Der Wetter-Tag bei wetter.de

Frostig, bisschen Regen, in den Bergen sogar Schnee

Nacht Wetter
Ungemütliche Nacht mit Frier-Garantie.

In der Nacht zum Sonntag zeigt sich der Süden eher gemütlich unter einer dichten Wolkendecke – hier und da fällt ein bisschen Regen, in den Bergen sogar Schnee. Im Rest des Landes bleibt es teils wolkig, teils sternenklar. Später zieht sich der Norden eine Nebeldecke über. Die Temperaturen? In den Niederungen Süddeutschlands und an den Küsten geht’s auf 3 bis 0 Grad runter, sonst wird’s frostig mit -5 bis 0 Grad.
Nach einer sehr kalten Nacht mit Frost bis minus 5 Grad zeigt sich der Sonntag über der breiten Mitte nach Nebelauflösung sehr sonnig. Von der Nordsee her breiten sich im Tagesverlauf etwas dichtere Wolken bis ins nördliche NRW und vor die Tore Berlins aus. Vereinzelt kann mal etwas Regen fallen. Deutlich unfreundlicher und fies nasskalt geht es südlich der Donau weiter. hier fällt immer wieder mal etwas Regen oder Schneeregen. Ab 800 Metern auch Schnee. Mehr als ein paar Zentimeter Neuschnee werden es aber nicht.

Welche Pollen fliegen gerade durch Deutschland?

Pollenkarte
Hasel und Erle sind am Start, Birke steht schon in den Startlöchern.

Aktuell sind es vor allem Hasel- und Erlenpollen, die Allergikern das Leben schwer machen. Je nach Region schwankt die Belastung – im Süden ist sie oft schon ordentlich hoch, während es im Norden noch entspannter aussieht. Birkenpollen? Noch nicht. Aber keine Sorge, die lassen nicht mehr lange auf sich warten.

Frühling im Schnelldurchlauf – warum so früh?

Früher war März noch halb Winter, heute blüht gefühlt schon alles. Klimawandel lässt grüßen. Milder Winter, wärmere Temperaturen – zack, die Pflanzen denken, es sei schon Zeit für die große Blüte. Besonders Hasel und Erle sind Frühstarter und legen gerne mal einige Wochen früher los als noch vor ein paar Jahrzehnten.

Trockenheit: Doppelt fies für Allergiker

Regen ist für Pollenallergiker eigentlich ein Segen, weil er die Luft wäscht. Aber wenn’s zu trocken ist? Dann hängen die Pollen ewig in der Luft oder werden vom Wind immer wieder aufgewirbelt. Und das bedeutet: Daueralarm für die Nase.

Was hilft? Ein paar Tricks:

  • Lüften zur richtigen Zeit – morgens oder nach Regen, dann sind weniger Pollen unterwegs.
  • Duschen vorm Schlafen – damit die Pollen nicht mit ins Bett wandern.
  • Sonnenbrille tragen – schützt die Augen.
  • Kleidung draußen wechseln – sonst verteilt sich der Blütenstaub überall.
  • Antihistaminika auf Lager haben – wenn’s gar nicht anders geht.

Niederlande: Keine Windkraftanlagen neben historischen Windmühlen

Die historischen Windmühlen von Kinderdijk bleiben von modernen Windkraftanlagen verschont. Wegen ihres UNESCO-Welterbestatus und der Bedeutung der Region für Brut- und Zugvögel haben die Provinz Zuid-Holland sowie die Gemeinden Molenlanden und Gorinchem beschlossen, die Umgebung von den geplanten Windrädern auszunehmen. Stattdessen wurden alternative Standorte festgelegt.

Die 19 Mühlen von Kinderdijk, seit 1997 Weltkulturerbe, wurden 1740 erbaut, um das Land trocken zu halten. Als Standorte für über 200 Meter hohe Windräder in sechs bis zwölf Kilometern Entfernung ins Gespräch kamen, sorgte das für Unmut. Kritiker befürchteten eine Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und einen Rückgang des Tourismus. Nun gibt es eine Lösung, die Klimaschutz und Denkmalschutz in Einklang bringt.

Kalt, kälter, Windchill: Die unsichtbare Kälte, die uns heute frieren lässt

Polarluft
Kalte Polarluft hat Deutschland im Griff. Der Windchill macht es nochmal kälter.

Ab dem Mittag nimmt der Wind in der Südwesthälfte Deutschlands deutlich an Fahrt auf – und das hat spürbare Folgen. Obwohl das Thermometer relativ harmlose Werte anzeigt, fühlt sich die Luft erheblich kälter an. Der Grund: Der Wind verstärkt den Wärmeverlust der Haut, sodass der Körper schneller auskühlt. Dieses Phänomen, bekannt als Windchill-Effekt, sorgt dafür, dass gefühlte und gemessene Temperatur weit auseinanderliegen – je stärker der Wind weht, desto eisiger wirkt die Luft.

Zeit für den Reifenwechsel - aber erst bei 7 Grad

Der Frühling kommt – Zeit, die Winterreifen gegen Sommerreifen zu tauschen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Eine feste Vorschrift gibt es nicht, aber der TÜV empfiehlt den Wechsel, wenn die Morgentemperaturen stabil über sieben Grad Celsius liegen.

Warum Sommerreifen?
Sie bieten kürzere Bremswege, bessere Fahrstabilität und sparen Sprit. Ganzjahresreifen ähneln eher Winterreifen und verbrauchen im Sommer mehr Kraftstoff.

Wann sind neue Reifen fällig?
Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 mm, doch ADAC und Verkehrswacht raten zum Wechsel bei 3 mm (Sommerreifen) bzw. 4 mm (Winterreifen). Spätestens nach zehn Jahren sollten Reifen ausgetauscht werden.

Reifenlabel erklärt
Das Label gibt Auskunft über Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusch – eingeteilt in Klassen von A (sehr gut) bis G (schlecht).

Sommerreifen im Test
Der ADAC prüfte 18 Modelle – elf schnitten gut ab, drei fielen durch. Testsieger: Continental SportContact 7.

Lagerung & Montage
Reifenposition mit Kreide markieren, kühl und trocken lagern. Auf Felgen ist sowohl liegende als auch hängende Lagerung möglich.

Wochenende startet mit Frost und Sonne

Wettertrend 3 Tage
Das Wetter bringt Kontraste – Regen, Sonne und frostige Nächte.

Heute zeigt sich der Süden eher grau – dichte Wolken, dazu hier und da noch etwas Regen oder Schneeregen, in den Bergen ab 800 bis 1000 Metern Schnee. Weiter nördlich und östlich gibt es im Tagesverlauf aber mehr Lichtblicke, mit Chancen auf sonnige Abschnitte. Die Temperaturen liegen zwischen 4 und 9 Grad, im höheren Bergland bleibt es mit maximal 0 Grad winterlich frisch. Dazu weht ein mäßiger bis teils kräftiger Nordostwind, der für eine extra Portion Kälte sorgt.

Wo kommt Regen, wo Schnee?

Heute ist es im Süden trüb und nass, in den Bergen Schnee, weiter nördlich zunehmend Sonne. Am Sonntag Regen und Schnee von Schwarzwald bis Alpen, in der Mitte viel Sonne, im Norden wieder wolkiger mit Schauern. Temperaturen zwischen 3 und 11 Grad, nachts oft frostig.

Wetterlage: Norden Hochdruck, Süden Tiefdruck

Heute breitet sich von Norden her Hochdruckgebiet Juma aus, der Süden dagegen verbleibt voraussichtlich noch bis zum Wochenbeginn unter Tiefdruckeinfluss.

Frühling: Die Tage werden schnell immer länger

(mit dpa und dwd)