Der Wetter-Tag bei wetter.de

Es geht wieder los: Gewitter und Starkregen im Süden

Schon wieder bilden sich im Süden teils kräftige Schauer und Gewitter. Betroffen sind voraussichtlich die Regionen vom Bodensee/Allgäu bis zum Bayerischen Wald. Dabei besteht teilweise Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen und entsprechend sind lokale Überflutungen und vollgelaufene Keller möglich. Später gehen die Schauer und Gewitter meist in Regen und Dauerregen über. Dabei können zusätzlich nochmal Mengen bis etwa 30 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen.

Die Hochwasser-Gefahr steigt wieder an. Denn die Böden sind eh schon durchnässt und können das Wasser nicht aufnehmen. Es fließt oberirdisch in die Flüsse und Bäche ab. An kleineren und mittleren Flüssen kann es so rasch zu erneuten Wasserstandsanstiegen kommen, vor allem wenn der Regen die Region trifft, in der bereits kräftige Gewitter viel Niederschlag brachten. Wie stark die Pegel steigen, ist allerdings schwer vorherzusagen.

Im Rest des Landes ist es weniger dramatisch: An den Küsten fällt ebenfalls Regen, aber nicht so viel, während es im übrigen Land erst noch trocken und klar weitergeht. Später ziehen dann im Nordwesten Regenwolken auf. Dazu kühlt es sich auf 14 bis 6 Grad ab - Sommer fühlt sich definitiv anders an.

Heftige Regenfälle haben in Österreich zu dramatischen Überschwemmungen geführt. Besonders betroffen ist der Ort Deutschfeistritz in der Steiermark. Dort kam es zu einer Sturzflut, die mehrere Autos mitriss. Menschen versuchten, sich auch auf Autos in Sicherheit zu bringen, die durch die Wassermassen zwischen zwei Häuser gespült wurden.Der 4.000-Einwohner-Ort hatte alle Bürger aufgerufen, wegen Lebensgefahr zu Hause zu bleiben. Auch in anderen Orten der Steiermark wurde Zivilschutzalarm ausgelöst.

Überflutete Straßen, Hagel und Hochwasser in Deutschland.

08.06.2024, Baden-Württemberg, Veringenstadt: Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz nach einem Unwetter mit Starkregen auf einer überfuteten Straße. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Veringenstadt: Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz nach einem Unwetter mit Starkregen auf einer überfluteten Straße.

Die Regenfälle im Süden Deutschlands sind nicht so extrem und nur punktuell ausgefallen. Am Samstagabend waren beispielsweise die Regenmengen zu viel für den Abwasserkanal der Kleinstadt Veringenstadt bei Reutlingen. Das Wasser konnte nicht abfließen, setzte Straßen unter Wasser und floss in Keller unter Wasser. Hagel machte spziell Autofahrern auf der A8 bei Ulm zu schaffen. Andernorts richteten golfballgroße Hagelkörner an. Derweil läuft das Donau-Hochwasser ab. Allerdings kommt neuer Regen.

Guten Morgen, liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde!

Schon zum Frühstück servieren wir ein Sandwich. Denn das Deutschlandwetter lässt sich in drei Schichten aufteilen, wie bei einem Butterbrot mit dem leckeren Belag in der Mitte. Die drei Wettersektoren für heute sehen so aus:


Das bedeutet also dennoch vorerst Entspannung für die Hochwassergebiete. Und das bei insgesamt kühleren 14 bis 17 Grad im windigen Norden, sonst 18 bis 23 Grad.

Die Sandwich-Wetterlage mit Abstand betrachtet

Wetterlage
Wetterlage: Tief im Norden, Tief im Süden und dazwischen schiebt sich ein Keil von Hoch Xenophilius und hält der Mitte die Wolken vom Leib.

Schutz vor Extremwetter

Wie das eigene Haus vor Starkregenereignissen geschützt werden kann, zeigt das Video. Dabei helfen schon günstige und einfache Lösungen.

Regen und Gewitter aktuell

(mit dpa)