Der Wetter-Tag bei wetter.de

Frost, Nebel und Glätte in der Nacht - Schnee auf Mallorca

Das Wetter für die Nacht zum Sonntag
Es wird nicht nur frostig, sondern zum Teil auch glatt.

Die Nacht zu Sonntag wird wieder frostig kalt. Meist sind es -1 bis -7 Grad. Dabei kann sich auch teilweise Nebel bilden. Im Norden und Nordosten bleibt es trüb. Hier kann es leichten Regen oder Schneeregen geben. Bei Werten um die Null Grad kann es hier im Übergangsbereich besonders glatt werden. Ansonsten droht vielerorts im Land auch Reifglätte.

Hier geht es zu den Tiefstwerten in der Nacht

Am Sonntag scheint vor allem im Westen verbreitet die Sonne 8 von 9 möglichen Stunden. Das gilt auch für die Berge im Süden. In den Tälern und Flussniederungen bleibt es meist neblig. Auch im Norden und Nordosten stört dichter Hochnebel. Es fällt aber nur noch wenig Sprühregen. Die Höchstwerte erreichen im sonnigen Westen bis zu 6 Grad. Sonst meist 2 bis 4 Grad. Im Dauernebel stellenwiese auch nur 0 Grad.

Schnee auf Mallorca

Auf der Mittelmeerinsel Mallorca hat es geschneit. Wie der Meteorologe Alberto Darder auf der Social-Media-Plattform X bekanntgab, hat es in der Nacht auf Samstag (1.2.) auf dem Puig Major geschneit. Rund vier Zentimeter dick war die Schneeschicht auf Mallorcas höchstem Berg. "Es ist der größte Schneefall der vergangenen zwei Jahre" erklärt Darder.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest Du einen relevanten Inhalt der externen Plattform Twitter, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen.

Sonne zeigt sich nicht überall gleichmäßig in Deutschland

Das Satellitenbild von Samstagmittag, 01.02.2025, EUMETSAT HRV RGB
Das Satellitenbild von Samstagmittag zeigt es mehr als deutlich, wo die Sonne scheint. Gelbe und weiße Flächen sind Nebel und Wolken.

Vor allem rund um die Donau und den Bodensee sowie im Nordosten hat die Sonne heute kaum eine Chance. Ganz anders sieht das von NRW über Hessen, Rheinland Pfalz, das Saarland und im Norden Baden-Württembergs und Bayerns aus. Richtig warm wird es aber auch mit Sonnenschein nicht, mehr als 5 bis 7 Grad sind es hier auch nicht.

Hier geht es zu den aktuellen Temperaturen

Sehr stabiles Hochdruckwetter - kaum Niederschläge in Deutschland, aber um uns herum

Die Grafik zeigt die Niederschläge bis Dienstagabend über Europa
Mitteleuropa und speziell Deutschland kriegen bis Dienstagabend nach dem GFS-Modell kaum einen Tropfen ab.

Der Februar beginnt mit einer winterlich-ruhigen Hochdrucklage. Und die erweist sich wohl als ziemlich festgefahren. Bis Mitte der nächsten Woche sind in Deutschland kaum noch Niederschläge zu erwarten. Ganz anders sieht es um uns herum in Europa aus. Vor allem Nordwesteuropa und das Mittelmeer bekommen reichlich Regen ab.

Hier geht es zu unserem 7-Tage-Wettertrend

Frost bis um die -10 Grad

Heute Morgen war es vielerorts frostig, nur im Nordosten nicht.
Heute Morgen war es vielerorts frostig, nur im Nordosten nicht.

Das war in den meisten Gebieten eine frostige Nacht. Lediglich im Nordosten lagen die Tiefstwerte zum Teil impositiven Bereich. Ansonsten gab es meist 0 bis -5 Grad. In den Hochlagen war es bis zu -10 Grad kalt. Haidmühle im Bayerischen Wald meldete sogar -11 Grad und somit war es hier ein Grad kälter als auf der Zugspitze.

Mehr Sonne nach dem Nebel

Guten Morgen im Wochenende,

heute geht es teilweise neblig los. Vor allem von Niedersachsen bis zur Oder ist es sehr grau, teils auch nass. Im Laufe des Tages kann sich in den anderen Regionen hingegen meist die Sonne zeigen. Dann sind bis zu 7 Grad drin. In den Nebelsenken und im Hochland sind es um 0 Grad.

Der Sonntag bringt uns ähnliches Wetter. Der Nebel hält sich hier und da etwas länger. Gleichzeitig geht die Temperatur nach einer frostigen Nacht um ein, zwei Grad nach unten.

Wettergefahren der nächsten Woche: Glätte, Feinstaub, Nebel, tiefstehende Sonne

Sturmflutsaison verläuft in Niedersachsen bislang ruhig

Winterzeit ist Sturmflutzeit an der Nordseeküste. An einigen Inselstränden sind nach Hochwassern schon Abbruchkanten zu sehen. Küstenschützer sehen die Sandverluste bislang gelassen.

Die aktuelle Sturmflutsaison ist an Niedersachsens Nordseeküste nach Angaben von Küstenschützern bislang eher ruhig verlaufen. Je nach Ort entlang der Küste gab es seit Oktober zwei bis vier Sturmfluten, wie aus Daten des Sturmflutwarndienstes des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hervorgeht. «Leichte Sturmfluten kommen im Winterhalbjahr meist mehrmals vor und stellen deshalb keine Besonderheit dar», teilte die Behörde auf Anfrage mit. Größere Schäden sind demnach nicht bekannt. Die Sturmflutsaison läuft noch bis März.

Die Wetterlage: Hoch Caroline bringt die Kälte

Wetterlage am Samstag in Deutschland am Samstag, 1. Februar.
Mit Hoch Caroline kehrt kalte Luft wieder nach Deutschland.

Tschüss Tiefdruck, hallo Hochdruck. Tief Julian (int. Ivo) hat sich aufgespalten und zieht einmal zum Mittelmeer (Julian I) und einmal ins Baltikum (Julian II). Beide Tiefs werden uns wohl später noch beschäftigen. Aber erst mal heißt es damit: Vorhang auf für Hoch Caroline, das uns zum Wochenende einige Sonnenstrahlen schickt. Nur im Norden und Nordosten, sowie in den berühmten Nebellagen im Süden wird es wohl schwierig. Der hohe Luftdruck bleibt in der kommenden Woche bei uns, wird aber so ein wenig hin und her geschubst. Ein kräftiger Islandorkan will ab Montag von Nordwesten ein paar Wolken zu uns schicken, das wird aber wohl nicht ganz klappen. Damit rutscht Caroline aber nach Osten und es könnte etwas milder werden, weil der Wind etwas mehr auf südliche Richtungen dreht. Und dann kommt Julian I plötzlich wieder ins Spiel, weil er von Nordosten eventuell einen Kaltlufttropfen schickt, der den Hochdruck-Schwerpunkt wieder weiter nach Norden und/oder Westen verschiebt. Damit würde bei uns kältere Luft aus dem Osten, eventuell mit Schnee ankommen. Julian I zirkelt bis dahin am Mittelmeer umher.

(mit dpa)