Unwetter-Serie über Deutschland, Tag 6

Die Unwetter am Samstag: Gewitter mit Starkregen überfluten Straßen und Keller

Schon früh liefen die Vorbereitungen in der Wetterküche

Schon am Samstagmorgen war klar. Da kommt heute noch was. Die schwülwarme Waschküchen-Luft heizte sich für die nächsten Gewitter auf. Den Anfang hatte allerdings um 5 Uhr früh längst Bernburg an der Saale in Sachsen-Anhalt gemacht. 55,4 Liter Regen ergossen sich dort innerhalb von einer Stunde auf den Quadratmeter. Ein Wert, der auch erstmal nicht getoppt wurde. Im Video sehen Sie die unglaublichen Wassermassen, mit denen Deutschland lokal zu kämpfen hat.

Morgendunst
Erst noch friedliche Morgenstimmung am Samstag. Doch schon bald zogen die ersten Gewitter auf.

Gewitterschwerpunkt mal wieder Nordrhein-Westfalen

Ansonsten grummelte es schon am Vormittag am Himmel und erste kleinere Gewitter entwickelten sich in einem Streifen von West bis nach Südost.

Übers ganze Land verteilten sich die Unwetter zur Mittagszeit. Lengerich im Tecklenburger Land erwischte es am Mittag mit 45,8 Liter Regen, Heinrichsthal im Spessart mit vergleichsweise harmlosen 31, 5 Litern. Um Bremen herum lag ein weiterer Gewitterschwerpunkt mit reichlich aber nicht solch extremen Wassermengen.

Die Stadt Dortmund wurde ebenfalls total nass gemacht. Die Feuerwehr berichtet auf ihrem Twitter-Kanal von 100 Unwettereinsätzen im Stadtgebiet: "Viele Keller sind vollgelaufen und Straßen teilweise überflutet."

Am Nachmittag schüttete es in Krefeld gnadenlos, so dass 50,5 Liter zusammenkamen. Für Wenden im Sauerland und Waltrop im Kreis Recklinghausen hatten die Unwetter 43,6 bzw. 42,9 Liter zu bieten. Barweiler in der Eifel kam auf 49,2 Liter pro Quadratmeter innerhalb von einer Stunde. In Bendorf blieb ein Taxi stecken, beim Versuch eine vollgelaufene zu durchfahren Das Wasser stand dort 70 Zentimeter hoch. 

Weitere Unwetter-Infos

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