Der Wetter-Tag bei wetter.de
Empfehlungen in Polen: Bei 15 Zentimetern Wasser das Auto verlassen
Angesichts der extremen Regenfälle hat der polnische Sender TVN24 Autofahrern Hinweise für das richtige Verhalten bei unerwarteten Überschwemmungen gegeben. In stark bebauten Gebieten mit vielen betonierten und asphaltierten Flächen kann es nur 30 Minuten bis zwei Stunden dauern, bis eine kritische Wassermenge erreicht ist, hieß es in einer Sondersendung zu den Unwettern.
Bereits ab 15 Zentimetern Wasser auf der Straße wird die erste Warnstufe erreicht. „Das ist der Punkt, an dem das Auto seine Lenkfähigkeit verliert. Fahren Sie an den Straßenrand, verlassen Sie Ihr Fahrzeug und suchen Sie einen sicheren Ort auf.“
Noch gefährlicher wird es bei einer Wasserhöhe von 60 Zentimetern. „Dann wird das Auto weggespült, und die Insassen können nicht mehr aussteigen.“ Auch geparkte Fahrzeuge können zur Gefahr für andere werden, wenn sie vom Wasser mitgerissen werden.
Am Vormittag hatte die Feuerwehr in Kalkow, in der Nähe der schlesischen Stadt Opole, eine Frau aus ihrem Auto befreit. Sie war mit ihrem Fahrzeug über eine stark überflutete Straße gefahren und von den Wassermassen von der Fahrbahn gespült worden. Das Portal Nowiny Nyskie veröffentlichte Bilder, auf denen zu sehen ist, wie der Kleinwagen bereits mit der Motorhaube und Windschutzscheibe im Wasser versunken war.
Regenradar immer im Blick behalten – vor allem im Südosten
Wolken, Regen und Schnee - Hochwasserlage bleibt angespannt
In der Nacht am Sonntag bleibt es in Bayern überwiegend bewölkt, besonders in den Alpen kann es anfangs noch regnen, der Regen lässt aber von West nach Ost nach. Ab 1300-1500 Metern fällt Schnee. Ansonsten ist es teils wolkig, teils nur leicht bewölkt und meist trocken, mit örtlichem Nebel. Die Temperaturen sinken auf etwa 11 Grad an den Küsten und bis auf 0 Grad in den westlichen und südwestlichen Bergregionen. Im östlichen Bergland kann es in Böen weiterhin windig bis stürmisch aus dem Nordwesten kommen
Am Sonntag gibt es eine Mischung aus Wolken und sonnigen Abschnitten. Zwischen Ostsee und Prignitz sowie im Südwesten scheint länger die Sonne. Im Laufe des Tages ziehen in der Lausitz, in Ostsachsen und in Ostbayern neue Regenwolken auf. Die Temperaturen erreichen nachmittags Werte zwischen 11 Grad in Südostbayern und 19 Grad am Niederrhein und an der Ems. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest, in den östlichen Mittelgebirgen kann es weiterhin teilweise stürmisch sein.
Mehrere Tote nach Überschwemmungen in Rumänie
Auch im Osten Rumäniens ist es nach heftigen Regenfällen zu Überschwemmungen gekommen. In den Landkreisen Galati und Vaslui seien mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, teilte die Katastrophenhilfe am Samstag mit. Eine ebenfalls in der Gegend tot aufgefundene fünfte Person sei schon zwei Tage zuvor gestorben, und ihr Tod habe nichts mit dem Wetter zu tun gehabt, hieß es.
Dutzende Menschen mussten in der Gegend mit Booten oder aus der Luft aus überschwemmten Häusern in Sicherheit gebracht werden. Ein Sturm hatte zuvor Bäume umgeknickt und Straßen unpassierbar gemacht. Regierungschef Marcel Ciolacu sagte seine Pläne am Samstag ab, um sich in Galati ein Bild von der Lage zu machen.
Örtlich mehr Regenfälle als bei Jahrtausendflut 1997
Seit Freitagmorgen sind im Südwesten Polens größere Regenmengen gefallen als beim Jahrtausendhochwasser 1997. In Jarnoltowek in der schlesischen Region Oppeln wurden innerhalb von 24 Stunden 161,5 Millimeter Niederschlag gemessen. Damit wurde der bisherige Rekordwert aus dem Jahr des Oderhochwassers 1997 um 30 Millimeter übertroffen. Landesweit wurde an 47 Pegelmessstationen die Alarmstufe überschritten.
Der Bürgermeister von Jarnoltowek ordnete die Evakuierung von Bewohnern an, deren Häuser unterhalb eines überlaufgefährdeten Staubeckens liegen. Auch die Einwohner zweier benachbarter Dörfer am Fluss Zloty Poto verschärft, wir haben kaum Zeit“, sagte Bürgermeister Grzegorz Zawislak dem polnischen Nachrichtenportal Onet.
„Besonders gefährdet sind die Woiwodschaften Oppeln und Niederschlesien“, erklärte Innenminister Tomasz Siemoniak nach einer Krisensitzung in der Stadt Nysa. Man steht in enger Zusammenarbeit mit den Behörden im benachbarten Tschechien, doch auch von dort kämen schlechte Nachrichten. „Die nächsten 24 bis 36 Stunden werden die schwierigsten.“
In Kalkow nahe der tschechischen Grenze musste die Feuerwehr eine Frau aus ihrem Auto befreien, nachdem ihr Fahrzeug von Wassermassen von der Fahrbahn gespült worden war, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. Auch in Niederschlesien verschärfte sich die Lage, besonders in der Region um Klodzko, die an der Glatzer Neiße, einem Nebenfluss der Oder, liegt.
Kommt das Jahrhunderthochwasser?
Am bayerischen Alpenrand östlich von Garmisch sind in den vergangenen 24 Stunden 50 bis 100 Liter gefallen, im Chiemgau und im Berchtesgadener Land in Spitzen bis zu 150 (Oberhalb 1000 bis 1500 Meter liegt bis zu ein Meter Neuschnee!!). Hier lässt der Regen heute im Laufe des Tages nach - kleine Flüsse wie zum Beispiel die Traum östlich des Chiemsees und auch im Bayerischen Wald der Oberlauf der Regen führen Hochwasser. Auch im Erzgebirge fielen 20 bis 80 Liter, dort hört der Regen recht rasch auf.
Nach einer kurzen Pause am Sonntag erreicht neuer Regen von Tschechien und Österreich kommend den Südosten Bayerns - da dann auch die Schneefallgrenze deutlich ansteigt, könnte die Kombination aus Regen und Schmelzwasser am Montag die Pegel hier nochmal deutlich ansteigen lassen.
Mehrere Nachbarländer Deutschlands wappnen sich gegen drohende Überschwemmungen in den nächsten Tagen. Dauerregen ließ am Freitag in Polen, in der Slowakei und Tschechien die Sorgen wachsen, dass Flüsse über die Ufer treten. „Wir bereiten uns auf die schlimmsten Szenarien vor”, sagte der tschechische Regierungschef Petr Fiala. Auch in Österreich und Deutschland könnte sich die Lage zuspitzen.
Zehntausende Haushalte in Tschechien ohne Strom
Wegen Unwetters sind mehr als 60.000 Haushalte in Tschechien ohne Strom. Das berichtete die Agentur CTK unter Berufung auf die Energieversorger. Am stärksten betroffen sei die Verwaltungsregion um Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Sachsen. Allein dort waren demnach vorübergehend mehr als 20.000 Haushalte ohne Elektrizität. Als Grund wurde angegeben, dass wegen der durchnässten Böden und des starken Windes Bäume auf die Freileitungen fielen.
Zahlreiche Unwettereinsätze in Niederösterreich
Das schlechte Wetter hat in Teilen Österreichs über Nacht zahlreiche Feuerwehreinsätze erfordert. In Niederösterreich rund um die Landeshauptstadt Wien rückten die Retter in der Nacht 160 Mal aus, wie der Sprecher des Landeskommandos berichtete. An mehreren Gewässern steigen wegen des anhaltenden Regens die Pegelstände. An der Donau wird ein Hochwasser erwartet, wie es im langjährigen Mittel nur alle 30 Jahre vorkommt. So wurde etwa in der Wachau der mobile Hochwasserschutz aufgebaut.
Am Kamp, einem Zufluss der Donau, stellen sich Behörden auf ein 100-jährliches Hochwasser ein. Einige Ferienhäuser sind bereits geräumt worden. An einigen Stellen ist der Fluss schon über das Ufer getreten. Am Kamp wurde der Katastrophenhilfsdienst aufgeboten, um ein Umspannwerk in Langenlois zu schützen. Neben heftigem Regen gab es bereits am Freitag mancherorts einen Wintereinbruch. Im Kalser Ködnitztal am Großglockner in Tirol fiel jede Menge Schnee. Auf einigen Bahnstrecken wurde der Verkehr eingestellt.
Prag rüstet sich für Moldau-Hochwasser
In Prag laufen die Vorbereitungen auf das erwartete Moldau-Hochwasser auf Hochtouren, wie der tschechische Wetterdienst CHMU mitteilte. Es sollen in weiteren Stadtteilen Hochwasser-Schutzwände im Uferbereich errichtet werden. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt. Mit dem Scheitelpunkt wurde in der tschechischen Hauptstadt in der Nacht auf Sonntag bei einem Durchfluss von rund 1.000 Kubikmetern Wasser pro Sekunde gerechnet.
Dresden durch Brückeneinsturz mit verschärfter Hochwasserlage
In Dresden steigt der Wasserpegel weiter an und hat bereits eine Höhe von 250 Zentimetern erreicht. Die Prognosen deuten auf einen weiteren Anstieg hin: Am Sonntagmorgen wird ein Stand von 400 Zentimetern erwartet, bis zum Abend soll der Pegel auf 488 Zentimeter steigen. Der Trend setzt sich zu Beginn der neuen Woche fort, mit einem prognostizierten Pegel von 556 Zentimetern am Montagmorgen und 566 Zentimetern am Montagabend.
Mehrere Hochwassermarken sind festgelegt: Stufe 1 wird bei einem Wasserstand von 400 Zentimetern ausgerufen, Stufe 2 bei 500 Zentimetern und Stufe 3 bei 600 Zentimetern. Letzteres soll nach aktuellen Prognosen knapp nicht erreicht werden. Eine vierte Stufe würde erst bei einem Pegelstand von 700 Zentimetern in Kraft treten.
In Dresden wäre das eine normale Hochwasserlage, wenn da die Brückenteile nicht wären. Die Dringlichkeit der Lage ist klar, da der eingestürzte Teil der Carolabrücke schnellstmöglich beseitigt werden muss, um weitere Schäden durch das steigende Wasser vorzubeugen. Michael Klahre, ein Sprecher der Feuerwehr, betonte die Situation und erklärte, dass eine Spezialfirma ohne Unterbrechung arbeite, um die Trümmer zu entfernen. Ziel ist es, den Bereich rund um den eingestürzten Brückenteil bis zum Sonntagabend komplett zu räumen.
Schneechaos in den Alpen - Das ist schon runtergekommen
Bäume hängen über Straßen, Radlader und Schneefräsen im Kampf gegen Schneemassen –das Tief sorgt in den Alpen für ein kräftiges Schneechaos. Oberhalb 1400 Metern ist viel Neuschnee gefallen. Was im Tiefland als Regen fällt, kommt in Obertauern als Schnee herunter. Doch der nasse Schnee führt in den Hochlagen zu Problemen. Viele Bäume sind noch belaubt und knicken wie Streichhölzer um. Über einen halber Meter Neuschnee ist in Obertauern gefallen. Schneefräsen sind im Einsatz, der Winterdienst ist im Dauereinsatz. Wie ein Einheimischer berichtet, ist Schnee in Obertauern nichts ungewöhnliches. Doch so zeitig gibt es auch hier selten Schnee. Meist schneit es Ende November ein. In den Bergen herrscht Winterreifenpflicht, einige deutsche Touristen hatten an Steigungen Mühen.
Der meiste Regen in Deutschland ist im Berchtesgadener Land gefallen: in den letzten 24 Stunden kamen in Ruhpolding 157 Liter pro Quadratmeter zusammen, in Marktschellenberg 131 Liter. Auch in Kreuth und am Spitzingsee fielen 100 bis 110 Liter, in Mittenwald noch 70 Liter. Die Zugspitze meldet inzwischen 90cm Schnee, das Nebelhorn im Allgäu 72cm. Schnee fiel teils bis in die Tallagen, so meldet Kreuth-Glashütte (895m) 8cm und Ruhpolding-Seehaus (746m) 2cm Schnee.
In Wien-Mariabrunn kamen in den letzten 24 Stunden 58 Liter runter, in Lilienfeld (südlich von Sankt Pölten) 67 Liter. In Prag waren es 72 Liter.
In Dresden fielen 50 Liter, in Hermstorf im Erzgebirge 94 Liter.

Brisante Wetterlage: Schnee in den Alpen - Dauerregen im Süden und Osten - viel heftiger Wind
Von den Alpen bis zum Bayerischen Wald und im Fichtelgebirge wird kräftiger Dauerregen erwartet. Besonders am Alpenrand und im östlichen Bayerischen Wald können bis zu 100 Liter pro Quadratmeter, lokal sogar bis 150 runterkommen. Ab Sonntagmittag zieht sich der Regen etwas zurück, doch ab dem Nachmittag drohen weitere längere Regenphasen mit bis zu 30 Litern bis Montagmorgen.
Sachsen und Brandenburg: Hier hält der Dauerregen bis in den Vormittag an. Vor allem im Zittauer und Lausitzer Gebirge sowie am Osterzgebirge sind lokal bis zu 70 Litern pro Quadrtmeter möglich. Am Sonntagmittag setzt aus Polen und Tschechien erneut Regen ein, der in Ostsachsen bis zu 50 Liter innerhalb von 24 Stunden bringen kann.
Schneefälle in den Alpen
In den Alpen sorgt die Wetterlage oberhalb von 1500 m für teils kräftigen Schneefall. Die Schneefallgrenze sinkt zeitweise sogar auf 1000 m ab. Oberhalb von 1500 m sind 20 bis 40 cm Neuschnee möglich, in Staulagen bis 50 cm. Ab 2000 m können es sogar 40 bis 70 cm, in Staulagen bis zu 100 cm Neuschnee werden.
Stürmische Böen und Sturmwarnungen
Wind und Sturm: In den Hochlagen der Alpen sowie in den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen sind stürmische Böen bis 85 km/h zu erwarten, exponiert sogar bis 100 km/h. In Südostbayern und dem Erzgebirgsvorland werden gebietsweise steife Höhen bis 60 km/h vorhergesagt. Besonders auf dem Fichtelberg kann es orkanartige Böen um 110 Stundenkilometer geben. Im Tiefland, besonders vom Erzgebirge bis zur östlichen Ostsee, sind heute vereinzelt Windböen bis 60 km/h möglich.
Am Sonntag lässt der Wind etwas nach, bleibt aber im Erzgebirge, den südöstlichen Mittelgebirgen und den Alpen weiter stark bis stürmisch mit Böen bis 70 km/h, in Hochlagen auch bis 85 km/h.
Schnee in den Alpen - Regen im Süden und Osten - sonst sonnig, aber auch windig
Der Kaltlufteinbruch hat in den Alpen kräftige Schneefälle gebracht. Speziell in Lagen zwischen 1.000 und 1.500 Meter Höhe macht der nasse, schwere Neuschnee den Bäumen zunehmend zu schaffen.
Und am Samstag regnet es von Sachsen bis Südbayern einfach weiter. Erst am Nachmittag zieht sich der Dauerregen an die Alpen zurück. Dort besteht durch den vielen Regen die Gefahr von örtlichen Überschwemmungen.
Im Rest des Landes scheint tagsüber oft die Sonne, Schauer sind selten. Aber der Wind wird tückisch. Vor allem in der Osthälfte weht ein böiger bis stürmischer Wind, der die gefühlten Temperaturen drückt. Unter den Regenwolken im Süden werden es sowieso nur 6 bis 12 Grad, sonst immerhin 15 bis 19 Grad.
Wanderin in den Alpen gestorben: Erste Tote durch Schneesturm in den Dolomiten
Es gibt bereits eine erste Tote durch den Wintereinbruch in den Alpen: Ein plötzlicher Schneesturm in Südtirol kostete eine 56-jährige Kanadierin das Leben. Die Bergsteigerin sei zusammen mit einem gleichaltrigen Begleiter am Donnerstagabend in den Dolomiten von dem Unwetter überrascht worden, teilte die italienische Bergrettung mit. Die Beiden hätten etwa zwei Kilometer von einer Berghütte entfernt einen Notruf abgesetzt.
Retter hätten sie auch erreicht, die erschöpfte und stark unterkühlte Frau wegen des schlechten Wetters aber nicht mit einem Hubschrauber ausfliegen können. Sie sei noch auf dem Berg gestorben. Für den anderen Bergsteiger errichteten die Retter ein Zelt, in dem er die Nacht überstand. Nachdem der Sturm nachgelassen hatte, nahm ihn am Freitagmorgen ein Hubschrauber an Bord und brachte ihn in ein Krankenhaus nach Bozen.
Video: Kaltfront trifft Österreich – Obertauern versinkt im Schnee, Urlauber stecken fest
Regen oder Schnee? Hier im Niederschlagsart-Radar nachgucken
Dauerregen bereitet große Sorgen

Die Regenmassen, die vom Himmel fallen, sorgen für eine außergewöhnliche Hochwasserlage. Und auch der Schnee, immerhin sind bis jetzt schon bis zu 60 Zentimeter gefallen, macht große Sorgen. Hier der aktuelle Hochwasser- und Schnee-Fahrplan.
Noch heftiger - Wettermodelle erhöhen Regenmengen - fast 500 Liter
Das deutsche Modelle ist am krassesten und rechnet zwischen Riesen- und Altvatergebirge bis zu 470 l/m² und von Niederösterreich bis in die Ostalpen gebietsweise über 300 l/m². Als Mittelweg der Modelle werden 340 bzw. knapp 300 l/m² gerechnet. In diesen Regionen muss mit verheerenden Überschwemmungen, Bergrutschen und Schlammlawinen gerechnet werden. In der nächsten Woche wird das Wasser über die Elbe auch nach Deutschland abfließen. Dort sollte genauestens der Pegelstand verfolgt werden.
Wetter in Deutschland aktuell
Die Wetterlage: Anett schaufelt nasse Luft über die Ostalpen - Regen, Regen, Regen

Tief Anett liegt über der Adria und führt feuchte Mittelmeerluft bis nach Polen und in die Südosthälfte Deutschlands. Im weiteren Verlauf zieht das Tief langsam weiter Richtung Tschechien und Slowakei und schwächt sich Anfang nächster Woche ab.
Am Wochenende weitet sich Hoch Reinhold von Westeuropa auf die Westhälfte Deutschlands aus. Zwischen diesen beiden Druckgebilden steigen die Luftdruckunterschiede an, was sich mit viel Wind in der Osthälfte Deutschlands bemerkbar macht. Anfang nächster Woche baut sich eine Hochdruckzone von der Nordsee bis zum Finnischen Meerbusen auf.
Video: Temperaturfilm für Deutschland die nächsten 14 Tage
(mit dpa)



