu auf uns herunterlächeln.
Genießt also das schöne Wetter am Sonntag!
Winter oder Frühling? Heute entscheidet sich das Wetter für die nächsten 6 Wochen
Guten Morgen,
Nach einer frostigen Nacht mit Tiefstwerten zwischen 0 und minus 7 Grad scheint heute vor allem im Westen verbreitet die Sonne 8 von 9 möglichen Stunden. Das gilt auch für die Berge im Süden. In den Tälern und Flussniederungen bleibt es meist neblig. Auch im Norden und Nordosten stört dichter Hochnebel. Es fällt aber nur wenig Sprühregen. Die Höchstwerte erreichen im sonnigen Westen bis zu 6 Grad. Sonst meist 2 bis 4 Grad. Im Dauernebel stellenwiese auch nur 0 Grad.
Hier geht es zu unserem 7-Tage-Wettertrend
Heute ist Murmeltiertag - bleibt der Winter oder kommt der Frühling bald? Das Ergebnis ist da!

Jährlich am 2. Februar wird darüber entschieden, ob der Winter noch weiter andauert oder ob der Frühling bald einzieht. In der Gemeinde Punxsutawney im US-Staat Pennsylvania wird der Groundhog Day (Murmeltiertag) gefeiert. Die US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) mit Bill Murray und Andie MacDowell in den Hauptrollen machte den Murmeltiertag und den Brauch weltweit bekannt. Aber eigentlich steht ein anderes Tier dahinter!
Die Wetterlage: Hoch Caroline lässt sich bei uns nieder

Hoch Caroline macht es sich jetzt erstmal bequem bei uns in Deutschland. Dieses Hoch Caro zieht erst in der Nacht zu Mittwoch nach Osten ab. Ein neues Hoch rückt von Westen aber bereits nach. Zwischendrin mogelt sich aber etwas mildere Meeresluft zu uns. Da diese mildere Luft auch etwas feuchter ist, kann es Mitte der Woche durchaus gefährlich glatt werden. In der zweiten Wochenhälfte beruhigt sich das Wettergeschehen dann wieder.
(mit dpa)