Der Wetter-Tag bei wetter.de

7 Grad! Eine laue Sommernacht sieht anders aus

Nicht so gut, um lange draußen zu sitzen: 7 bis 15 Grad und Schauer.
Nicht so gut, um lange draußen zu sitzen: 7 bis 15 Grad und Schauer.

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages

Der Sommer machte heute noch Pause. Die Natur freut sich über den Regen und nach langer Zeit musste der oder die eine oder andere überlegen, wo der Regenschirm abgeblieben ist. Aber die meisten fanden ihn wohl wieder.

In der Nacht verlagern sich die Schauer in den Osten und in die Mittelgebirge. An den Alpen sind anfangs noch Gewitter möglich und dann gehen auch dort die kräftigsten Regengüsse zu Ende. Sonst lockern die Wolken auf und in den Mittelgebirgen sinken die Temperaturen bis 7 Grad ab. An der Nordsee liegen die Tiefstwerte bei milden 16 Grad.

Am Mittwochvormittag können die Schauer im Osten und im Bergland bereits wieder aufleben. Besonders an den Küsten und in Südbaden stellen sich sonnige Abschnitte ein. Am Nachmittag bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken in den westlichen Landesteilen meist trocken, während in der Osthälfte gelegentlich mit Schauern gerechnet werden muss.

Waldbrand in Marseille: Flughafen geschlossen

Violent incendie aux portes de Marseille
Waldbrand erreicht südfranzösische Hafenstadt Marseille

Ein in Südfrankreich ausgebrochener Waldbrand hat den Rand der Hafenstadt Marseille erreicht. Die Präfektur rief einen Teil der Bevölkerung am Dienstagnachmittag auf, Schutz in Häusern zu suchen. Nach Angaben der Feuerwehr breitete sich der am Vormittag in dem benachbarten Ort Les Pennes-Mirabeau ausgebrochene Brand schon über 350 Hektar aus. Mehrere Wohnhäuser wurden evakuiert, Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz. Der Flughafen von Marseille wurde wegen des Feuers geschlossen.

Horrorfilm für Fische: Toxische Algenblüte breitet sich aus

Zerstörerische Algenblüte in Südaustralien
Eine giftige Algenblüte hat Tausende Fische und Meerestiere getötet. Und sie breitet sich weiter aus.

Eine gewaltige toxische Algenblüte, die im Süden von Australien bereits Zehntausende Fische und andere Meeresbewohner getötet hat, breitet sich weiter aus. „Obwohl die Algen für Menschen nicht giftig sind, sind sie giftig für alles, was Kiemen hat und unter Wasser atmet”, sagte die Umweltministerin des Bundesstaates South Australia, Susan Close. „Und wir haben gerade erst den Anfang des Ausmaßes der Zerstörung gesehen, die sich unter der Wasseroberfläche abgespielt hat..” Auch viele Haie und Rochen seien betroffen, heißt es in einer Regierungsmitteilung. Experten sprachen schon vor Wochen von einem „Horrorfilm für Fische”. Es könnte ein nationaler Katastrophenfall ausgerufen werden.

Quallen-Sterben in der Nordsee: Eklig und gefährlich?

Vor Sylt und Küstenorten in Schleswig-Holstein treiben im Moment viele Quallen im seichten Wasser oder liegen tot am Strand. Beunruhigend sei das aber nicht, sagte Dennis Schaper, Leiter der Schutzstation Wattenmeer auf Sylt, der Deutschen Presse-Agentur. „In einer Kreisbewegung werden die Quallen besonders bei Ostwind sowie durch Wellen und Gezeiten aus tieferen Wasserschichten in Richtung Strand oder in Strandnähe bewegt.”

Hohe Temperaturen sorgen zudem dafür, dass die Population wächst - und dadurch in dieser Jahreszeit auch mehr Tiere angespült werden. Sie erreichen die Küste laut Schaper lebend. „Sobald sie an Land gespült werden, vertrocknen aber viele.” Geringe Brandung begünstige diese Entwicklung. Die Quallen könnten nicht selbst manövrieren und seien den Strömungen ausgeliefert, sagte der Experte. Normalerweise treiben Quallen eher in tieferem Gewässer in Bodennähe und nicht an der Wasseroberfläche.

Die meisten in Nord- und Ostsee vorkommenden Quallen sind für den Menschen ungefährlich. Das Gift einiger Quallenarten könne beim Sprung in die Nordsee allerdings starke Reizungen oder verbrennungsähnliche Symptome auf der Haut verursachen, teilte das Landesamt für Umwelt in Schleswig-Holstein mit. Eine leichte Berührung der Tentakel reicht dafür oft aus.

Zu den drei stark nesselnden Quallenarten, die am häufigsten in Nordsee und Ostsee vorkommen, gehören laut Behörde die Gelbe Nesselqualle (umgangssprachlich auch Feuerqualle genannt) sowie die Blaue Nesselqualle und die Kompassqualle.

Heftiges Unwetter in Kroatien: 24 Verletzte

Unwetter in Kroatien
Der Sturm schleuderte Boote auf parkende Autos.

Bei einem heftigen, kurzen Sturm mit Regen und Hagel an der Adria im Raum Split sind 24 Menschen verletzt worden. Sie kamen mit Knochenbrüchen und Prellungen ins Krankenhaus, berichtete die Internet-Zeitung index.hr. Bäume stürzten auf Autos, Dächer wurden von Häusern gerissen, Fensterscheiben gingen zu Bruch.. In Split kippten Gerüste einer Bühne für ein geplantes Open-Air-Musikfestival auf einen Parkplatz. Bei einer Adria-Fähre, die im Hafen lag, löste sich ein Tau, so dass die Fähre mit zwei Touristenschiffen kollidierte. In der Schiffswerft stürzte ein Kran auf Produktionshallen. Im Peristyl des berühmten Diokletian-Palastes aus der Römerzeit stand danach das Wasser einen halben Meter hoch.

Hitzewelle in Griechenland: Akropolis teilweise geschlossen und Arbeitsverbot für Außenarbeiten

In Griechenland sorgt die dritte Hitzewelle des Jahres mit Temperaturen von bis zu 42 Grad für besorgniserregende Bedingungen. Um Touristen und Mitarbeiter zu schützen, hat das Kulturministerium die Akropolis zwischen 13 und 17 Uhr geschlossen. Gleichzeitig hat das Arbeitsministerium ein Verbot für körperliche Arbeiten im Freien in besonders betroffenen Regionen erlassen, einschließlich Baustellen und Lieferdiensten, die ohne klimatisierte Fahrzeuge nicht arbeiten dürfen. Strafen von bis zu 2.000 Euro drohen für Unternehmen, die sich nicht an die Vorgaben halten. Die Hitzewelle soll bis Donnerstag anhalten, dann werden mildere Temperaturen von etwa 30 Grad erwartet, während die Waldbrandgefahr weiterhin hoch bleibt.

Regenprognosen machen Hoffnung für den Osten

Mit Tiefdruckeinfluss über Osteuropa wäre es auch im Osten Deutschlands wiederholt wechselhaft.
Mit Tiefdruckeinfluss über Osteuropa wäre es auch im Osten Deutschlands wiederholt wechselhaft.

Deutschlandweit betrachtet verliefen bis auf den Januar alle Monate in diesem Jahr zu trocken. Das galt insbesondere in der Osthälfte, wo sich zum Teil enorme Regendefizite aufgebaut haben. Niederschlagsärmste Wetterstation ist demnach Dessau-Roßlau-Rodleben in Sachsen-Anhalt. Hier sind im gesamten Jahr bisher nur knapp 135 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das entspricht kaum 25 Prozent des Jahresniederschlages.

Jetzt ist aber zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer in Sicht. Denn in den nächsten zehn Tagen geht ein Teil der Wettercomputer von durchaus nennenswerten Regenmengen in der Osthälfte aus. Am nassesten wäre es den Prognosen nach am Alpenrand. Aber auch im südlichen Ostdeutschland wären demnach 60 bis 90 Liter drin.

Kurzer Wintereinbruch in den Alpen

Auf der Zugspitze (knapp 3.000 Meter Höhe) gab es über Nacht 10 Zentimeter Neuschnee. Heute hält sich dort Frost: Höchstwerte bei -1 bis -2 Grad. Bis morgen früh könnten noch einmal 15-30 Zentimeter hinzukommen. Nach Wochenmitte stellt sich zunehmend Tauwetter ein und am kommenden Sonntag liegt die Höchsttemperatur bei 10 Grad, am Montag noch etwas darüber.

Tragisches Unglück in Italien: Decke stürzt ein und fordert ein Todesopfer

In der Gemeinde Terracina, südlich von Rom, stürzte am Samstagabend in einem Restaurant das Dach ein. Eine 31-jährige Frau wurde dabei tödlich verletzt, mindestens zehn weitere Personen erlitten Verletzungen.

Ersten Ermittlungen zufolge könnte eine heftige Windböe das Unglück ausgelöst haben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet. Terracina ist ein beliebter Badeort mit vielen ausländischen Urlaubern und beherbergt ein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Restaurant.

Wechselhaft bis grau, Alpen nass mit Schnee

Heute erwarten uns viele Wolken, dazu vor allem im Süden Regenschauer und einzelne Gewitter. In der Mitte bleibt es häufiger trocken und aufgelockert, die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 22 Grad und haben somit mit dem Sommer rein gar nichts zu tun.

Am schlimmsten macht sich die Sommer-Abstinenz heute im Süden bemerkbar. Hier sind nachmittags teils kräftige Gewitter möglich. Richtung Alpen bleibt es sogar dauertrüb mit zum Teil kräftigem Regen. Je nach Wettermodell sind lokal nochmals 50 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten. Dabei liegt die Schneefallgrenze bei um die 2.000 Meter. Darüber sind in den Alpen teilweise erhebliche Neuschneemengen bis 50 Zentimeter drin.

Frischer Frühstart in Deutschland - Zugspitze meldet Frost

Von wegen Sommer! Die Zugspitze vermeldet zum Start in den Tag sogar leichten Frost.
Von wegen Sommer! Die Zugspitze vermeldet zum Start in den Tag sogar leichten Frost.

Nachdem es letzte Woche nachts gebietsweise tropisch, also mit Tiefstwerten nicht unter 20 Grad durch die Nächte ging, ist das Bild inzwischen ein gänzlich anderes. Mit einem Gruß vom Frühherbst hat Luft polaren Ursprungs Deutschland geflutet. Gerne mal mit einstelligen Tiefstwerten sowie Schnee und Frost auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze mit knapp 3.000 Metern Höhe.

Unwetter Europa aktuell - hier drohen Schauer und Gewitter

An der Adria sowie von Kroatien bis in die westliche Ukraine sind heute zum Teil kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial möglich. Meteorologe Joshua Pillar fasst zusammen: „Die Schwerpunkte liegen jetzt erst einmal in Slowenien, Ungarn, in der Slowakei sowie in Südpolen.” Ab dem Nachmittag seien auch in Spanien lokale Schauer und Gewitter zu erwarten.

Flutkatastrophe in Texas: Zahl der Todesopfer über 100 gestiegen

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer auf über 100 angestiegen. Im am schlimmsten betroffenen Landkreis Kerr wurden 84 Tote, darunter 28 Kinder, gemeldet. Zudem gibt es mindestens 17 weitere Todesopfer in angrenzenden Landkreisen. Elf Personen aus dem Sommerlager Camp Mystic, darunter zehn Teilnehmer und ein Betreuer, werden noch vermisst.

Die Katastrophe ereignete sich nach heftigen Regenfällen, die den Wasserstand des Guadalupe-Flusses innerhalb von 45 Minuten um acht Meter steigen ließen. Hunderte Rettungskräfte und Freiwillige sind an den Suchaktionen beteiligt, während der US-Wetterdienst vor neuen Gewittern warnt. US-Präsident Donald Trump plant einen Besuch der Hochwassergebiete, weist jedoch Vorwürfe über Kürzungen bei Wetterwarnsystemen zurück.

Wels-Attacken in Badeseen - was Schwimmer wissen sollten

Am Brombachsee in Bayern kam es kürzlich zu zwei Vorfällen, bei denen große Welse Badende attackierten und verletzten. Diese Szenen erinnern an einen Horrorfilm, doch Experten beruhigen laut dpa: Schwimmer müssen sich keine Sorgen um die Fische machen. Welse sind normalerweise nachtaktiv und greifen Menschen nicht an, außer während ihrer Laichzeit von Mai bis Juni, wenn sie ihr Gelege verteidigen.

Die Angriffe am Brombachsee sind auf den niedrigen Wasserstand zurückzuführen, der die Fische dazu zwang, in flachere Gewässer in der Nähe von Badeinseln zu ziehen. Die Laichzeit neigt sich dem Ende zu, sodass weitere Angriffe unwahrscheinlich sind. Welse, die bis zu drei Meter groß werden können, leben in warmen Gewässern und sind durch den Klimawandel begünstigt.

Wenn Schwimmer auf einen Wels treffen, raten Experten, ruhig zu bleiben, zurückzuschwimmen und Abstand zu halten, um die Tiere nicht zu erschrecken. Nach den Vorfällen reagierten die Behörden am Brombachsee, indem sie einen aggressiven Wels töteten und die Badeinseln untersuchen ließen. Es gab keine Hinweise auf weitere Welse, und Angler werden die Badestellen in den kommenden Wochen verstärkt absuchen.

Welse sind für Menschen nicht wirklich gefährlich, da ihre Zähne vergleichsweise harmlos sind. Um sicher zu schwimmen, sollten Badegäste auf die Wasserqualität achten und sich in kühleren Gewässern aufhalten, wo die Wahrscheinlichkeit, einem Wels zu begegnen, geringer ist.

ADAC: Zum Ferienstart drohen Staus und „Schneckentempo”

Der ADAC warnt laut dpa am Freitag, direkt nach dem Schuljahresende in NRW, vor zahlreichen Staus auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen. „Am Freitagnachmittag ist die Staugefahr am höchsten. Wer gleich nach der Arbeit mit dem Auto in Richtung Nord- und Ostseeküste, die Niederlande oder in südliche Urlaubsgebiete fährt, wird wahrscheinlich nur sehr langsam vorankommen“, erklärte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold.

Im Video: So ziehen die Schauer und Gewitter über Deutschland

Der kälteste Tag der Woche ist da

Na, schon gut durch gekühlt? Das könnt ihr weiter haben. Denn heute ist es wechselhaft, aber nicht mehr so nass wie am Montag. Im Nordosten kommen nur selten Schauer runter und zwischen Berlin und Frankfurt/Oder stehen die Chancen auf komplett trockenes Wetter gut. Vor allem vom Südwesten bis zum Alpenrand sind allerdings auch Gewitter möglich. Im Zusammenhang mit Schauern und Gewittern ist es zudem windig. Die Temperaturen bleiben oft unter 20 Grad, um 14 Grad gibt’s am Alpenrand, bis 23 Grad in der Lausitz.

Die Wetterlage: Hoch Dorle macht sich bereit für die Rückkehr des Sommerwetters

Die Wolkenlücken werden schon größer.
Die Wolkenlücken werden schon größer.

Tief Friedemann schickt uns auf seiner Rückseite kühle Luft polaren Ursprungs - und auch noch Wolken und ein paar Schauer. Aber schon am Mittwoch nähert sich von Südwesten her ein Ableger des Azorenhochs und der Sommer kommt zurück in die Spur.

Ein Blick auf das Regenradar