Der Wetter-Tag bei wetter.de
Omega-Lage zeigt sich hartnäckig

Wir stehen kurz vor einer hartnäckigen Omega-Lage. Dieses Hochdruckgebiet krallt sich regelrecht fest über uns und sorgt mindestens in der gesamten Hoche für ruhiges Herbstwetter. Wieviel Sonne dabei für uns abfällt ist - besonders im grauen November - nich nicht raus, denn immer wieder wabern dichte Nebelschwaden durch die Nacht und den Tag. Mehr dazu und eine Prognose für jeden Tag der kommenden Woche im 7-Tage-Wettertrend.
Brrrr! Boden- und Luftfrost in der Nacht

In der Nacht zum Sonntag lockern vor allem über der Nordhälfte die Wolken auf und mit den Temperaturen geht es Richtung 0 Grad. Oft droht Bodenfrost, vereinzelt auch Luftfrost. Über der Mitte und im Süden bilden sich häufig Dunst und Nebel, wodurch es nicht ganz so auskühlt. Die Tiefstwerte im Südwesten unter Wolken damit bei 7 Grad.
Der Sonntag selbst beginnt im Norden oft freundlich bis sonnig. Ansonsten wabern öfter mal Nebelschwaden herum oder am Himmel hängen tiefe Wolken. Nachmittag sollte sich dann aber öfter die Sonne Platz machen. Vor allem im Westen wird es richtig sonnig. An Nord- und Ostsee werden die Wolken aber im Tagesverlauf wieder zahlreicher. Es bleibt aber auch hier überwiegend trocken. Die Höchstwerte erreichen meist nur 8 bis 13 Grad.
Jetzt 207 Tote nach Unwettern - Immer noch viele Menschen vermisst
Mit dem Einsatz des Militärs und Freiwilliger beschleunigen sich die Bergungsarbeiten nach den Unwettern rund um die Großstadt Valencia. Die tatsächliche Zahl der Toten steht noch lange nicht fest.
Nach den verheerenden Unwettern in Spanien klettert die Zahl der Toten weiter nach oben. Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska sagte im Sender Cadena Ser, sie liege jetzt bei 207. Alleine 204 Menschen starben demnach in der am härtesten betroffenen Mittelmeerregion Valencia sowie zwei in der Region Kastilien-La Mancha und einer in Andalusien. Zuvor hatte die vorläufige Zahl der Toten in Spanien bei 205 gelegen.
Diese vorläufige Bilanz könne sich in den kommenden Stunden weiter verschlimmern, da viele Menschen noch vermisst würden, sagte Grande-Marlaska am Freitagabend weiter. Eine offizielle Zahl, wie viele Menschen noch in steckengebliebenen Autos oder an anderen Orten vermutet werden, gibt es nicht.
Die Zeitung El Diaro berichtete unter Berufung auf den Zivilschutz von Valencia, es seien ursprünglich etwa 1900 Menschen telefonisch als vermisst gemeldet worden. Dazu sagte Grande-Marlaska laut der Nachrichtenagentur Europapress, diese Daten seien nicht berücksichtigt worden, weil sie keinen vernünftigen Kriterien entsprächen. Es wäre nicht klug, eine Zahl zu nennen.
600 dieser 1900 als vermisst Gemeldeten seien wieder aufgefunden worden, berichtete die Zeitung weiter. Zudem könne sich die Zahl weiter reduzieren, etwa durch doppelt als vermisst gemeldete Personen. Allerdings sagte auch Verteidigungsministerin Margarita Robles, es würden noch viele Menschen in verschütteten oder von den Fluten mitgerissenen Autos vermutet. Mehr als 1700 Soldaten helfen mittlerweile in den Katastrophengebieten im Raum Valencia mit, auch tausende freiwillige Helfer haben sich gemeldet.
Typisch Herbst – Ruhige Hochdrucklage über Mitteleuropa

In Mitteleuropa setzt sich eine stabile Hochdrucklage fest. Die sogenannte Omega-Wetterlage sorgt in der kommenden Woche für ruhiges Herbstwetter mit wechselnden Abschnitten aus Sonne und Nebel. Am Samstag strömt jedoch vorübergehend kühlere Polarluft aus dem Norden ein und beendet die milden Temperaturen – besonders nachts wird das spürbar.
In der Mitte trüb, sonst ein paar Chancen auf Sonne
Der Tag beginnt in der Mitte herbstlich grau. Örtlich fällt Regen oder Sprühregen. Ansonsten scheint im Norden die Sonne, und auch im Süden ist es außerhalb von Nebel erneut sehr sonnig. Am Nachmittag lösen sich die Nebelfelder häufiger auf, und die Wolken machen der Sonne mehr Platz. In der Mitte reicht es jedoch auch am Nachmittag nur selten für blauen Himmel. Die Höchstwerte erreichen am Rhein örtlich bis 14 Grad, während es im Norden nur 8 bis 10 Grad sind.
Welche Vögel kommen im Winter - welche ziehen weg?

Millionen von Vögeln treten jetzt ihre Reise an, um den bevorstehenden Winter zu überleben. Sie verlassen jetzt Deutschland und machen sich auf die Reise in wärmere Gefilde. Sie ziehen über Tausende von Kilometern in afrikanische Winterquartiere. Besonders Kraniche faszinieren dabei mit ihren riesigen Schwärmen, die man vielerorts in Nord- und Ostdeutschland am Himmel sehen kann. Welche abhauen, welche zu uns kommen, und welche aufgrund der warmen Winter hierbleiben.
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Kong-Rey: Nach Taiwan zieht der Taifun nach Japan
Kong-Rey hat Taiwan überquert und bewegt sich nun als tropisches Tief in den Osten Chinas, südlich von Shanghai. Im Laufe des Wochenendes wird Kong-Rey Kurs auf das südliche Japan nehmen. Im Westen, insbesondere in Hiroshima, sind bis Sonntag lokal 100 bis 200 Liter Regen möglich, während Tokio im Osten lediglich mit 60 bis 80 Litern rechnen kann.
Video: Temperaturfilm für Deutschland die nächsten 14 Tage
(mit dpa)