Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nach Unwettern: Die Nacht bleibt nicht gewitterfrei

In der Nacht sind vor allem in Bayern und im Nordwesten weitere teils kräftige bis unwetterartige Schauer und Gewitter unterwegs, die aber später nachlassen. Sonst ist es ruhiger und meist warm. Von der Ostsee bis nach Sachsen kühlt die Luft kaum unter 20 Grad ab. Im Rest bekommen wir angenehmere 12 bis 18 Grad. Später bildet sich örtlich Nebel.
Der Nebel löst sich morgen aber bald auf und es gibt schon von früh an viel Sonne zu genießen – für diejenigen, die sie noch nicht leid sind. Nur von der Eifel bis zum Niederrhein sind die Wolken anfangs noch dichter. Später wird es auch hier immer schöner. Dafür steigt vom Schwarzwald bis zu den Alpen das Gewitterrisiko. Mit den Temperaturen geht es für die meisten wieder aufwärts. Bei teilweise frischem bis kräftigem Ostwind erreichen sie 25 bis 33 Grad – mit den höchsten Werten – na, wer kommt drauf? – im Osten.
So, kommt gut den Abend und die Nacht! 🌙✨
Hier gibt es morgen einen neuen Wetter-Tag! 🌞⛈️
Regensummen bis 18 Uhr
Es regnete und schüttete wieder heftig in Deutschland. Über das Oldenburger Land waren schwere Gewitter mit Starkregen gezogen genau wie Landkreis Eichstätt am anderen Ende der Republik und im Harz gab’s Hagel-Unwetter. Straßen standen unter Wasser, Gullydeckel wurden angehoben, Keller liefen voll – das furchtbare Übliche in diesem Sommer.
- Eichstätt-Landershofen (Oberbayern) 53 Liter pro Quadratmeter
- Marktschellenberg (Berchtesgadener Land, Bayern) 30 Liter pro Quadratmeter
- Gollhofen (Mittelfranken) 28 Liter pro Quadratmeter
- Bad Harzburg (Harz, Niedersachsen) 28 Liter pro Quadratmeter
- Großenkneten (Landkreis Oldenburg in Niedersachsen) 26 Liter pro Quadratmeter
- Bremerhaven 27 Liter pro Quadratmeter
- Martinroda (Thüringen) 27 Liter pro Quadratmeter
Immer mit der Ruhe - zur Entspannung nach Hitze und Unwettern
15 Uhr: Über 35 Grad in Brandenburg
Während sich im Westen der eine oder die andere gerade noch über die Abkühlung nach Schwüle und Hitze freuen dürfte, steigt die Unwettergefahr. Schauer und Gewitter ziehen schon seit dem Morgen umher. Vor allem in Bayern und im Nordwesten sind weitere teils kräftige bis unwetterartige Schauer und Gewitter möglich. Da können gut mal 20 bis 40, nach einigen Wettermodellen auch 80 Liter Wasser auf den Quadratmeter zusammenkommen.
Der Osten schwitzt dagegen weiter. Die Spitzenwerte um 15 Uhr:
- Doberlug-Kirchhain (Brandenburg) 35,1 Grad
- Torgau (Sachsen) 34,9 Grad
- Riesa (Sachsen) 34,7 Grad
- Bestensee (Brandenburg) 34,5 Grad
- Berlin-Wannsee 34,5 Grad
- Wiesenburg (Brandenburg) 34,5 Grad
Übergabe
Für den Rest des Tages hält euch Claudia Träger über wichtige Wetter-Geschehnisse auf dem Laufenden. Und Karim geht nicht nur in den Feierabend, sondern auch in den wohlverdienten Urlaub.
Hier liegen die aktuellen Gewitterzellen

Ein Regenband zieht sich aktuell von Schleswig-Holstein bis runter in Ruhrgebiet. Blitze zucken dabei momentan westlich der Stadt Schleswig auf. Eine weitere Gewitterzelle hat sich in Thüringen westlich von Erfurt gebildet. In beiden Regionen regnet es kräftig. In Thüringen ist sogar kleinkörniger Hagel möglich.
32-Jähriger stirbt bei Unwettern auf Mallorca

Ein heftiges Unwetter hat auf Mallorca einem britischen Wanderer das Leben gekostet. Die Leiche sei in der Gegend um die Schlucht Torrent de Pareis im Norden der spanischen Urlaubsinsel geborgen worden, teilte die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) mit. Nach der vorläufigen Identifizierung handele es sich um einen 32-Jährigen. Der Mann sei am Vortag zusammen mit einer Frau von den Wassermassen überrascht und mitgerissen worden. Die Frau, ebenfalls eine Britin, werde vermisst und gesucht, hieß es.
Die beiden waren den Angaben zufolge Teil von zwei Gruppen von insgesamt zwölf Wanderern, denen auch ein Deutscher, ein Franzose, weitere Briten sowie Spanier angehörten. Zehn Männer und Frauen habe man mithilfe eines Hubschraubers und eines Seils kurz vor Einbruch der Dunkelheit am Dienstag lebend bergen können. Sie waren nach Polizeiangaben von steigenden Wassermassen eingeschlossen worden. Zudem seien sie «ohne warme Kleidung und völlig durchnässt» gewesen. Man habe ihnen das Leben gerettet.
Kurzzeitige Gewitterberuhigung

Die Gewitteraktivität ist etwas zurückgegangen. Ein paar Gewitterzellen liegen noch über dem Norden Bayerns mit Zugrichtung Hessen und östlich von Heilbronn. Die Gewitter im Norden haben sich beruhigt. Es regnet dort aber weiterhin. Weitere Regenwolken liegen über Nordrhein-Westfalen.
Heute Nachmittag ziehen in der Westhälfte Regenschauer und Gewitter durch, örtlich sind Unwetter möglich. Dazu gibt es nur 19 bis 26 Grad. Im Osten wird es dagegen sonnig und sehr heiß mit bis zu 35 Grad.
Yagi könnte Supertaifun werden

Der Tropensturm Yagi hat sich über dem Südchinesischen Meer zu einem Taifun verstärkt und sorgt in den Anrainerstaaten für Alarm. Nach Angaben des Joint Typhoon Warning Centers steuerte er von den Philippinen aus zunächst auf Hongkong und das chinesische Festland zu, wo er am Freitag erwartet wurde. Laut der örtlichen Wetterbehörde soll er im Osten der südchinesischen Insel Hainan und an der Küste der Festlandprovinz Guangdong auf Land treffen. Der Sturm könnte nach Einschätzung der Meteorologen sogar noch stärker werden und zu seinem Supertaifun heranwachsen. Davon sprechen Experten, wenn ein tropischer Wirbelsturm Windgeschwindigkeiten von mehr als 240 Kilometern pro Stunde erreicht.
Auf seiner Route liegt nach China zunächst Vietnam, wo Yagi zwischen Sonntag und Montag auf Land treffen könnte. Ministerpräsident Pham Minh Chinh erließ am Dienstag eine dringende Anweisung an die Ministerien, Agenturen und lokalen Behörden mehrerer Küstenprovinzen, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um schnell reagieren zu können. Im angrenzenden Laos wurden die Menschen ebenfalls vor schweren Unwettern gewarnt.
Explosives Luftmassen-Gemisch
Ein teilweise explosives Luftmassen-Gemisch mit Temperaturen auf Rekordniveau hat Deutschland im Griff. Blitze, Hitze, Tropennächte – so extrem war der Septemberstart womöglich noch nie. Zudem erleben wir die längste Hitzewelle des ganzen Jahres bisher.
Hier geht’s zu den Details: Hitzerekorde und Unwetter-Fahrplan aktuell
Hier sind schon Gewitter aktiv

Schon am Morgen sind in Deutschland einige Gewitter aktiv. Im Fokus von Blitz und Donner sind Regionen, die sich vom Norden Baden-Württembergs bis hoch nach Nordrhein-Westfalens ziehen. Im Westen von NRW sind ein paar Regenschauer unterwegs. Weitere Gewitter entladen sich im Norden. Zwischen Bremen und Hamburg blitzt es schon kräftiger.
Wärmste Ecke in der Lausitz
Die Wärmste Ecke liegt heute im Osten. Die Frühtemperaturen liegen dort am Mittwochmorgen bereits bei mehr als 20 Grad. Die Station Kubschütz im Landkreis Bautzen ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da nicht sicher ist, ob es sich um einen Messfehler handelt. Hier die aktuell wärmsten Orte:
- Kubschütz/Bautzen 25.4 Grad
- Ebersbach (Oberlausitz) 22.7 Grad
- Oderwitz Rodelbahn 22.7 Grad (alle Sachsen)
- Bad Harzburg-Burgberg 21.6 Grad (Niedersachsen)
- Lichtenhain-Mittelndorf 21.6 Grad (Sachsen)
Hier geht es zu den aktuellen Temperaturen
Bahnstrecke gesperrt nach Erdrutsch

Nach einem Unwetter in Rheinland-Pfalz ist die Bahnstrecke zwischen Bad Kreuznach und Bingen wegen eines Erdrutsches gesperrt. Auch der Straßenverkehr ist betroffen, weil auch Erde von einem Hang auf die Bundesstraße 9 rutschte. Die Strecke zwischen Trechtingshausen und Niederheimbach sei in beide Richtungen gesperrt worden, teilte die Polizei in Mainz am Abend mit. Verletzte gab es den Angaben zufolge bei dem Erdrutsch nicht.
Zur Sperrung der Bahnstrecke teilte die Deutsche Bahn mit, voraussichtlich bis Mittwochabend sei die Linie von Kaiserslautern über Alsenz und Bad Münster in Richtung Bingen betroffen. Es sei ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bingen und Bad Kreuznach eingerichtet worden.
Gewitter und bis zu 35 Grad

In der Westhälfte viele Wolken mit kräftigen Regengüssen und Gewittern, dabei örtlich Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Höchstwerte im Westen nur 19 bis 24 Grad, in der Mitte sehr schwüle 25 bis 29 Grad, im sonnigen Osten rekordverdächtig heiße 30 bis 35 Grad.
Unwettergefahr in Deutschland: Kaltlufttropfen entscheidet über Hitze oder Gewitter
Die Wetterlage: Schauer- und Gewitterrisiko im Westen

Der teils rekordverdächtig heiße Spätsommer geht in die Verlängerung. Nur die Westhälfte wird heute von vielen Wolken und teils heftigen Gewittern beeinflusst, die vorübergehend spürbare Abkühlung bringen. Von Donnerstag bis Freitag wird es in weiten Teilen des Landes bei kräftigem Ostwind überwiegend sonnig und hochsommerlich warm, nur im Südwesten geht es schwülwarm und gewittrig weiter.
Nächste Woche dürfte der Hochsommer dann aber allmählich zu Ende gehen. Hier zeigen die Modelle derzeit spätestens ab Mitte der Woche einen Absturz in den Herbst.
Im Video: Hitze breitet sich erneut aus
Höchstwerte für Deutschland
(mit dpa)